Testosteron spritzen mit 15?

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Nebenwirkungen von Anabolika

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Zunehmend wird von Nebenwirkungen durch Anabolika in medizinischen Fachzeitschriften
berichtet, wobei auf zahlreiche Todesfällen durch Herzinfarkte nach
Anabolikaanwendung hingewiesen wird.

In der Regel
sind hiervon Sportler betroffen, die Bodybuilding betrieben und über
lange Zeiträume hohe Dosen an verschiedenen Anabolika appliziert
hatten. Darüber hinaus wurden vergleichende Untersuchungen publiziert,
wobei Bodybuilder, die Anabolika einnahmen und Bodybuilder, die keine
Anabolika verwendeten, verglichen wurden.

Die wichtigsten Nebenwirkungen der Anabolika können wie folgt zusammengefasst
werden:

Allgemeine
Nebenwirkungen:


Androgene und Anabolika wirken auf die Talgdrüsen der Haut, wobei
deren Entwicklung und Aktivität beeinflusst wird. Sie fördern
dabei u.a. auch die Ausbildung von Akne.

Eine verringerte Ausscheidung von Natrium bewirkt eine vermehrte Wassereinlagerung
im Gewebe und führt somit zu einer Zunahme des Körpergewichts.



Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems:

Unter Anabolikaanwendung wird die Konzentration der Fetteiweiße
mit hoher Dichte (HDL = high density lipoprotein) im Blutplasma erniedrigt,
während die Fetteiweiße mit geringer Dichte (LDL = low density
lipoprotein) sich erhöhen. Damit erhöht sich der Quotient aus
LDL zu HDL, was als Risikofaktor zur Entstehung von Arteriosklerose bis
hin zum Herzinfarktes angesehen wird.

In weiteren Studien wurde auf mögliche Veränderungen von Faktoren
der Blutgerinnung, des Gefäßsystems und Schädigungen der
Herzmuskelzelle hingewiesen, die bei Steroid-Benutzern im Vergleich zu
Nicht-Benutzern das Risiko einer Thrombosegefahr erhöhen können.

Herzhyperthrophie
und Kapillarisierung:


Tagarakis und Addicks wiesen im Tierversuch an Mäusen deutliche Veränderungen
am Herzmuskel durch Anabolikaanwendung nach. Dieses führte zu einer
Hyperthrophie der Herzmuskelzelle, wobei eine verbesserte Kapillarisierung
zur notwendigen

O2-Versorgung aber ausblieb. Bei sportlichen Höchstleistungen könnte
somit eine Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff auftreten und
zu Schäden führen.

Leberschäden:

Werden Anabolika über längere Zeit angewendet, können
irreversiblen Leberschäden ausgelöst werden.

Hierbei sollen 17-methylierte Steroide wie Methyltestosteron oder Stanozolol
toxischer auf die Leberzellen wirken als nichtmethylierte Steroide wie
Testosteron. Konsequenterweise werden heute für therapeutische Zwecke
bevorzugt Testosteronverbindungen anstelle von 17-methylierten Steroiden
angewendet.

Virilisierungen
(Vermännlichung) bei Frauen:


Alle Anabolika verursachen bei Frauen aufgrund der androgene Wirkungen
Virilisierungen, die sich in Veränderungen der Stimme (irreversibel),
des Behaarungsmusters, Störungen des Menstruationszyklus und einer
Klitorishyperthrophie (irreversibel) bemerkbar machen. mehr

Gynäkomastie beim Mann:

Eine Anabolikaanwendung über längere Zeit kann zu einer abnormalen
Vergrößerung der Brust beim Mann (Gynäkomastie) führen.
Es wird angenommen, dass aromatisierbare Anabolika im Stoffwechsel zu
Estrogenen metabolisiert werden, die diese Wirkung auslösen.

Beeinflussung
des Längenwachstums bei Jugendlichen:


Anabolika können bei Jugendlichen das Längenwachstum beeinflussen,
indem ein vorzeitiger Verschluss der Epiphysenfugen die Wachstumsphase
verkürzt.

Psychotrope Wirkungen

Zu den psychotropen Wirkungen der Anabolika gibt es zahlreiche Fallstudien
und Selbstberichte, aber nur wenige nach wissenschaftlichem Standard durchgeführte
Untersuchungen. Die Ergebnisse lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
Psychotrope Effekte treten vor allem bei hohen Dosierungen der Anabolika
(oberhalb der therapeutischen Dosen) auf. Während des Anabolikamißbrauchs
kann es sowohl zu positiven (Euphorie, sexuelle Erregbarkeit, Energiebereitschaft)
als auch zu negativen Veränderungen (Gereiztheit, Gefühlsschwankungen,
Gewaltbereitschaft) der Stimmungslage kommen. Ebenso werden negative Einflüsse
auf kognitive Faktoren wie Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit
beschrieben. Fast alle Autoren berichten von Verhaltensänderungen
in Richtung einer Steigerung der Aggressivität, und mehrere Fallstudien
bringen schwere Gewaltverbrechen in Verbindung mit Anabolikaanwendung.
In neueren Studien wird auf das mögliche Suchtpotential von Anabolika
aufmerksam gemacht, das sich u.a. in Depressionen nach Absetzen von Anabolika
äußert.

Das Ausmaß der psychotropen Effekte der Anabolika soll neben der
Höhe der Dosierung, der Struktur des Anabolikums und der Dauer der
Anwendung auch von der Persönlichkeitsstruktur des Mißbrauchers
(Grundagressivität, psychische Erkrankungen, gleichzeitiger Alkohol-
und Drogenabusus) und den Umgebungsbedingungen (Stressituation, Gruppendruck,
Konsequenzen auf Verhaltensänderungen) abhängen.

Allgemeine
Gefahren durch Schwarzmarktpräparte:


Anabolika werden größtenteils illegal bezogen (Schwarzmarkt)
und fördern demnach die Beschaffungskriminalität. Bei Injektions-präparaten
besteht die Gefahr der Verwendung von nicht sterilen Spritzen (Übertragung
von Hepatitis, Aids). Da Schwarzmarkt-produkte größtenteils
Fälschungen sind, können falsche Wirkstoffe und auch falsche
Dosierungen angewendet werden.

Polymedikation:


In der Regel werden verschiedene Anabolika gleichzeitig angewendet. Eine
zusätzliche Einnahme weiterer Medikamente wie z.B. Schmerzmittel,
führt letztlich zu einer Polymedikation, deren Nebenwirkungen nicht
bekannt sind.

Krebsrisiko

Männliche Geschlechtshormone
wie Testosteron sollen das Auftreten eines Leberzellkarzinoms begünstigen.
Insbesondere scheint das Risiko bei der unkontrollierten Einnahme von
männlichen Geschlechtshormonen zum Muskelaufbau (Anabolika) deutlich
erhöht zu sein.

Die Geschlechtshormone Östrogen (nicht dopingrelevant) und Testosteron
können das Wachstum von Prostata- und Brustkrebs fördern, wenn
deren Gewebe Hormonerezeptoren aufweisen.

Erhöhte
Sterblichkeit bei Kraftsportlern, die Anabolika einnehmen
:

Eine finnische Studie zeigt, dass männliche Kraftsportler (Powerlifting),
die von 1977-1982 in Finnland zu den fünf Besten in den Klassen zwischen
82,5 und 125 kg zählten und verdächtig auf Anabolikamissbrauch
waren, in den folgenden 12 Jahren eine 4-5fach höhere Sterblichkeit
aufwiesen, als männliche Personen des gleichen Alters in der Normalbevölkerung.

Link
zum Abstract des Artikels in der National Libary of Medicine

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Nebenwirkungen einer Testosteron-Kur sind: 



Unerwünschte Hormonwirkungen:

• Feminisierung (Verweiblichung) und Gynäkomastie 
(Entwicklung der Brust)
• Störungen in Wasser- und Elektrolythaushalt (Ödeme)
• Glatzenbildung
• Akne
• Vermehrte Talgbildung
• Psychische Veränderungen (aggressives Verhalten,  Größenwahn, sexuelleLustlosigkeit)


Fettstoffwechselstörungen:

• Erniedrigung des HDL-Cholesterins (gutes Cholesterin)
• Erhöhung des LDL-Cholesterins (schlechtes Cholesterin)


Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System:

• Arterieller Hypertonus (Bluthochdruck)
• Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
• Myokardinfarkt (Herzinfarkt)
• Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung, Herzschwäche)


Nebenwirkungen auf die Leber:

• Intrahepatische Cholostase (Gallenstau)
• Gallensteine
• Veränderungen der Lebergefäße
• Proliferative Veränderungen (Wucherungen)

• Hodenatrophie (Rückbildung des Hodens) und Störung der Spermiogenese (Samenbildung)

http://www.netdoktor.at/gesundheit/fitness/welche-nebenwirkungen-hat-eine-testosteron-kur-4901


Wenn dir das alles egal ist ... nur zu! 

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Kommentar von VBHHerzog
17.05.2016, 11:07

und das hier sind nur wenige nebenwirkungen!

aber mit 15 bist du doch noch in der pubertät, du kannst besonders jetzt noch sehr effektiv trainieren!

wenn überhaupt, dann fang damit an ab einem alter von 18-20, aber das spritzen kann mitunter sehr stark schmerzen(besonders die ersten male) und du wirst auch tagelang später noch starke schmerzen haben....

lese dich bitte mal gründlich ein

lg

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Um Gottes willen.. Die Frage ist hoffentlich nicht ernst gemeint. 

Natürlich hat das Folgen. 
NEIN.

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