Testament, wie Alt?

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5 Antworten

Nein. Es ist nicht komisch. Es ist erklärbar. Du hast nun also Deine Kindheit abgeschlossen. Die ist tot. Nun bist Du in jener Phase die auf das Erwachsenenleben vorbereitet. Wie mir scheint machst Du Dir da durchaus erwachsene Gedanken. Deine Wünsche sind auch nicht so dass sie nicht berücksichtigt werden würden schätze ich.

Viele Heranwachsende haben eine Phase in der Pubertät in welcher sie sich mit Tod auseinander setzen. Eben weil die Kindheit gestorben ist und Das wahrgenommen wird irgendwo im Unterbewussten. Du erlebst also nun dass Tod nicht das Ende ist denn Du bereitest Dich ja auf den neuen klarer definierten Abschnitt als Erwachsene vor. Pubertät ist immer so ein ständig wechselnder Zeitraum mit den unterschiedlichsten neuen Herausforderungen, seinen ständig wechselnden Phasen. Das liegt an den vielen Umbaumaßnahmen welche in dieser Zeit in uns stattfinden.

Ach ja. Ich hatte von der Überschrift her geschlossen, vermutet Du fragst wie alt das Alte Testament so ist. Aus ihm ist übrigens mancher wichtige Artikel unseres Grundgesetzes entstanden. Natürlich nicht direkt sondern über Umwege. Aber immerhin. Womit ich keine Werbung machen will. Es hat halt nur manchen Einfluss auf unser Leben auch wenn wir mit Glauben Nichts am Hut haben.

Ich sehe keinen Grund für Angst ob wir nun einen Glauben annehmen können oder nicht. Neben der Geburt steht der Tod Pate. Das ist Das Was grundsätzlich Leben ausmacht. Dabei spielt keine Rolle wie gut wir uns diesbezüglich anlügen wollen oder nicht. Irgendwann wird das Leben für jeden Menschen zuende sein. Sind wir alt so sind wir durchaus oft dankbar gehen zu können denn in unserer Gesellschaft gibt es keine Achtung den Vorfahren gegenüber. Dafür gibt es massenweise Beispiele. Dieses Fehlen macht den Körper zu schwer um ihn noch gerne bewegen zu wollen. Wer mit sich in Frieden gelebt hat kann auch in Frieden nach Anderwelt gehen. Deshalb ist die beste Vorbereitung auf Tod sich vor ihm nicht zu verschließen, wenn das Bedürfnis besteht sich entsprechend vorzubereiten und ansonsten jeden Tag bestmöglich zu leben. So dass wir uns im Spiegel in die Augen sehen können. Dann brauchen wir auch nicht vor schlechtem Gewissen zittern.

Hallo Tafalgargirl,

die Deutschen vererben jedes Jahr viele Milliarden Euro. Allerdings findet das Erbe nicht immer den richtigen Empfänger. Viele Testamente sind fehlerhaft und daher ungültig. Was man beim Erstellen des letzten Willens beachten sollte, erfährst du wenn du weiter ließt.

Grundsätzlich gibt es das handschriftliche und das notarielle Testament. Letzteres bietet sich an, wenn man sich bei der Erstellung rechtlich absichern will. Außerdem ist es vor Fälschungen geschützt und für die Erben zur gegebenen Zeit leicht auffindbar.

Der Erbvertrag

Neben dem Testament gibt es noch die Möglichkeit eines Erbvertrags. Dies ist ein Vertrag zwischen zwei oder mehreren Personen, in dem sie gemeinsam Verfügungen über das Erbe treffen. Im Gegensatz zum Testament können Betroffene die Bedingungen jedoch nicht einseitig ändern.

Das handschriftliche Testament

Das handschriftliche Testament dagegen lässt sich jederzeit leicht ändern, kann aber ohne großen Kostenaufwand verfasst werden. Das Testament ist zwar formlos, einige Dinge müssen jedoch trotzdem beachtet werden.

Wichtig für das handschriftliche Testament:

Erst eine Liste über das gesamte Vermögen erstellen
Leserlich schreiben
Dokumentenechten Stift benutzen (Kugelschreiber, Füller etc.) 
Ort und Datum nicht vergessen
Auf vage/unklare Formulierungen verzichten
Alles eigenhändig schreiben
Unterschrift in die letzte Zeile
Testament sicher aufbewahren

Wird die entsprechende Form nicht eingehalten, kann das Schriftstück für ungültig erklärt werden. In diesem Fall tritt automatisch die gesetzliche Erbfolge ein.

6 Fragen zum Thema Testament:

Wann ist ein Testament sinnvoll?
Ein Testament ergibt natürlich nur Sinn, wenn man auch etwas zu vererben hat. Und auch nur, wenn man außerhalb der gesetzlichen Erbfolge vererben will.

Wichtig: Gerade für unverheiratete Paare kann sich ein Testament lohnen. Liegt nach dem Tod des Partners kein entsprechendes Schriftstück vor, sieht die gesetzliche Erbfolge zunächst die Familienangehörigen vor.

Was passiert ohne Testament?
Wurde kein Testament hinterlassen, greift die gesetzliche Erbfolge. In dieser ist mittels einer Hierarchie festgelegt, welche Angehörigen zu welchen Teilen erben. Vorrangig werden nahe Angehörige wie Kinder, Eltern oder Ehepartner bedacht. Danach folgen Großeltern und deren nächste Verwandschaft. Sind keine Erben ausfindig zu machen, geht der Nachlass an den Staat.

Wer kann ein Testament verfassen?
Theoretisch kann jede volljährige Person ein Testament verfassen. Ab dem 16. Lebensjahr geht das auch, allerdings nur über einen Notar. Eine sogenannte Testierfähigkeit ist in beiden Fällen Voraussetzung. Das heißt, man muss im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte sein.

Kann ich mein Testament wieder ändern?
Man selbst kann sein eigenes Testament jederzeit ändern. In der Regel reicht das Aufsetzen eines neuen Testaments mit dem aktuellen Datum.

Kann ich jemanden enterben?
Grundsätzlich hat ein aufgesetztes Testament Vorrang vor der gesetzlichen Erbfolge. Manche Verwandte haben allerdings Anspruch auf einen Pflichtanteil. Zunächst sind dies eventuelle Kinder und Ehepartner. Sind diese nicht vorhanden, steht den Eltern ein Pfichtteil zu. Dieser entspricht der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. Man kann also mit dem Testament durchaus das Erbe an genannte Verwandte mindern. Nach deutschem Recht ist eine vollständige Enterbung aber nicht möglich.

Einzige Ausnahme: In besonderen Fällen kann ein Gericht den Anspruch auf den Pflichtteil entziehen. Allerdings nur, wenn der Erblasser von der betreffenden Person körperlich misshandelt oder diese ihm nach dem Leben getrachtet hat.

Wo sollte ich mein Testament aufbewahren?
Das Testament sollte man an einem sicheren Ort aufbewahren, an dem es den Erben leicht zugänglich ist. Im Erbfall muss immer das Original vorliegen, Kopien sind nicht rechtskräftig. Möchte man sein Testament voraussichtlich langfristig nicht ändern, kann man es auch beim Amtsgericht hinterlegen. Dort werden auch die notariell verfassten Testamente aufbewahrt.

LG Andi

Tafalgargirl 12.03.2014, 00:09

Danke, dass du dir so viel mühe gegeben hast, das finde ich toll! In diesem fälle geht es halt um Dinge wie meine 2000€ (Wovon 1200 von meiner Oma für mein Führerschein uns Studium sind die würde ich dann gerne meiner Schwester für ihres geben... Damit sie es etwas leichter beim studieren hat :)) erspartes, mein Handy, PC, i pad, Fernseher Danke nochmal!

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Testament, wie Alt?

Ab 16 geht ein notarielles Testament, ab 18 geht es auch eigenhändig.

3.:wird ein solches Testament berücksichtigt?

Vom Nachlassgericht nein. Damit werden deine Eltern Erben. Ob die das Testament berücksichtigen liegt dann bei denen.

Das ist etwas am Thema vorbei aber es interessiert mich wirklich! Sollten nichtgläubige Menschen nicht mehr Angst vor dem Tod haben als gläubige? Ich meine es absolut ernst so ganz erschließt sich mir dein Gedankengang nicht.
Das was du vererben willst wird sicherlich kein großes Vermögen sein, oder große Geldsummen usw. Ich gehe also davon aus, dass es durchaus berücksichtigt wird, aber halt bloß von deiner Familie. Das ist ja jetzt nichts rechtliches, das machst du ja bloß für dich und deine Familie :)

Tafalgargirl 12.03.2014, 00:04

Ich weiß es eben nicht, das finde ich ja seltsam ich hab nicht einen hauch Angst. Als wir in Religion drüber geredet haben meinten alle sowas wie: klar hab ich Angst vor dem Tod, dann ist ja alles vorbei, man verliert soviel etc. Ich wollte auch einfach mal wissen was die Leute hier denken ;)

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