Thema Heizkosten: Ist es billiger, dauerhaft niedrig zu heizen oder kurz hoch?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Mechaqodzilla, grundsätzlich sind in der Heizperiode, die Heizkörper nachts oder in Abwesenheit auf kleine Stellung evtl. 2 oder 3 zu fahren! In der jetzigen Zeit aber, recht es wohl nach jeweiligem Empfinden aus, wenn nicht genutzte Räume ausgeschaltet und genutzte Räume stundenweise beheizt werden! Wir als Fachmann, heizen zur Zeit mittags ab 15.°° im Tagesprogramm (Einstellung 4) und schalten 1 1/2 Stunden vor dem Schlafengehen ganz aus! Wenn später regelmäßig (bei ca. +-o°C. Außentemparatur) durchgeheizt wird, sollte man die Raumtemparatur um ca. 3-4°C. über Nacht absenken. Soviel absenken, dass die Innenwände möglichst nicht zu sehr auskühlen! Denn sonst sind sie es welche die erste ankommende Wärme morgens wieder aufnehmen! Zum regelmäßigen Lüften: 4 bis 5 x am Tag ca. jeweils 10 Minuten lang, bei geschlossenen Heizkörper Stoßlüften. So nun bist Du ein kleiner Heizfachmann! Hoffe mein Tipp war eine kleine Hilfe! Mit freundlichem Gruß, Hk. PS. Das Heizverhalten kann aber auch sehr unterschiedlich sein. Einmal spielt die Hausisolierung eine erhebliche Rolle. Zum Anderen ist das Wärmempfinden beim Menschen sehr unterschiedlich!

Die Wohnung darf nicht auskühlen. Wenn ihr eine gute Isolierung habt, kann die Heizung tagsüber runtergedreht werden auf 1. Wenn Möbel und Wände kalt werden, muss man ALLES neu warmbekommen. Das braucht viel mehr Energie.

Ganztägig leicht heizen (zB 17°C) und hochstellen, wenn man dann nach Hause kommt.

Das ist energetisch sinnvoller, jedenfalls hört und liest man das immer wieder (und das bestätigen auch Bekannte, die im Bereich der Gebäudetechnik arbeiten).

Nebenkostenabrechnung, Heizkosten bitte um Hilfe?

hallo zusammen,

wir habeb vor kurzem unsere nebenkostenabrechnung bekommen. wir beziehen die wohnung erst seit ca 5 monaten, müssen allerdings ca 100€ nachzahlen. soweit scheint auch alles in ordnung, nur was etwas stutzig macht sind speziell die heizkosten. die fallten deutlich höher aus als der rest. nur zur info öl-heizung.

die wohnung ist definitv altbau 30er jahre. ist alles vor ca 5 jahren auf den aktuellen stand gebracht worden. das einzige was ausgelassen wurde sind die fenster. sie schließen zum teil einfach nicht richtig und bei starkem wind zieht und pfeift es. wenn man ein feuerzeug in der nähe anmacht sieht man auch wie die flamme flackert und wackelt. der vermieter hatte auch schon mal eine fachfirma vorbeigeschickt. nur konnten die nichts mehr machen. ist einfach alles zu alt.

folge ist natürlich, dass wir mehr, öfter und länger heizen müssen. deshalb auch der hohe kostenanteil der NK-abrechnung. wäre es realistisch, als begründung die fenster mit ins spiel zu nehmen. keine ahnung mietmangel oder sowas??? schließlich kann das mit den stark veralteten fenstern doch nicht unser problem sein, oder etwa doch??? ich mein wir sind im grunde dazu gezwungen recht viel zu heizen, schließlich will doch niemand zu hause sitzen und permanent frieren...

oder ist das schlichtweg einfach unser problem und wir müssen halt mit den heizkosten leben?

vielen dank an alle ratschlaggeber

...zur Frage

Unmöglich hohe Jahresabrechnung / Nachzahlung - Kann es sein, dass der Heizzähler falsche Werte anzeigt?

Ich lebe in einer 30 m^2 kleinen Ein Zimmer Wohnung. Die Wohnung ist im dritten Stock, die Sonne scheint den ganzen Tag hinein und wärmt die Wohnung auch ohne Heizung gut auf. Wenn ich mal die Heizung benutzen muss, dann nur ganz kurz weil die Wohnung sehr klein ist und schnell aufwärmt.

Letzten Februar bekam ich für das Jahr 2014 eine Nachzahlung von 850 Euro - das war extrem merkwürdig da mir das gar nicht möglich erschien so viel fur so eine kleine Wohnung zu heizen. aber dies ist meine erste Wohnung und ich glaubte es und zahlte es (mit meinem Studentenbudget :( ) nach.

Deshalb hab ich im Jahr 2015 sehr darauf geachtet dass ich meine Heizung nicht benutze. Ich habe sie wirklich kaum benutzt, maximal an 5 Tagen und auch nur kurz, zumal es ja auch ein sehr warmer Herbst/Winter (in Bayern) war. Jetzt ist die neue Jahresabrechnung für 2015 da, und ich habe wieder eine Nachzahlung von 840 Euro vor mir liegen. Das ist überhaupt nicht möglich. Es muss doch am Zähler liegen.

Was kann man jetzt tun? Gibt es jemanden an den man sich richten kann, der sich das ansieht? Gibt es eine andere Form der Messung die man mit dem Zähler vergleichen kann um nachzuweisen wie viel man wirklich benutzt hat? Ich bin echt ratlos und würde mich sehr über ein paar Ratschläge freuen.

PS: Im Sommer wird die Wohnung extrem heiss, kann es sein dass der Zähler dann mitzählt? Und wenn ja, was kann man dagegen tun?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?