The stolen generation

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Aus deren Sichtweise waren sie die Perfekten. Die Weissen. Aehnlich wie im Nationalsozialismus. Die zwiete Gesellschaftsgruppe waren die Schwarzen, die Schlechten. Ich stelle mir die Denkensweise der Regierung und der Kirche dann so vor, wie viele Zuechter wahrscheinlich denken: Gutes und Schlechtes darf man nicht kreuzen. Denn man moechte ja die tolle Rasse, die perfekte aufrechterhalten. Das war zu dieser Zeit bloss nicht so einfach, da der Bevoelkerungsanteil der so genannten "Mixed Race" zunahm und somit die Mehrzahl der perfekten Rasse gefaehrdeten. Also muss man genau diese Schicht eleminieren. Umbringen war zu grausam. Deshalb kreuzt man solange mit den Perfekten, in diesem Fall den Weissen, weiter, bis man wieder das Ideal erreicht hat, und die darauffolgende Generation wieder eine hellere, angesehendere Hautfarbe aufweist.

So richtig kann ich solche Arten des Denkens auch nicht verstehen. Ich begreife nicht, wie man immer davon ausgeht, dass man selbst, also die Rasse, der man selbst angehoert, die Beste ist. Das faellt mir schwer. Aber selbst wenn man eine solche Unterteilung in gut und weniger gut vornimmt sollte man meiner Meinng nach auch eine weitere Abspaltung vornehmen und eine Mittelschicht bestehen lassen. Ich weiss auch nicht weshalb die perfekte Rasse die groessere Zugehoerigkeitszahl haben sollte. Wenn man die Blickrichtung ein wenig dreht, koennte man als Aborigines -Act-Ueberzeugter auch sagen, dass man selbst zu den wenigen Gutenn zaehlt und somit etwas besonderes ist. Somit wuerde keine Frage wie man die Anzahl d Unerwuenschten herunterschrauben koenne stellen. Was ja fuer die Faulpeltze weniger Arbeit bedeutet haette. Allerdings wuerde ich die Rolle der Kirche durchas als positiv sehen, da sie die Kinder im Prinzip nur aufgenommen hat und ihnen geholfen hat, ihnen geregelte Mahlzeiten gegeben hat, ihnen ein Dach ueber den Kopf gezaubert hat, ihnen eine Chance auf ein Leben, dass sie in der Wildnis nie haetten haben koennen gegeben, hat diesen vom Staat verstossenen Kindern eine Chance auf ein besseres Leben gegeben. Doch gleichzeitig sich durch wegschauen, und durch mitwirken an der Zerstoerung einer Gesellschaftsschicht mitgewirkt. Ganz aktiv. Die Kirch hat nicht gehandelt, die Kinder lediglich umerzogen. Sie hat sich schuldig gemacht. Doch in meinen Augen ist sie nicht Hauptverantwortlich fuer das Geschehen. Die Gesetztesgeber, die Regierung, hat die Hauptschukd. Und ihre Gedanken kann ich nicht ganz verstehen.

Tut mir leid, dass ich dir nicht richtig geantwortet habe. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht richtig antworten. Ich weiss nicht wie man so bescheuert sein kann und so handeln kann wie Staat und Kirche. Das macht mich sauer. Lustig ist auch, dass die australische Regierung knapp 60 Jahre spaeter einen Sorry-Day einfuehrt. Da faellt mir nichts mehr zu ein!

Fuer mich ist der Sorry Day ein Zeichen dass sich in der Einstellung der Australier etwas veraendert, der Tag selber tut nix, aber die offizielle Entschuldigung fuer die Landnahme, den Kinderentzug ist sehr sehr wichtig fuer Weisse und Schwarze. Und die Kirche hat sehr wohl aktiv gehandelt beim Kinds Entzug, sie wollten naemlich gute Christen aus Ihnen machen und billige Arbeiter in ihren Waeschereien und auf den Feldern haben. Die meisten Kinder sind NICHT bei Familien gelandet sondern in Heimen!

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Frage mal Onkel google und Tante wiki nach der stolen generation. Da findest Du ausreichend Informationen.

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