Thema Mietrecht, Mietkaution: Wer trägt die Gebühren der Kontoführung?

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7 Antworten

Meine Bank bot mir zu diesem Zwecke ein klassisches Konto für Mietkautionen aus ihrem Portfolio an.

Ist das insolvenzsicher, sprich getrennt von deinem anderen Vermögen und gibt es dafür, wenn auch minimal, Zinsen?

Aus Abs. 3 § 551 BGB Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten

(3) Der Vermieter hat eine ihm als Sicherheit überlassene Geldsumme bei
einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger
Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen. Die Vertragsparteien können
eine andere Anlageform vereinbaren. In beiden Fällen muss die Anlage
vom Vermögen des Vermieters getrennt erfolgen und stehen die Erträge dem Mieter zu.

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Kommentar von Alesja91
01.12.2016, 12:46

Ja, das angebotene Konto, ist ein spezielles Konto für Mietkautionen gewesen. Aber die Untermieterin hat es dennoch nicht akzeptiert.

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Gebühren trägt der Kontoinhaber; dies gilt für Kosten, die eine Bank mit Ihnen einvernehmlich vereinbart.

Soweit gemäß Mietvertrag nicht ausgeschlossen, haben Sie die Möglichkeit die Kaution an die Vermieterin zu überweisen; diese muß dann den Betrag, von deren übrigem Vermögen getrennt, für Sie kostenfrei verzinslich anlegen.

Was haben Sie denn da im Mietvertrag vorgesehen?

.


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Die Gebühren trägt der Kontoinhaber, also der Vermieter. Kautionen werden normalerweise als Sparbuch angelegt mit Zins ( bei den aktuellen Konditionen leider so gut wie nichts). Eine Mieterin kann dem Vermieter nicht vorschreiben, dass er ein kostenpflichtiges Konto eröffnet. Üblich ist ein Mietkautionskonto, ähnlich Sparbuch. Von diesem Konto gehen ja zur Mietzeit keine Eingänge ein oder Ausgänge ab. 

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Warum nutzt Du nicht die Moneyfix Mietkautionsbürgschaft (da steckt die Allianz Versicherung dahinter)? Bin selbst Vermieter und da ist mir wichtig, dass mein Mieter SCHUFA-geprüft wird. Denn nur so habe ich eine gewisse Sicherheit, dass nicht nur die Kaution gezahlt wird, sondern auch die laufende Miete. 

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Hi,

Die Kaution muß verzinslich angelegt werden und zwar mit dem für
Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz.

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Nachdem es auch auf Einlagenkonten für Kautionen keinerlei Zinsen mehr gibt, wird wohl oder üblich der Mieter entstehende Kosten für das Konto bezahlen müssen!

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der vermieter

er muss mit einem normalen konto klarkommen, er hat da keine ansprüche

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Kommentar von schelm1
01.12.2016, 12:19

...sofern er mit dem Mieter im Mietvertrag keine anderslautende Vereinbarung einvernehmlich getroffen hat.

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