Thema Geld in einer Beziehung

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7 Antworten

Worauf ich aber hinaus will, dass ich finde, wenn man eine Person liebt, Geld eigentlich keine Rolle spielen sollte.

So absolut würde das unter "sozial-romantisch" ablegen. Allersdings sollte derjenige, der mehr verdient respektieren, dass der andere auch für das Geld arbeitet.

Man muss sich schlicht einig sein, wie man mit Geld umgeht. Es gibt hier keinen Königsweg. Es sollte aber eine Vereinbarung geben, wie mit Einnahmen und Ausgaben umzugehen ist Wichtig ist, dass beide mit der Vereinbarung klarkommen und es als gerecht empfinden.

Zwei übliche Ansätze gibt es:

1) Ein Gemeinschaftskonto auf das jeder seine gesamten Einnahmen einzahlt und über deren Verwendung gemeinsam bestimmt wird. Bei den Fixkosten (Miete usw.) ist das noch recht klar. Wann aber wer was für sich kauft und was wofür gespart wird sollten beide aktiv absprechen. Das Konzept muss von beiden aktiv gelebt werden und keiner darf darauf schauen, wer wieviel eingezahlt hat. --> Das eignet sich aber eher erst, wenn man heiratet bzw. auf andere Weise klar ist, dass man für den Rest des Lebens zusammen bleiben möchte.

2) Es gibt ein ein Gemeinschaftskonto, von dem Miete, Lebensmittel usw. gezahlt werden. Jeder zahlt darauf seinen Teil. Dieser errechnet sich auf dem Verhältins der jeweiligen Einnahmen zueinander. So muss jeder z. B. 40% seiner Einnahmen darauf einzahlen. Andere gemeinsame Ausgaben wie Urlaub muss man klären, ob diese nach dem gleichen Konzept erspart werden. Der Rest bleibt jedenfalls jedem als Taschengeld. Sozialer wäre es, wenn der Anteil des mehr Vedienenden höher ausfällt. EIn besonderer Blick gint dem gemeinsamen Ausgehen. Insbesondere darf der mehr verdienende nicht als "großer Gönner" gegenüber seinem Partner auftreten.

Welches von beiden besser zu den Mentalitäten passt, muss man schauen. 1 basiert auf dem gegenseitungen Vertrauen, dass jeder im Sinne beider Partner handelt und man vorfurfsarm miteinader kommunizieren kann, wenn einer mal doch meint, dass ein getätigter Kauf des anderen nicht nötig war. 2 ist besser überschaubar und basiert auf "harten Fakten". Dabei kann allerdings ein Sozialgefälle zwischen den Partner entstehen, wenn der Mehr-Verdienende das nicht auffängt.

In einer Beziehung sollte der finanzielle Aspekt nicht im Vordergrund stehen. Wäre vielleicht verständlich wenn der eine voll arbeiten geht alles finanziert und der andere immer nur in den Tag hineinlebt, sprich nix macht.

Kann das im moment gut bei meinen Nachbarn miterleben. Er ist immer auf Montage unterwegs und sie hat nur einen Teilzeitjob. Immer wieder sind die Eltern von ihm am meckern. Der bezahlt die Wohnung, das Auto usw. . Und die bezahlt fast nix. Wenn die das auto leergefahren hat bleibt das Auto halt stehen. Das müssen die beiden unter sich ausmachen und sich nicht von ausserhalb beeinflussen lassen.

wenn er sie wirklich über alles lieben würden, dann wäre es ihm egal. und warum mischen sich seine eltern so sehr da ein? das bringt die beziehung noch mehr zum ende. denn die sind ja scheinbar der gleichen meinung wie er und somit sind beide seiten dann gegen sie und eigentlich sollte der partner ja hinter ihr stehen

Ich finde du hast vollkommen Recht. Allerdings ist es auch seine Sache, wie er dazu steht. Dauernd rumjammern geht jedenfalls gar nicht, entweder soll er klare Regeln aufstellen, was, wieviel seine Freundin beisteuern soll oder sich mit dem jetzigen Stand anfreunden. Dass er als Hauptverdiener bei einem Zusammenleben den Großteil beisteuern muss sollte ihm im vorhinein klar gewesen sein.

Ich finde es absolut unmöglich, daß sie dich da mit hineinziehen. Es ist doch eher eine Sache zwischen den beiden. Wenn es immer wieder Thema ist, wird es die Athmosphäre vergiften.

Problem bei denen, die Geld haben: Sie wollen vielleicht keinen Dank, aber sie wollen auch keinen Undank, sprich: man muss zumindest artig sein ... angestachelt von Eltern, die Angst um das Wohl (die Kohle) ihres Sohnemanns haben ... Die Freundin wird sich auch nicht gerade gut fühlen. Man hat dann manchmal das Gefühl, man muss - da man finanziell nicht kann - sich selbst hergeben und das macht einen auch irgendwie zur bezahlten Frau, die sich dann fühlt wie eine H***.

Auf Dauer problematisch. Geld sollte keine Rolle spielen. Tut es auch meist nicht, solange es gut geht und die Verliebtheit alles rosa färbt. Kommen die ersten Differenzen oder gar eine Trennung, wird Geld nicht selten zum einzigen Thema.

Gruß S.

Meinungen sind subjektiv, es gibt keine richtige Meinung.

Ich stimme dir allerdings zu. Geld sollte in einer Beziehung keine Rolle spielen ;)

Natürlich. Geld sollte da keine Rolle spielen.

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