THC positiv im Urin-Test bei Verkehrskontrolle [Mofa]

4 Antworten

Wichtig wären jetzt die Laborwerte des Bluttests - der Schnelltest besagt nur, daß Du gekifft hast, aber nicht, wie viel.

Wird noch aktives THC mit mind. 1ng/ml gefunden (das kann auch noch Tage nach dem letzten Konsum sein!), erwarte dich ein Bußgeld von 500€ zzgl. Kosten für den Test sowie Gebühren und Auslagen. Insgesamt also ~700-800€. Dazu 4 Treuepunkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot.

Falls nur Abbauprodukte zu finden sind, gehst Du hingegen straffrei aus.

Aber: Die Polizei informiert bei Drogendelikten immer auch die Führerscheinstelle. Je nach Konzentration kann etnweder sofort ein fachärztliches Gutachten oder ein MPU angeordnet werden oder der Vorfall kommt wieder zu Tage, sobald Du einen Führerschein erwerben willst.

Wenn Du weiter mobil sein willst, kann ich Dir nur dringend empfehlen, auf den Konsum von Drogen ab sofort zu verzichten!

ok, also kommt das alles auf die werte drauf an, und ansonsten beginnt das erst wenn ich einen schein machen möchte. wenn ich das richtig verstanden hab.

vielen dank für die schnelle klare und sachliche antwort ;), dann erstmal die werte abwarten^^

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@roflcopter9

Bei aktivem THC kann die FsSt auch sofort eine MPU anordnen und ggfs. die Mofaprüfbescheinigung einziehen.

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Hallo roflcopter

deine Blutwerte kannst du innerhalb 10 Tage nach deiner Kontrolle auf der Polizeiwache erfragen.

bei einem äG, was evtl auf dich zukommen wird wenn der THC-COOH-Wert unter 75ng/ml ist, wird dein Konsummuster bestimmt.

dort kannst du nur mit Probierkonsum bestehen, gelegentlicher Konsum mit Trennvermögen geht ja nicht mehr, du wurdest ja (angeblich) berauscht kontrolliert.

sollte eine MPU angeordnet werden ist es nicht gut, wenn die Ärztin dir bestätigt, dass du noch voll zurechnungsfähig warst.

das zeigt, dass du den Konsum schon gewohnt bist.

bei einer MPU benötigt man bei Cannabis mind. 6 Monate Abstinenznachweise, in manchen Fällen auch 12 Monate, von 24 Monaten habe ich noch nie was gehört

dort kannst du nur mit Probierkonsum bestehen, gelegentlicher Konsum mit Trennvermögen geht ja nicht mehr, du wurdest ja (angeblich) berauscht kontrolliert.

Ein einmaliges berauschtes Fahren heißt noch lange nicht, dass man grundsätzlich nicht in der Lage ist, dieses Trennvermögen aufzubringen. Ein guter Anwalt gibt das auch der Führerscheinstelle zu verstehen. Meiner hats jedenfalls irgendwie hinbekommen.

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@allesmurks

dann solltest du deinen Anwalt dem Fragesteller vorschlagen.

denn normal ist das was ich geschrieben habe

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@ginatilan

Leider praktiziert er nicht mehr. Nennt man das überhaupt so bei Anwälten? Der war damals, als ich ihn brauchte jedenfalls schon übers Rentenalter hinaus...

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Was man immer so hört... Na ja, vielleicht meldet die Führerscheinstelle sich, vielleicht auch nicht... Das kann man echt nicht pauschal beantworten.

Was auf jeden Fall hilft: Konsum sofort einstellen und dann eine freiwillige MPU machen. Das kann helfen, weitere strafrechtliche und sonstige Maßnahmen zu vehindern.

Ansonsten kannst Du halt nur zittern und abwarten. Willkommen in der Welt von mobilen Gelegenheitskonsumenten.

und dann eine freiwillige MPU machen.

hat das auch dein Anwalt vorgeschlagen??

das geht nämlich gar nicht!!

die MPU MUSS von der Fsst angeordnet werden.!!

schade, wollte eigentlich schon ein DH für deine Antwort geben:-(

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@allesmurks

Zusätzlich habe ich mir gerade nochmal die Mühe gemacht und den zugehörigen Paragrafen in der Fahrerlaubnisverordnung (§ 70 FeV) herausgesucht:

§ 70 Kurse zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung

(1) Kurse zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung von alkohol- oder drogenauffälligen Kraftfahrern können von der zuständigen obersten Landesbehörde oder der von ihr bestimmten oder nach Landesrecht zuständigen Stelle für Zwecke nach § 11 Absatz 10 anerkannt werden, wenn 1. den Kursen ein auf wissenschaftlicher Grundlage entwickeltes Konzept zugrunde liegt, 2. die Geeignetheit der Kurse durch ein unabhängiges wissenschaftliches Gutachten bestätigt worden ist, 3. die Kursleiter a) den Abschluss eines Hochschulstudiums als Diplom-Psychologe oder einen gleichwertigen Master-Abschluss in Psychologie, b) eine verkehrspsychologische Ausbildung an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule oder bei einer Stelle, die sich mit der Begutachtung oder Wiederherstellung der Kraftfahreignung befasst, c) Kenntnisse und Erfahrungen in der Untersuchung und Begutachtung der Eignung von Kraftfahrern und d) eine Ausbildung als Kursleiter in Kursen für Kraftfahrer, die Zuwiderhandlungen gegen verkehrsrechtliche Vorschriften begangen haben, nachweisen, 4. die Wirksamkeit der Kurse in einem nach dem Stand der Wissenschaft durchgeführten Bewertungsverfahren (Evaluation) nachgewiesen worden sind und 5. ein Qualitätssicherungssystem gemäß dem nach § 72 vorgesehenen Verfahren vorgelegt wird. (2) Die Kurse sind nach ihrer ersten Evaluation jeweils bis zum Ablauf von 15 Jahren nachzuevaluieren. (3) § 37 Absatz 3 ist entsprechend anzuwenden.

Auch dort ist nichts davon zu finden, dass die MPU angeordnet werden muss.

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@allesmurks

leider bin ich gerade mit dem Handy unterwegs, kann also nur kurze Antworten geben.

der Paragraph 70 FeV beschreibt keine MPU, sondern ein Kurs der eine negative MPU in eine positive MPU umwandelt.

eine MPU muss von der Fsst angeordnet werden, die Fsst hat nämlich auch deine Akte, die der Gutachter bei der MPU benötigt

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@allesmurks

Werde mir den Link heute abend mal genauer anschauen, auch die Urteile darin.

dann melde ich mich nochmal

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@allesmurks

schau mal in den Paragraphen 11 FeV, da steht

"die Fsst ordnet..... "

oder so ähnlich (wie gesagt, bin nicht am Rechner, sondern nur am Handy)

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@ginatilan

Yo gerne. Mach das. Ich freue mich ja immer wenn ich was dazu lernen kann. Vor allem in Bezug auf die Urteile bin ich gespannt, was der Fachmann sagt, der Du ja offenkundig bist.

Inzwischen werde ich mich auch nochmal ein wenig schlau machen. Können uns ja dann austauschen.

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@allesmurks

Also wirklich weitergekommen bin ich jetzt nicht. In Paragraph 11 FeV steht auch nur aus welchen Gründen eine Überprüfung der Fahreignung angeordnet werden kann, mit keinem Wort aber, dass man eine MPU nur machen kann wenn sie angeordnet wurde. Ergibt in meinen Augen auch echt keinen Sinn, denn Gutachten ist Gutachten. Egal ob angeordnet oder nicht.

Einen Hinweis habe ich allerdings noch gefunden: offenbar kann man gegen eine MPU keinen Widerspruch einlegen weil sie gar nicht angeordnet werden kann. Es kann nur die Entziehung der Fahrerlaubnis angeordnet werden. Es wird dann der betreffenden Person durch freiwillige Beibringung eines Gutachtens ermöglicht, die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen doch noch nachzuweisen. Also muss es ja freiwillig möglich sein.

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@allesmurks

Hallo allesmurks

sodele, habe jetzt die Urteile einmal angeschaut und folgendes gefunden

Ist der wegen Trunkenheit im Straßenverkehr Angeklagte bereits seit sechs Monate ohne Führerschein, seit der Tat alkoholabstinent und befindet sich in einer psychosozialen Betreuung und unterzieht sich einer Suchtberatung, spricht dies gegen die Ungeeignetheit. AG Iserlohn, Urteil vom 23.6.2009, 17 Cs – 874 Js 1168/08 – 110/09 = zfs 2010, 48

Von der Entziehung der Fahrerlaubnis kann jedenfalls dann abgesehen werden, wenn seit der Tat und der Sicherstellung des Führerscheins zehn Monate vergangen sind und der Angeklagte in dieser Zeit eine intensive verkehrspsychologische Maßnahme durchlaufen hat und hierdurch seine Fahreignung wieder hergestellt wird. In einem solchen Fall wird ein Fahrverbot ausgesprochen. AG Lüdinghausen, Urteil vom 2.3.2010, 9 Ds- 82 Js 3375/09- 111/09= VA 2010, 118

anscheinend haben wir aneinander vorbei geschrieben, sicherlich ist die MPU freiwillig, niemand schreibt dir vor das du die Fahrerlaubnis wieder haben musst

wenn du allerdings "freiwillig" deine Fahrerlaubnis innerhalb 15 Jahren nach Entzug wieder möchtest, wird die MPU von der Fsst angeordnet

was der §70 FeV ist habe ich ja schon geschrieben, der wird sehr gerne als zusätzliche Auflage angeordnet wenn der Gutachter sich nicht sicher ist ob die MPU negativ oder positiv zu bewerten ist.

. In Paragraph 11 FeV steht auch nur aus welchen Gründen eine Überprüfung der Fahreignung angeordnet werden kann, mit keinem Wort aber, dass man eine MPU nur machen kann wenn sie angeordnet wurde.

dann hast du nicht genau gelesen, hier steht:

(6) Die Fahrerlaubnisbehörde legt unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Einzelfalls und unter Beachtung der Anlagen 4 und 5 in der Anordnung zur Beibringung des Gutachtens fest, welche Fragen im Hinblick auf die Eignung des Betroffenen zum Führen von Kraftfahrzeugen zu klären sind.

http://www.fahrerlaubnisrecht.de/FeV/FeV11.htm Abs.6

offenbar kann man gegen eine MPU keinen Widerspruch einlegen weil sie gar nicht angeordnet werden kann.

das ist falsch

so geht es:

ein Anwalt kann gegen die Anordnung einer MPU nichts machen da es das Verwaltungsrecht betrifft und nicht das Strafrecht!

der Anwalt kann dann nur gegen die Folgen einer unberechtigten MPU was machen, z.B wenn dann keine Fahrerlaubnis erteilt wird

Es wird dann der betreffenden Person durch freiwillige Beibringung eines Gutachtens ermöglicht, die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen doch noch nachzuweisen.

ja sicherlich ist das freiwillig!!

niemand zwingt dich die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen nachzuweisen!

auf gut Deutsch:

du machst freiwillig die MPU (du willst ja wieder deinen Lappen) nachdem die MPU die Fsst angeordnet hat

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@ginatilan

Hi ginatilan,

Na ja wir haben auf jeden Fall irgendwie aneinander vorbei geschrieben. Auch nach dem Abschnitt den Du nochmal hervorgehoben hast, wird allerdings nicht klar, dass die MPU nur nach Anordnung wirksam möglich ist. Da steht auch nur, dass ein Gutachten angeordnet werden kann.

Es steht weiterhin die Frage im Raum ob man eine MPU auch machen kann bevor oder ohne dass sie angeordnet wurde. Und ob das dann überhaupt irgendwas bringt. Dass sie insgesamt freiwillig ist, weil einen natürlich niemand zwingt, die Fahrerlaubnis wieder zu erlangen, ist ausreichend geklärt.

Viele Grüße

allesmurks

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@allesmurks

Es steht weiterhin die Frage im Raum ob man eine MPU auch machen kann bevor oder ohne dass sie angeordnet wurde.

da wirst du auch nichts im Internet finden, da es das nicht gibt.

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Cut-Off des Polizei thc Urintestes?

Hallo Zusammen,

kann mir einer von euch (SICHER) sagen welchen Cut-Off die Urin-Schnelltests der Polizei (falls unterschiedlich: in Baden-Württemberg) haben?

Und wird bei einem Bluttest durch die Polizei auch auf THC-COOH getestet?

Hintergrund ist: Es kommt gelegentlich vor dass ich am Wochenende mit freunden etwas rauche, ich habe aber schon eine THC MPU hinter mir, würde in einer Verkehrskontrolle also sicher direkt zum Test gebetren werden, um da kein Risiko einzugehen möchte ich mir schnelltests besorgen damit ich den Urintest nicht immer den Urintest verweigern muss.

Apropos Urintest verweigern, im Urintest werden ja auch Abbauprodukte nachgewiesen, wie ist das im Bluttest, wir da nur nach aktuvem THC gesucht oder auch nach THC-Cooh?

Danke

Grüße

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