Testament vorzeitige Auszahlung?

6 Antworten

Ich glaube nicht dass das so einfach geht weil Schenkungen vor dem Tod nicht viel mit einem späteren Erbe zu tun haben. Ggf. solltet ihr euch da besser von einem Notar beraten lassen.

Und selbst wenn sie das heute so schreiben, könnten sie ihr Testament auch jeder Zeit ändern und ggf. auch jemand ganz anders als Erbe einsetzen oder Ihr restliches Vermögen geht später für die Pflege drauf.

Am besten du lässt dir auch 50.000€ schenken. Nur so kannst du sicher sein dass du den gleichen Anteil erhältst.

Natürlich können die Eltern bestimmen, dass die Schenkung im Erbfall auszugleichen und auf den Pflichtteil anzurechnen ist.

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@Ronox

Nützt nur nichts wenn das Vermögen dann viel kleiner ist, weil zum Beispiel ein großer Teil fürs Pflegeheim drauf gegangen ist.

Und nur weil die das heute wollen muss der Wille nicht bis zum Tod der gleiche bleiben.

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Solchen Rat solltest Du lieber unterlassen, weil du damit - vermutlich unbegründet Misstzrauen in eine Familie säest, in der man offenkundig bestrebt ist, gerecht zu sein und erforderliche Vorsorgen zu treffen. Schließlich ist es völlig ausreichend, wenn die Eltern bei der Hingabe der T€ 50 an den Bruder bestimmen, dass dieser Betrag auf den künftigen Erbteil oder Pffichtteil des Bruders anzurechnen ist. Diese Anordnung sollte nur klar dokumentiert und von den Beteiligten akzeptiert werden, um späteren Streit zu vermeiden.

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Ja - lasst das von einem Notar/Rechtsanwalt machen. Nur so habt ihr die Gewissheit, dass das auch so formuliert ist, dass es keinen Streit hinterher gibt.

Berliner Testament , Erbschleicherei?

Hallo,

Erstmal vorweg:

Mein Vater ist vor 7 Jahren verstorben. Meine Eltern haben ein Berliner Testament gemacht, in den sie sich gegenseitig zum jeweiligen Vollerben eingesetzt haben. Meine Schwester und ich erhalten erst nach dem Tode meiner Mutter, das Erbe zu gleichen Teilen. Eine nachträgliche Veränderung des Testaments, von Seiten meiner Mutter lässt das Testament nicht zu.

Jetzt zu meinem Anliegen:

Meine Schwester hat aus der Erbmasse, meiner Mutter vor zwei Jahren ein Haus abgekauft. Im Kaufvertrag waren 180000,-€ vereinbart, bezahlt hat sie aber nur 130000,-€. Dieses geschah nur, damit sie besser als Kreditnehmer bei der Bank steht. Den Erhalt der 1800000,-€ hat meine Mutter leider ohne mein Wissen beim Notar bestätigt.

Dieses Haus habe ich von einem Makler schätzen lassen, was es zu diesem Zeitpunkt Wert war. Die 180000,-€ sind realistisch.

Jetzt wollte meine Mutter mir zum Ausgleich eine kleine Wohnung aus der Erbmasse zukommen lassen. (Wert ca. 60000,-€) Allerdings würde meine Schwester dieses als Vorerbe meinerseits sehen und nach dem Ableben meiner Mutter einklagen, da sie ja schließlich das Haus für „offiziell“ 180000,-€ abgekauft hat und noch kein „Vorerbe“ erhalten hat.

Wie kann meine Mutter den finanziellen Ausgleich schaffen, ohne das meine Schwester mir das als Vorerbe anlasten kann.

Vielen Dank und ein schönes Weihnachtsfest

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Berliner Testament. Ich darf mein Elternhaus nur mit Zustimmung meines Bruders verkaufen. Geht das?

Meine Eltern erstellten ein Berliner Testament beim Notar. Meine Mutter verstarb 2008. In dem Testament steht, daß ich im Todesfall meines Vaters, mein Elternhaus nur mit Zustimmung meines Bruders verkaufen darf. Mein Bruder erhielt sein Erbe bereits, als er an das Elternhaus anbaute. Ich sprach meine Vater darauf an, er sagte mir, daß wäre nur damit mein Bruder das Vorkaufsrecht hätte. Das ist für mich sowieso selbstverständlich. Aber so hätte es doch dann auch geschrieben werden müssen. Was mache ich, wenn mein Bruder nicht mit einem Verkauf einverstanden ist, und das Haus für seine Kinder erhalten möchte, denn in meinem Todesfall wäre er der Erbe, da ich weder verheiratet bin, noch Kinder habe. Ich möchte das Haus aber auf keine Fall behalten. Und vermieten ist so eine Sache. Vielen Dank für Antworten

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