Terror - Warum immer im Namen des Islam?

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20 Antworten

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Natürlich weiß ich, dass der Islam vom Ding her genauso friedlich ist, wie es andere Religionen sind

"Der Islam" ist eine monotheistische Religion wie das Judentum und das Christentum. In allen Lehrschriften dieser Religionen kann man Argumente gegen und für Gewaltanwendung finden. Es sind also keineswegs die "Religionen", die friedlich oder unfriedlich sind, sondern es sind die Menschen, die diese Religionen so auslegen, wie sie es zu ihrem Nutzen wollen und brauchen. Schuld laden immer nur die Menschen auf sich!

und dass 99,99 Prozent der Muslime friedlich leben und Terror verurteilen,

Ich lasse mal die geschätzten Zahlen auf sich beruhen. Gewiss wollen viele Muslime nur friedlich leben und von Terrorakten nicht betroffen sein. Aber nicht nur in Deutschland und Europa, sondern ganz besonders in der islamischen Welt fehlen öffentlichkeitswirksame Bekenntnisse der "friedlichen" Muslime gegen gewalttätigen Islamismus und die zahlreichen unmenschlichen Gewalttaten und Verbrechen extremistischer Islamisten! Wenn der Bundestag den Völkermord des türkischen ("osmanischen") Volkes an den Armeniern verurteilt, dann demonstrieren tausende Türken in Deutschland lautstark dagegen. Wo sind die Großdemonstrationen von Millionen türkischer Muslime und der Muslime aus anderen Ländern in Deutschland und Europa gegen islamistische Terroranschläge? - Fehlanzeige!

Irgendetwas muss im Islam anders laufen, nur was ?? Wäre das verüben von Terroranschlägen im Koran gerechtfertigt, wäre der Islam wohl niemals eine der größten Religionen der welt sondern wäre verboten. Also was bringt die Terroristen dazu, sich auf den Islam zu berufen??

Die muslimische Welt muss einen Aufklärungsprozess durchlaufen, den die europäische Welt vor mehr als 400 Jahren - manche würden sagen: seit rund 1000 Jahren - begonnen hat mit dem Ergebnis, dass religiöse Schriften nicht mehr kleinkindergläubig Wort für Wort befolgt und immer kritisch-vernünftig hinterfragt werden. Christen und Juden lassen sich i. d. R. von ihren Geistlichen nicht mehr vorschreiben, wie sie zu leben haben und was angeblich Gott gefällig sei, sondern Christen und Juden leben unmittelbar zu Gott und verantworten ihren Lebenswandel selbst vor ihrem Schöpfer! Denn sie wissen, was Muslime noch lernen müssen: mit Gott kann man nicht handeln und von ihm das Himmelreich mit irgendwelchen Bußübungen oder angeblich von Geistlichen für gottgefällig erklärten Handlungen abkaufen. Wenn islamistische Terroristen glauben, dass ihre Verbrechen ihnen einen Platz im Paradiese sichern würden, werden sie nach ihrem Tode schnell merken, wie es sich anfühlt, in der Hölle aufzuwachen! Aber diese Terroristen sind verblendet, dumm, nicht in der Lage, ihren von Gott geschenkten Verstand ohne Leitung eines Geistlichen, derzu gebrauchen.

MfG

Arnold

Ich habe schon auf einige religiöse Fragen hier ähnliches geantwortet-meiner Ansicht nach entstand Religion als Reaktion unserer frühesten Vorfahren auf Ihnen unbekannte Ereignisse oder als Erklärung für die Vorgänge um sie,Tod von Angehörigen,Naturgewalten usw. Die Idee einer Religion für den Menschen ist hervorragend,wir,die körperlich zur Jagd nicht sehr taugen,Kraft,Ausdauer,Gehör,Geruchssinn,Sehkraft-alles eher Kreisklasse gegen Bären usw.,haben aber Kommunikation,Planung,Hinterlist verfeinert und uns an die Spitze gesetzt. Religion sollte uns in Gier und Trieb "einbremsen",daß wir an etwas Großes,Gutes glauben,daß über der Triebbefriedigung steht. Religiöse Musik,Bilder,Architektur,alles Versuche,"überirdisch" Schönes zu formen. An Mitgefühl und Liebe appellieren. Wundervoll. Aber: Alles,was dem Menschen in die Hände fällt,versucht er,für sich zu optimieren,das Beste herauszuholen. Das hat uns weit gebracht und wird uns wohl auch mal zum Verhängnis werden. Und schon gab es Priester mit Sonderrechten,Gegner,Strafen,Prunk,Laster. Eine Religion,die sich gewalttätig auf "Gegner" stürzt,ist nur Menschenwerk. Ein Überwinden von Hass und Gier,das fällt jedem von uns schwer-und könnte daher der Anhalt für etwas "Übermenschliches" sein. Kloppen kann jeder. An sich arbeiten,nicht jeder Gier nachgeben,die Fehler an sich selbst zu erkennen,nicht andere dafür zu hassen,das ist eine Aufgabe. Dafür dann hoffen dürfen,die vermissten Verstorbenen in glücklichem Frieden wiederzusehen,das wäre eine feine Religion.

Die terroristen denken wahrscheinlich das Sie mit töten den chihad durchführen.Chihad ist ja kämpfen im Namen Allahs aber nicht mit töten den töten ist ja verboten im Islam sowie in anderen Religionen, sondern die sunnas und haditen in erfüllung zu bringen zb. Wie beten koran lesen und verstehen, hadch zu besuchen,Menschen zu helfen oder Fasten usw. Es tut mir sehr weh als muslimin solche nachrichten zu hören, Ich hoffe das in zukunft sollche zurückgebliebene ("menschen") mit terroranschlägen den Islam nicht mehr beschmutzen Möge Allah sie auf den richtigen weg zu leiten das alle mit frieden Leben können. ( sorry für die rechtschreibfehler) 

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