Testament durch ein Notar beglaubigen?

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nein, du mußt es selber eigenhändig und handschriftlich verfassen und mit Datum und Unterschrift versehen. Dann ist es gültig. Du kannst es natürlich auch von einem Notar aufsetzen lassen und den auch als Testamentsvolstrecker einsetzen, aber das kostet nur und ist vor allem dann sinnvoll, wenn du den Verdacht hast, daß deine Angehörigen nicht das Testament umsetzen werden, das du verfaßt hast. Und als dritte Variante fällt mir noch das Drei-Zeugen-Testament ein. Das macht vor allem dann sinn, wenn man schon im Sterben liegt und außer Kraft ist, selber das Testament zu schreiben, dann kannst du auch jemanden diktieren, was er zu schreiben hat, aber es müssen drei von einnander unabhängige Zeugen anwesend sein, die auch mit unterschreiben, daß der Inhalt dem entspricht, was du diktiert hast. Auch bei dieser Variante ist kein Notar von nöten.

Ein handgeschriebenes Testament muss nicht beglaubigt werden. Es braucht Datum, Ort, die Überschrift "Testament" und die Unterschrift. Dann muss es nur noch vom Richtigen gefunden werden. Oder vom Falschen versteckt. Wie das Leben eben so spielt.

Wenn das Testament den Formvorschriften entspricht (komplett handschriftlich, mit Datum und Unterschrift versehen etc.), dann muß es nicht vom Notar beglaubigt werden!

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Dieses wurde in einem Protokoll v Notar zwar festgehalten, wir haben es aber erst jetzt erfahren, da die Richterin den Akt zum Überprüfen hatte und meinte das mündliche Testament muss hinterfragt werden und die Zeugen müssen befragt werden.

Der Notar meinte er habe nichts erwähnt, da diese Person (mündliches Testament, sagt man bevorzugte Person?) über ihren Anwalt ausrichten hat lassen, nicht antreten zu wollen. Da zuerst nur die Familie dieser Person anwesend war und diese nicht als Zeugen auftreten konnten.

Die Richterin akzeptierte aber die Ablehung nicht, da der Anwalt dieses per Mail getan hat.

Somit wurde diese Dame erneut angeschrieben vom Notar ob sie das erbe antreten möchte (antwort steht noch aus) die verlassenschaftskuratorin hat nun die nachbarin befragt die mit ihrer Schwester auch einmal im spital waren.

diese wurden vorgeladen zum notar und mussten aussagen ob ein mündliches testament gemacht wurde.

die nachbarin sagte aus er habe kein notar zugezogen da er kein testament aufsetzen wollte, aus sturheit und weil er wollte, dass die "erben sich den schädel einhauen"

andererseits meinte sie, aber er ging sowieso davon aus das diese person x (mündliches testament) alles bekommt.. der name von der dame x, der tag konnte genannt werden von der nachbarin

die schwester von der nachbarin (zweiter zeuge) meinte der verstorbenen habe nebenbei erwähnt die dame x (nur Vorname wurde gesagt) soll alles bekommen, sie wusste nicht wer diese dame ist, bzw wurde der familienname nicht genannt. Außerdem kennt sie diese dame weder vom vor noch zunamen.

der tag konnte auch nicht mehr genannt werden. weiters sagte sie auch aus, sie verstehe nicht warum nicht ein notar hinzugefügt wurde, wo es ihm im spital noch besser ginge. (wo die nachbarin ja meinte, er wollte nie eines aufsetzen lassen) Es wurde erst eine Niederschrift über das mündliche Testament vom notar gemacht jetzt 2015

jetzt ist meine frage... sollte diese dame x jetzt doch noch das erbe antreten wollen, da die richterin ja erneut die chance gegeben hat, da ihr ja eine reine mail nicht gereicht hat ohne zeugen aussagen.... wie stehen die Chancen für dieses mündliche Testament?

ich habe keinen rechtschutz und als alleinerziehende nicht die mittel für einen anwalt...

hat dieses testament chancen die erblichen erben zu übergehen?

ich hoffe es ist verständlich, das ganze ist sehr komplex und langatmig mittlerweile

freu mich auf antworten....wir sind nämlich noch immer in der warte position, was dame x jetzt macht...antreten od nicht

mfg nicki

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