THC- Nachwirkung, Paranoia: bleibt das dauerhaft oder sind es nur Entzugserscheinungen?

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7 Antworten

Wenn Du Pech hast, bleibt das so. Die haben in den letzten Jahren derart die Pflanzen überzüchtet, dass der THC-Gehalt unglaublich angestiegen ist. Du solltest zum Arzt gehen! Manchmal bin ich echt froh, dass das in meiner Sturm- und Drangzeit nicht so war. Da haben wir unser Pflänzchen in der Küche stehen gehabt, ab und zu mal was geraucht, hatte nie Nebenwirkungen und ich hatte auch nie Entzugserscheinungen; diese Zeiten scheinen endgültig vorbei zu sein. Alles Gute für Dich. lg Lilo

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Kommentar von Reptain
19.11.2015, 11:41

Die haben in den letzten Jahren derart die Pflanzen überzüchtet, dass der THC-Gehalt unglaublich angestiegen ist.

Es gibt keine Belege für einen steigenden THC-Gehalt in Marihuana. Im Übrigen hat ein höherer THC-Gehalt nicht mehr Auswirkungen auf die Psyche als ein niedriger THC-Gehalt, da Mariuhana nicht toxisch wirkt.

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Wie lange hast du durchgehend konsumiert? Dass es durch den Entzug zu psychotischen Zuständen kommt hört man eher selten. Häufiger sind da beispielsweise Nervosität, Schlafstörungen, Depressionen, Aggressivität, Appetitlosigkeit, Schwitzen.

Während des Turns kann man psychotisch werden und es auch nach Abklingen der Wirkung bleiben. Such dir keinen Grund wie "Entzugserscheinungen", um dich zu beruhigen. Was da passiert sollte dich beunruhigen!

Das ganze kann nach einiger Zeit wieder vergehen, wenn man nichts mehr konsumiert. Diesmal bleibts vielleicht ohne Folgen...

Es kann sein, dass der Konsum eine latente Psychose auslöst, die dauerhaft bleiben kann. Nimm die Warnung ernst. Hör auf zu kiffen, wenn es dich psychotisch macht. Du läufst Gefahr, eine Schizophrenie zu entwickeln. Besonders, wenn du noch sehr jung und entsprechend veranlagt bist.

Bei einem Bekannten ist wegen dem Kiffen eine paranoide Schizophrenie ausgebrochen. Er entwickelte ausgeprägte Paranoia und Beziehungsideen und zog sich zurück. Im Wahn schienen sich alle gegen ihn verschworen zu haben. Sein Verhalten wurde beängstigend, er war selbst Familienmitgliedern gegenüber aggressiv. Bei allem, was gesagt wurde, standen Botschaften zwischen den Zeilen. Dann fingen die Stimmen in seinem Kopf an, alles zu kommentieren, was er tat. Sie beleidigten und verhöhnten ihn. Er wurde suizidal und kam in eine psychiatrische Klinik.

Seitdem ist er auf Medikamente angewiesen, die ihn emotional abstumpfen und träge machen. Er muss immer mal wieder in die Klinik, mindestens 1-mal pro Jahr.

Insgesamt ist er nicht mehr der Selbe wie vorher und seine Angehörigen leiden wahrscheinlich mehr darunter als er selbst.

Egal, ob Cannabis angeblich harmloser als manch anderes ist, seine größte Gefahr ist das Potential, deine Psyche zu zerstören.

Finde dich damit ab, dass du wahrscheinlich zu den Leuten gehörst, die es nicht vertragen und lass es besser.

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Kommentar von KaeteK
19.11.2015, 12:01

Wie lange hast du durchgehend konsumiert? Dass es durch den Entzug zu psychotischen Zuständen kommt hört man eher selten. Häufiger sind da beispielsweise Nervosität, Schlafstörungen, Depressionen, Aggressivität, Appetitlosigkeit, Schwitzen. 

Und da wird immer wieder behauptet, dass solche Drogen harmlos wären :-((((

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Bekanntlich verursachen Drogen (THC) bei einem Entzug/ manche Menschen, Psychosen.

Grundsätzlich kann jede psychoaktive Substanz latente Psychosen auslösen, allerdings sind die Risikograde dafür sehr unterschiedlich. Wer unter Cannabiskonsum psychotische Symptome erlebt, sollte den Konsum unbedingt einstellen. Leider beschreibst du deine Erfahrungen mit dem Konsum nicht, sodass eine Ferndiagnose unmöglich ist.

Hauptsymptome sind Verfolgungswahn, Vergiftungswahn, Angstzustände usw. sind diese Erscheinungen wegen der THC im Blut/Fettgewebe oder sind das Entzugserscheinungen.

Das sind die Symptome einer Psychose, ja.

gehen diese Symptome iwann weg oder bleiben sie dauerhaft !

In der Regel gehen die Symptome nach einigen Tagen wieder weg. Sollte das nicht der Fall sein, wäre es sinnvoll, sich an die Drogenberatung zu wenden - dort kannst du die nächsten Schritte abklären.

Wichtig(!): Auf keinen Fall verrückt machen lassen! Das erhöht nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Symptome bleiben.

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also für paranoia und psychose ist nicht unbegingt entzug notwendig, das kann auch schon losgehen wenn noch konsumiert wird.
ob die sympthome dauerhaft bleiben oder verschwinden lässt sich schwer sagen, es kommt darauf an wie sehr jemand veranlagt ist eine solche krankheit zu entwickeln oder vielleicht auch schon vorm konsum hatte. professionelle hilfe währe auf jedenfall angeraten.

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Ich kenne auch jemanden, der jetzt in einer Wohneinrichtung lebt und ständig psychiatrische Hilfe braucht, weil er unter Verfolgungswahn etc. leidet. Also ja - das ist gut möglich, dass das bleibt.

Hände weg von Drogen!

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Alles geht nach der zeit wieder weck. Die Psyche muss sich wieder stabilisieren. Wenn man wirklich Jahre lang gekifft hat ist das alles viel härter einfach so wieder auf zu hören. Aber es ist nie so schlimm wie wenn man von Heroin oder so. Runterkommt. 

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Klar kannst du auf der Droge hängen bleiben! Wir hatten solche Patienten u.a. auch in der Psychiatrie.

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Kommentar von Reptain
19.11.2015, 11:35

Bitte keinen Müll erzählen, das verunsichert den Fragesteller nur.

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Kommentar von AppleTea
19.11.2015, 13:56

Wenn du keine Ahnung hast, dann kommentiere bitte nicht.

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