Textilindustrie China?

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3 Antworten

Es gibt keine Konkurrenz in der Textilindustrie zwischen Deutschland und China. In Deutschland werden schon seit 30 - 40 Jahren fast gar keine Texttilien mehr hergestellt. Auch die wenigen deutschen Textil- und Bekleidungsfirmen produzieren aus Kostengründen in der Regel in Ost- und Südasien.

In China sind die Löhne niedrig, in Ländern wie Bangladesh noch viel niedriger (Lohn: ca. 2 Euro pro Tag ). Mithilfe dieser Ausbeutung können manche Textilien in Deutschland billig angeboten werden, und die Profite der Textilfirmen sind oft gigantisch.

In China gibt es auch keine funktionierenden Gewerkschaften, die eine solche Ausbeutung verhindern könnten. Auch Umweltschutz ist in China nahezu unbekannt.

Hoffmann2809 18.03.2012, 03:59

Man kann zu diesem Kommentar vieles anmerken. Ich beschränke mich auf eines: Umweltschutz: China hat das größte Umweltprogramm aufgelegt, das es in der Welt jemals gab. Es betrug anfangs 180 Milliarden Euro und entsprach (damals) somit ungefähr der kompletten Staatsverschuldung (Staat!) der Bundesrepublik Deutschland.

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Chinas Textilindustrie leidet seit Jahren unter einer großen Flaute.

man könnte sagen, dass die chinesischen kinder sehr schöne pullis und jeans machen und das zu soooo günstigen preisen!!!

Norbert1981 16.03.2012, 21:13

Nein.

In China ist bisher die Arbeitskraft Erwachsener auf dem Lande (noch) günstig, dass Kinder nicht zur Arbeit eingesetzt werden.

In einem Land, in dem jede Familie (überwiegend) nur ein Kind (Ein-Kind-Politik) bekommen darf, braucht man sich um Kinderarbeit weniger Gedanken zu machen.

Die Eltern legen sich krumm, um Schulen für die Kleinen zu finanzieren, weil sie wollen, dass sie später durch gut verdienende Kinder miternährt können werden.

Das Problem der Kinderarbeit haben sie in Ländern, in denen es in einer Familie viele Kinder gibt. Dazu gehört China definitiv nicht.

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SinepPhoenix 16.03.2012, 22:00
@Norbert1981

das ist china kinder arbeiten und das weiß ich nicht, das ist nur hören sagen

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Hoffmann2809 18.03.2012, 04:07
@SinepPhoenix

tīng-shuō (听说) "wissen vom Hörensagen" ein beliebter Ausdruck, der aber keinesfalls gerichtsfest ist - weder in China noch im Westen. Bei uns würde man auch sagen: Gerücht.

In diesem Falle handelt es sich um eines, das nicht totzukriegen ist, weil es genügend SinepPhoenix gibt, die dieses vermeintliche Wissen in sich tragen und gerne -?- weitersagen.

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Hoffmann2809 18.03.2012, 04:01

Das eine Kind, das die Chinesen bekommen dürfen, arbeitet ganz sicher nicht in irgendwelchen Fabriken und stellt Pullis und Jeans her. Das machen dann doch eher die Eltern und finanzieren von dem Verdienst die Ausbildung ihres einzigen Prinzen oder Prinzesschen, damit es später viel Geld verdient und die Eltern mit unterhalten kann.

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