Terrorismus sinkt die Rate

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14 Antworten

Terrorismus ist sehr vielfältig.

In der Regel entsteht er immer dort, wo ein Teil der Bevölkerung sich stark benachteiligt fühlt. Sind die Machthaber geschickt (im Sinne des Machterhalts), dann wird es ihnen gelingen, dem Volk einen Feind mit dazugehörigen Verschwörungstheorien zu präsentieren. Das sind entweder andere religiöse Gruppen, Minderheiten in der eigenen Bevölkerung (z. B. Homosexuelle, andere Parteien, usw.) oder eben auch der Böse Osten oder Westen.

Es finden sich in jeder Bevölkerung genügend Dumme, die darauf hereinfallen. Wenn dann noch die selbst empfundene Ungerechtigkeit (die in der Regel ganz andere Ursachen hat) gepaart mit eigener Perspektivlosigkeit (ob nun tatsächlich oder nur gefühlt spielt dabei keine Rolle) und einem Schuss Minderwertigkeitskomplex zusammentreffen, dann bedarf es nur noch der sprengtechnischen oder schusswaffentechnischen Materialien und der Terrorist ist fertig.

Bei solchen Regiemen ist die Bevölkerung bereits nach kurzer Zeit dermaßen auf Gewalt getrimmt, dass es selten zu wesentlichen Verbesserungen oder zu weniger Anschlägen führt, wenn diese gestürzt werden. Denn kommt es nicht unmittelbar zu Verbesserungen für den Großteil der Bevölkerung, werden halt die neuen Machthaber bekämpft.

Die einzige Art Terror erfolgreich zu bekämpfen ist es, mit polizeilichen Mitteln und gleichzeitiger Gesprächsbereitschaft das Terrorumfeld auszutrocknen und gleichzeitig Perspektiven aufzuzeigen, die beiden Seiten mehr Nutzen als Schaden. In Deutschland hat dies mit der RAF erfolgreich funktioniert und auch ansatzweise in Italien, Frankreich, Spanien und Irland.

Das dies in Nordafrika nicht funktioniert hat, lag wohl daran, dass man das Machvakuum nach dem Sturz der Regierungen nicht schnell genug wieder auffüllen konnte, weil sich die Sieger nicht einig beim verteilen des Fells des erlegten Bären waren. Und wenn solche anarchischen Zustände herrschen, dann gewinnen immer diejenigen, die Gewalt ausüben und so gut wie nie die Vernunft.

Die Islamistische Terror richtet sich gegen die westliche- kapitalistische Welt und insbesondere gegen die Globalisierung und den mit ihr kommenden "American way of life". Durch den Sturz de Regieme werden somit die Terrorumstände gefördert und die Quote steigt. z.b. im Irak

Würde ich nicht sagen grade wegen der Revolutionen könnte es passieren, dass islamistische Kräfte an Macht gewinnen. Dies ist nicht unbedingt schlimm, denn viele Menschen in z.B Ägypten sind gläubig und sollten ihren Glauben auch ausleben dürfen. Gerade die gestürtzten Diktatoren (z.B Mubarak) haben religiös motivierte Gruppen wie die Muslimbruderschaften unterdrückt. Durch das zusätzliche Chaos das entsteht, können Terroristen oder militante Gruppen (Al-Quaida, Hisbollah) an Macht und Einfluss gewinnen und Mal über den Bau von Bomben nachdenken.

lG tscha

Ps: Keine Angst die Usa haben da ihre Augen drauf. Die schmeißen ihre Bomben schneller da macht es mir auch nichts aus, dass meine Bürgerrechte dreist gebrochen werden.

Das Beispiel Afghanistan zeigt das das nicht der Fall ist. Jeder gewaltsame Umsturz erzeugt eine Gegenreaktion, die in den meisten Fällen ebenso von Gewalt geprägt ist.

Nein.

Der Islam ist in sich nicht nur Religion, sondern auch eine Ideologie mit weltlichem Machtanspruch. Hierbei wird das Kalifat angestrebt. Dementsprechend wird es solange Unerfreulichkeiten geben, wie Anhänger des Islam den Anspruch auf ein weltweites Kalifat umsetzen wollen. Tatsächlich betrachten sogar viele Experten die Beseitigung von Regimen als Fehler. Bestes Beispiel ist hierbei der Irak. Meinte man ursprünglich ein Volk von einem Diktator zu befreien, so sagen Heute etliche das gerade dieser Diktator den Deckel auf dem Topf gehalten hat.

Wo soll denn das gewesen sein, dass ein islamistisches Regime abgeschafft wurde??? IN Afganistan vor 10 Jahren meinetwegen zugunsten einer korrupten Regierung - das ist aber da einzige Beispiel.

Die letzten Jahre ist das Gegenteil passiert: aufgeklärte, säkulare aber habsüchtige Eliten hatten z.B. in Nordafrika regiert (auch viel Gutes gebracht, Modernisierung ist eben nicht nur gut oder schlecht) - unterstützt vom Westen auch von Russland und China. Als sie am Taumeln waren, hat der Westen die Unterstützung eingestellt, um wenigstens an der NAchfolge mitbestimmen zu können - das ist gründlich schief gegangen: Nordafrika ist islamistischer als vor 5 Jahren, nochmal schlimmer am Beispiel Syrien! Mit dem Wissen von heute würde die USA Assad gern weiter unterstützt haben: dann wären heute in unserem Medien (ARD, ZDF wie die Privaten) die Rebellen die Bösen!

Islamistische Regime welche/s meinst Du? und wer stürzt?

es läuft doch anders rum, islamische Staaten erstarken und Terrorismus findet im im innerem der entsprechenden Staaten satt.... Siehe die ganzen Flüchtlinge z. Bsp. Syrien.

Und nein es kommt nicht zu weniger Gewalttaten solange die Waffenliefer- Staaten ( incl. BRD) nicht den Anschub beenden.

Ganz im Gegenteil. Wenn Regime in islamischen Staaten gestürzt werden, wird meist nur eine Diktatur gegen eine andere ausgetauscht. Der islamische Terrorismus richtet sich dann meist einmal gegen andere Muslime.

Insgesamt kann gesagt werden, dass sich derzeit fast 90% aller islamischischen Terroranschläge gegen andere Muslime richtet.

Da muss ich dir wohl leider Recht geben, so traurig es auch ist!

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Naja, besser die untereinander als hier.

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nein, siehe Somalia und Mittelafrika und Pakistan und Iraq u.s.w.

Problem sind weniger die Regimes, als die Finanzierung. Wenn die erlischt, sähe es anders aus.

Es gibt weniger Islamischten Terror, weil die USA diese abhört und Anschläge damit oft verhindert.

Anscheinend muss die USA sich auch vor deutschem Terror schützen... Ganz sicher ist die Welt seit den Anschlägen von 9/11 deutlich unfreier geworden. Ein Sieg, den islamistische Terroristen für sich verbuchen können

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@Dummie42

Vergiss nicht, dass die Anschläge vom 9/11 in D. geplant wurden und der D. Nachrichtedienst hat nichts davon mitgekriegt.

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@hell11

Die Anschläge wurden nicht in Deutschland geplant sondern von Bin Laden in Afghanistan. Aus Deutschland kamen nur zwei Flugschüler die ihren Flugschein in den USA machten. Amerkanische Flugschulen abzuhören ist bis heute in den USA illegal...

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@hell11
Vergiss nicht, dass die Anschläge vom 9/11 in D. geplant wurden und der D. Nachrichtedienst hat nichts davon mitgekriegt.

Na so was.

In der DDR war Revolution und weder der BND, noch die NSA haben davon etwas mitbekommen. Nicht einmal die Stasi. Das ist kein Grund einen Überwachungsstaat zu propagieren, auf Kosten der Freiheit der Menschen. Nicht die Regierung ist das Volk, sondern wir. Wer sein Volk überwachen läßt, der setzt sich an Volkes stelle.

Und was wurde verhindert? Da sterben also 3.000 Menschen durch so einen Terroranschlag. Schlimm genug. Schlimmer ist es aber, wenn in der Folge über 100.000 Menschen sterben, weil die USA auf Rache sinnt. Merkwürdige Logik.

Und mal ganz unter uns: Auch Terroristen wissen, dass ihre Handys abgehört werden und werden ganz bestimmt nicht per E-Mail korrespondieren. Diejenigen, die hier erwischt werden, das sind die Dümmsten der Dummen bei denen man mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass ihre Bomben schon beim Zusammenbau expolodieren.

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@Immofachwirt

Der Islam ist dabei die Weltherrschaft anzutreten, WTC NY, London, Madrid, Neurobi, Ahden, das ginge so weiter, wenn die USA nicht aufpassen würde.

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Schau dir mal Länder wie Ägypten oder Libyen an, und dann überlege dir, wie sich das auf den Terror und die Sicherheit in der Region auswirkte.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es sind nicht islamische Regierungen, die Terrorakte durchführen...

Was oder wo sind "islamistische Regime"?? Bzw. Was soll das heißen.

Wo sollen die islamischen Regimes gestürzt worden sein? Nenne Roß und Reiter, statt einfach was zu behaupten.

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