Testamentänderung, Anfechtung Enterbung?

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4 Antworten

Zunächst sollte man wissen, ob die Eltern noch leben oder ob sie bereits verstorben sind. Denn zu Lebzeiten der Eltern kann deren Testament nicht von einem potentiellen Erben "angefochten" werden. Ich nehme an, dass der Erbfall , d,h, der Tod des letztverstorbenen Elternteils, bereits eingetreten ist und die Schwester beim Nachlassgericht einen Erbschein für sich beantragt und das damit begründet hat, dass das zu ihren Ungunsten  abgeänderte Testament wegen Testierunfähigkeit der Mutter unwirksam sei und daher das frühere Testament gelte. Wenn der Notar bescheinigt hat, dass keine Zweifel an der Geschäftsfähigkeit der Mutter bestehen, wird es sehr schwierig für ihre Schwester sein, sich durchzusetzen. Das wird ihr nur gelingen, wenn sie beweisen kann, dass der Notar die Feststellung fehlerhaft getroffen hat und die Mutter tatsächlich dement war. Vermutlich wird das Nachlassgericht eine Äußerung des Notars sowie Arztes der Mutter einholen bzw. ein Gutachten erstellen lassen. Von dem Ergfebnis dieser Festswtellungen wird es abhängen,ob die Änderung zugrunsten der Enkel wirksam geworden ist, oder ob es bei der im Ursprungstestamenet getroffenen Regelung bleiben muss.

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Kannst du beweisen, dass die Mutter testierunfähig war?

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