THC am Steuer. Kennt jemand den genauen Ablauf?

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6 Antworten

Bezüglich Deiner Anfrage dürfte es so laufen, dass Dein anhängliches Strafverfahren wegen "BTM" erst dann richtig anläuft, wenn die behördlich angeordneten Ergebnisse Deiner kontrollbezogenen Anordnung der Blutprobe vorliegen.

Und wenn die Werte aktiver Wirkstoffe der Cannabinoide ( in Deinem Fall wahrscheinlich ).... denn : " ich kiffe seit Jahren täglich ... und war zum Zeitpunkt der Kontrolle auch dick wie Eule....) , so wirst Du Deinen Lappen selbst als Ersttäter mit grösster Wahrscheinlichkeit MINDESTENS 6 Monde nicht mehr wiedersehen.

Das ist das Mindestprozedere in einem Verfahren der "Entziehung der Fahrerlaubnis ". Und wenn Du jetzt noch nicht einmal ohne Befund aus dem Drogenscreening kommst, so solltest Du unter Beibehaltung der Abstinenz erst einmal bis zur Absenkung Deiner Werte unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenze abwarten.

Und danach kannst Du schon mal anfangen mit einem verfahrenstechnisch anerkennbaren Abstinenznachweis von mindestens 6 Monaten durch einen Amtsarzt.

Denn eine MPU scheint hier relativ sicher. Wenn Du wegen des Abstinenznachweises ( natürlich kostenpflichtig ) erst mal nicht sicher bist, so warte einfach das angehende Strafverfahren ab.

Dann erfährst Du zumindest schon mal, ob Deine Fahrerlaubnis entzogen wird...und wenn ja, wie lange.

Die finale "Einladung" zur MPU würdest Du dann von der Führerscheinstelle spätestens mit Ablauf der Sperrfrist,  bzw. einem anschliessenden Antrag auf Wiedererteilung bekommen.

Schon alleine bis dahin solltest Du absolut "clean" bleiben. Und danach erst das amtsärztlich anerkennbare Drogenscreening zum Abstinenznachweis.

Denn wie beim "Spritti" kommt es hier dann ebenfalls auf langfristig gefestigte und positiv erlebte Lebensweise ohne den "Stoff" an.

Diese Zusammenhänge sind inzwischen ähnlich gut erforscht wie die Aussagekraft des Blutbildes beim Alkoholsünder. Die Fachärzte können dann schon ganz gut auf Dein zurückliegendes Konsumverhalten schliessen. Denn Deine Blutprobe(n) zum Tatzeitpunkt haben sie ja.

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Hallo erstmal,
Einem Kumpel ist dasselbe passiert. Und seine Werte waren auch recht hoch.
Die folgen für ihn waren:

● Führerschein Sperre.
● Danach Test nachweisen das er Clean ist.
●Mpu

Danach durfte er wieder fahren, waren insgesamt 7 Monate wenn ich mich nicht vertue. Bis er mit allem durch war. Und es hat ihn eine ziemliche Stange Geld gekostet.

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Kommentar von Tessy05
08.03.2016, 02:32

7 Monate geht ja noch... Und das es teuer wird habe ich mir auch schon gedacht. Hauptsache ich bekomme die Chance den Lappen wiedersehen zu dürfen :(


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Der Schein sollte für immer weg sein. Einmal süchtig ist fast immer süchtig.

Habe schon zwei mir nahe stehende Menschen verloren, weil sie neben der Straße auf Gehwegen von solchen Idioten überfahren worden sind.

Denen ihr Geheule und Selbstmitleid geht mir mächtig auf den Sack und wie ihnen alles leid tun würde und vor Selbstmitleid zergehen wollen. Spätestens nach der Verurteilung sind sie wieder wie vorher.

Die sollen ihr ganzes Leben lang laufen müssen.

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Den Führerschein bist du los!  Auch ein Anwalt kann da nicht mehr helfen. Um eine MPU wirst du nicht herumkommen.

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