Telingserklärung ohne zustimmung des anderen Miteigentümers?

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3 Antworten

Wenn beide Eigentümer sind, müssen auch beide die Teilung durch das Katasteramt oder Vermessungsingenieur beauftragen. Die Kosten sind abhängig von der Grundstücksgröße bzw. der Grenzlängen. In diesem Fall wäre es aber für beide Seiten die sinnvollste Lösung, wenn eine Teilung mit gegenseitigem Einverständnis durchgeführt würde, da beide davon einen Vorteil hätten. Versuchen Sie eine Einigung herbeizuführen, ansonsten gibt es in Zukunft viele Probleme! Viele Grüße!

ich gehe jetzt davon aus, dass es der Fragestellerin nicht um eine reale Teilung des Grundstückes in zwei getrennte Flurstücke geht, sondern um die Begründung eines Wohnungseigentums mit Teilungserklärung. Dazu müssen aber zwei abgeschlossene Wohnungen vorliegen;

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@Guppy194

Wenn man davon ausgeht, würde das in ihrem Fall dann aber nicht gehen. Das Haus müsste dann dementsprechend umgebaut werden.

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@PeterSchmitt2

Es liegen zwei Wohnungen vor. Zwei getrennte Eingänge, etc. Nur ein Wegerecht müsste eingeräumt werden, damit Partei 1 in den Garen kommt, und Partei 2 zu den Garagen.....

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@Lilly29

Hallo, ein Wegerecht dürfte kein Problem sein, da ja beide Parteien davon profitieren würden. In einem notariellen Vertrag könnte das einfach und kostengünstig geregelt werden. Ebenso, wer welche Räumlichkeiten im Haus nutzen darf. Eine einvernehmliche Lösung wäre für beide Parteien hier das Beste.

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Keine klare Trennlinie bedeutet doch ohnehin, dass das Haus nicht teilbar ist (im Sinne von Wohnungseigentum), oder?

Es gibt keine grade Linie durchs Haus, wie bei "normalen Doppelhaushälften". Es ist immer mal ein Zimmer mehr zu der einen Wohnung gegangen und zurück. Man müsste nur schauen, welchen Raum man zumacht, denke ich

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hallo Lilly, warum läuft es denn auf eine Zwangsversteigerung hinaus? Der Anteil Deiner Mutter kann doch nicht von der Zwangsversteigerung betroffen sein; es geht doch nur um den Anteil, den der verstorbene Bruder hatte. Falls das Érbe des Bruders überschuldet ist, kann die Zwangsversteigerung nur an seinem Anteil beantragt werden. Mutters Anteil bleibt unangetastet.

Es ist eine Grundschuld auf das Haus eingetragen, da meine Bruder für eine Renovierung einen Kredit aufgenommen hatte. Diese Grundschuld läuft (da nur ein Grundbuch) auf beide Hälften. Der Erbe kann den Kredit nicht bedienen, also will die Bank, dass verkauft wird....

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@Lilly29

überprüf mal, ob die Grundschuld wirklich am gesamten Grundbesitz eingetragen ist oder nur am Anteil des Bruders; das hat nichts damit zu tun, dass es nur "ein" Grundbuch ist; hat Deine Mutter für die Grundschuld die Haftung ihres Anteiles mitübernommen?.

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@Guppy194

Mein Bruder hätte den Kredit nicht bekommen, wenn meine Mutter mit ihrem Anteil nicht gebürgt hätte. Der Kredit ist auf das gesammte Haus eingetragen - leider

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