Testament erst anhören dann ablehnen?

12 Antworten

Man muss ein Erbe schriftlich ausschlagen, in einer bestimmten Zeit nach dem Tod (bzw. Kenntnisnahme des Todes oder Vorhandensein des Testaments) des Erblassers (4 Wochen?), und es würde auch erst geöffnet, wenn es NICHT ausgeschlagen wurde.

und es würde auch erst geöffnet, wenn es NICHT ausgeschlagen wurde

Falsch. Die Frist beginnt mit Testamentseröffnugn für den erben! Siehe mein Kommi.

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@Dea2010

Wo steht da was von Testament??? Da geht es um Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft. Erbschaft nicht = Testament!

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@Dea2010

Auch falsch, die Frist für den Erben beginnt mit Kenntniss des Erbfalles, was bedeutet das die Frist duschaus auch erst nach 6 Monaten beginnen kann wenn dieser vorher davon nichts wusste.

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Die Ausschlagung muss in einer Frist von 6 Wochen erklärt werden (vgl. § 1944 Abs. 3 BGB). Die Frist beginnt, wenn der Erbe von dem Anfall der Erbschaft und dem Grund der Berufung (z.B. Testament) Kenntnis erhalten hat (vgl. § 1944 Abs. 2 BGB). Hat der Erblasser ein Testament hinterlassen, beginnt die Ausschlagungsfrist erst dann, wenn der Erbe von der Testamentseröffnung erfährt.

http://www.wf-kanzlei.de/wf-info/artikel/erb-und-erbschaftsteuerrecht/annahme-und-ausschlagung-der-erbschaft.html

Das Fett markierte beantwortet die Frage.

Das testament wird eröffnet, kann also eingesehen werden. Und es besteht dann die frist von 6 Wochen, inner der entschieden werden muss, ob das Erbe ausgeschlagen wird. In dieser zeit sollte man sich ein genaues Bild der vermögenslage machen... also papiere udn verträge einsehen, daran denken,d ass noch 3 Monate Mietzahlung zu erfolgen hat (Kündigungsfrist!) usw.

Also testament anhören (Testamentseröffnung) und dann ganz fix prüfen, wie es tatsächlich um den nachlass bestellt ist. Dabei nicht übersehen: Das Vorhandene sollte mindestens zur begleichung der bestattung und Verbindlichkeiten reichen! Nach der bestattung ist die Auflösung der wohnung der größte finanzielle Posten!

Da steht gar nichts von Testament, nur über Annahme oder Ablehnung der ERBSCHAFT. Das ist nicht das selbe!

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@Blindi56

Nein, ist es nicht. Ansonsten wäre ein Testament ja reichlich sinnfrei ;-)

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Ja natürlich - das sollte man auch...

Man muß sich erst einmal einen Überblick über das Erbe verschaffen; das Erbe muß innerhalb von 6 Wochen nach Bekanntwerden der Erbschaft, z. B. beim Amtsgericht ausgeschlagen werden; das kann dort zu Protokoll gegeben werden.

Du solltest Dich daher mit dem Absender des Schreibens (Gericht/Notar/Testamentsvollstrecker?) in Verbindung setzen.

Immer daran denken: Auch Schulden können geerbt werden.

Man kann sich zwar informieren, was an "Erbe" so da ist (Bankkonten etc., aber nicht vorher ins Testament sehen, und dann entscheiden. Das wird erst NACH Ablauf der Frist geöffnet.

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@Blindi56

In der Regel erhält man mit der Post ein Eröffnungsprotokoll und eine Kopie des Testaments. Das Datum der Testamentseröffnung ist auch wichtig für die eventuelle Ausschlagung der Erbschaft. Die Frist zur Ausschlagung von 6 Wochen beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem die Testamentseröffnungsurkunde dem Erben zugestellt worden ist (§ 1944 BGB)

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@Blindi56

Das Testament kann man sich, falls ein existiert beim Nachlassgericht ansehen, bzw. sich eine Abschrift besorgen. Vor der Eröffnung des Testaments, die aber bereits erfolgt sein dürfte, beginnt die Frist nicht zu laufen.

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