Terror während der französischen Revolution Mittel zum Zweck oder zu extrem?

6 Antworten

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Wenn sich die Revolutionäre nur daran gehalten hätten! Doch ihre Freiheit galt nicht für den anders Denkenden. Ihre Gleichheit war Gleichmacherei und ihre Brüderlichkeit war das Fallbeil. 

Als in Deutschland die Mauer fiel und die Stasi ihre Macht verlor, haben auch viele Leute verlangt die Parteibonzen an die Straßenlaternen zu hängen. Wäre das geschehen, dann hätte es auch in der DDR keine Freiheit gegeben. Ich habe die Rote Bande wirklich gehasst und vermutlich hätte ich den ersten Stein geworfen. Aber heute bin ich froh dass es anders gekommen ist. 

Der Terror in der französischen Revolution ist schließlich vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Am Ende hat die Revolution ihre eigenen Kinder gefressen. Mit dem Fallbeil oder mit dem Strick löst man keine Probleme, man schafft nur neue. 

Die Enthauptungen waren billige Volksbelustigungen und als sämtliche Köpfe der Adeligen unter der Gouillotine lagen, waren die Revolutionäre selber dran. 

Ein falsches Wort, oder ein Nachdenken über das Masaker, führte zu einer Anklage mit Todesfolge. Es gab keine Freiheit und erst recht nicht eine Brüderlichkeit, sondern Hunger, Chaos und Grausamkeiten ohne Ende. Wenn der Korse N. nicht gekommen wäre, hätte die planlosen Revoulutzer weiter geschlachtet, bis nix mehr zum umbringen da war. 

Es war beides.
Anfänglich ging es um Enteignung und Verteilung von Kirchenbesitz und Verfolgung des Adels, die ursprünglichen Feinde der Revolution.

Grundsätzlich ist Revultion Anarchie, die Machtfrage ist offen, bis sich
eine neue Kraft herausbildet die eine neue Ordnung etabliert.

Später nutzte Robiepierre den Terror auch gegen tatsächliche oder vermeintliche Gegener der Revolution.
Die Revolution frisst ihre Kinder.

Welche tatsächlichen Feinde  meinst du und inwiefern spielte Madame Roland eine Rolle

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