Wo oder was war mit Jesus zwischen 13 und 29 Jahren?

23 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein. Über diese Zeit weiß niemand etwas - wie auch. Es gibt in den Apokryphen die Kindheitsevangelien (dort geht es aber meiner Erinnerung nach eher um die Zeit bevor JC 12 war). Eine Theorie ist, dass JC in dieser Zeit bei den Essenern lebte (die Qumran-Texte sagen Dir vielleicht was). Aber gesichert ist das alles nicht und es wird Dir auch nie jemand mit Sicherheit sagen können.

.

Und wenn Dir jemand darüber was sagt und Dir zu vermitteln versucht, dass das, was er sagt, die Wahrheit sei - dann weißt Du, dass er lügt.

Man darf nicht vergessen, dass Jesus erst später seine Jünger hatte, bzw. Menschen die es für nötig hielten über ihn zu berichten. Daher ist über seine "Flegeljahre" auch nichts gesichertes dokumentiert. Bis dahin ist Jesus also keine geschichtliche Person. Es gibt sogar Annahmen, die gar nicht so weit hergeholt sind, wie sich das hier vielleicht anhört, dass Jesus sich einige Zeit mit einem Onkel in Südengland aufgehalten haben soll. "Der heilige Gral und seine Erben" ist ein gutes Buch und schneidet dieses Thema ebenfalls an.

Darüber streiten sich, wie Du schon festgestellt hast, die Geister. Wenn man die populäre Literatur zu Rate zieht (Sakreleg, etc.), wird oft behauptet, dass Jesus diese Jahre mit Frau und Kindern verbracht hat (was zu dieser Zeit durchaus üblich war). Ich persönlich finde das einen sehr gute Erklärung, der dem Leben Jesu eine menschliche Note gibt. Über die Jahre hat die Kirche dann einfach das weggelassen, was nicht zum Bild eines Heiligen passt.

Jesus hatte weder Kinder noch eine Frau!

0

Er hat gearbeitet, gelernt und hatte eine Familie :) Alles andere dürfte unlogisch sein, denn Jesus war in erster Linie ein Mensch... ein erleuchteter Mensch, aber doch menschlich, auch wenn die liebe katholische Kirche das gerne vergessen machen würde ;) Das Problem ist: Im Allgemeinbild zählt nur die Bibel und was die Kirche vorbetet. Inzwischen gibt es aber andere Schriften und recht neue Funde von Schriften, die Älter sind als manches Evangelium und in denen ganz andere Dinge stehen als in der Bibel. Teilweise eben auch dinge, die ihn menschlich machen. Wissen tut es nur, wer da war, und da sich keiner bewusst dran erinnert (und es kund tut), wirst du keine Antwort bekommen, die zufriedenstellend ist oder ohne hinundher auskommt.

Es zählt NICHT was die Bibel UND die Kirche lehren. Es KANN nur zählen was die Bibel lehrt. Alles andere ist menschengemacht. Die Bibel selbst ist Gottes Wort. Wers nicht glauben will... muss er ja nicht. Aber sich dauernd selbst irgendwas zurechtbasteln um seine ablehnende Haltung zu rechtfertigen. Muss das sein?

0
@MissPebbles

Die Texte der Bibel wurden von Menschen geschrieben und von Menschen zurechtsortiert. Von Menschen, die seit jeher nach Macht streben (sieh dir die Vergangenheit der Christlichen Kirche mal an). Es stehen nicht alles drin und es werden immer wieder neue dinge gefunden. Tut mir leid, aber Religion ist von Menschen gemacht, genauso wie die Bibel. Damit ist sie in meinen augen zu mind. 80% unglaubwürdig bzw fehlinterpretiert

0

Die vorhandenen Nachschlagewerke enthalten zwar viel hilfreichen und wertvollen Aufschluß, aber auch viele unzuverlässige, ungenaue oder sogar falsche Angaben. Bei vielen Bibellexika und Nachschlagewerken stellt man die Neigung zum Modernismus und zur Bibelkritik fest. Die Bibel wird lediglich als Menschenwerk, nicht als eine inspirierte Urkunde betrachtet. Darum werden die Schlußfolgerungen von Geschichtsschreibern und Archäologen oft genauso akzeptiert wie die Bibel oder sogar noch über die Bibel gestellt. Ältere Werke betrachten die Bibel im allgemeinen eher als maßgebend. Solche Werke sind dem gewöhnlichen Bibelleser aber oft nicht zugänglich. Außerdem setzen diese älteren Kommentare und Wörterbücher häufig die Zuverlässigkeit religiöser Überlieferungen voraus, die weder in der Bibel erwähnt noch von der Bibel gestützt werden. Diese Werke sind deshalb zu einem großen Teil von sektiererischen Lehren und religiösen Glaubensbekenntnissen beeinflußt. Das vermindert ihren Wert und ihren Nutzen für eine objektive Betrachtungsweise wesentlich. Es ist daher bei all diesen Nachschlagewerken, sowohl bei den älteren als auch bei den jüngeren, Vorsicht geboten. Es wird zwar behauptet, sie würden zu einem besseren Verständnis des Wortes Gottes beitragen, in Wirklichkeit ziehen sie dessen Zuverlässigkeit aber häufig mehr oder weniger offensichtlich in Frage. Ein gründliches unvoreingenommenes Bibelstudium, ebenso eine objektive Betrachtung der religiösen Entwicklung des Urchristentums zur Christenheit im Vergleich zur bibl. Lehre, wäre Dir sehr hilfreich die Wahrheit über Gott, seine Grundsätze und sein Vorhaben kennenzulernen. Eine Hilfe dazu wäre das Buch „Was lehrt die Bibel wirklich“.

0
@wuerstel

auch mit dieser Antwort ist das Problem nicht gelöst, daß alle Antworten bezüglich der Bibel immer sehr persönlich geprägt sind, also muß jeder selber um die Wahrheit ringen. Dabei machen sichs manche auch recht leicht und gehen den bequemen Weg.

0

Ich kenne mich zwar nicht aus,aber soweit ich weiß ist doch die Bibel die einzige Schrift,wo Jesus erwähnt wird,oder liege ich falsch? Wenn da nichts drin steht,dürfte es schwer sein das rauszufinden.

jesus wird nur noch in einer anderen schrift erwähnt, welche weiß ich auch nicht mehr, auf jedenfall steht dort nur sein name, also das er gelebt hat ist somit bewiesen, aber der andere kram????

0
@Br4in

Nix in der Geschichte ist historisch so gut belegt wie Leben, Wirken und Sterben Jesu' und auch die Auferstehung.Und das auch von den Geschichtsschreibern...außerhalb der Bibel. Wers aber nicht glauben will, der glaubts halt nicht. Jesus zwingt ja auch keinen. Er lässt jedem seine Wahl. Und das Wort von Jesus Tod und Auferstehung, so sagt er schon selbst, finden diejenigen die "verlorengehen" wie die Bibel sagt, völlig bescheuert. Und für die anderen ist es Kraftquelle etc. Guckstdu: 1. Korinther 1,18: "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft!"

0
@Br4in

der Name "Jesus" war so häufig, wie heute "Müller". Wenn also irgendwo über Herrn Müller/Jesus geschrieben wird, weiß man noch lange nicht, wer gemeint ist.

0
@weckmannu

Darum sollte man Jesus Christus sagen; der "Christus" ist ein Titel und heißt "Erlöser", genau wie "Messias".

0

Da in der Bibel nicht alle Schriften über Ihn gelandet sind, gibt es etliche andere Schriften über ihn. :) Man müsste sich nur mal über die Apokrypen Bücher informieren, da hat man schon viel und auch das ist nicht alles, da heutzutage immernoch alte Schriften gefunden werden über ihn ^^

0

Was möchtest Du wissen?