Telekom VDSL ohne TAE-Dose?

4 Antworten

Nun ist meine Frage, ob ich das Internet nun überhaupt über den Anschluss an der Wand beziehen kann,

Wenn ich das richtig sehe, sind da durchaus mehrere von diesen Anschlüssen vorhanden. Gesehen habe ich solche Anschlüsse aber tatsächlich noch nie. Wenn diese Leitungen für Ethernet (ich gehe mal davon aus, dass es sich um 2 Doppeladern handelt die links im Bild angeschlossen sind) eignen, dann grundsätzlich auch für (V)DSL.
Aber das Problem liegt ganz klar darin, diese Leitungen passend zu adaptieren. Einmal muss die (V)DSL-Doppelader vom APL zum Patchpanel (vermutlich auch im APL-Raum) adaptiert werden, zum anderen muss in deinem Zimmer wieder auf den 'normalen' TAE (oder RJ11) adaptiert werden.

Das macht garantiert nicht der Telekomiker. Der müsste eine neue Leitung in Deine Zimmer legen und dass geht nur mit Zustimmung des Eigentümers.
Ansonsten musst Du selbst - bzw. der Haustechniker - die Adaptierung vornehmen.

einem (festen) Adapter am LAN-Kabel.

Da musste man schon im Detail wissen, was dieses Kabel macht.
Entweder eine einfache mechanische Adaptierung, oder auch eine Protokolländerung.
Im letzten Fall wird es schwierig das für Deine Zwecke umzubauen, wenn diese Kabel nicht paarweise funktionieren (also 1 Adapterkabel im APL-Raum um Ethernet auf 'interne Verkabelung' und 1 Adapterkabel bei Dir um 'interne Verkabelung' wieder auf 'normales Ethernet zu wandeln ...

Du solltest Dich umgehend mit dem Haustechniker in Verbindung setzen.
Sonst zahlst Du für ein (V)DSL, dass Du bestenfalls über WLAN nutzen kannst (Stromanschluss im APL-Raum vorausgesetzt)

Die Wanddose lässt sich sicher austauschen. Die Telekom wird immer eine TAE-Dose installieren.

Wichtig ist, dass es mindestens eine Kupferdoppelader gibt, die von Deinem Zimmer zum APL geht, sonst kann das VDSL-Signal nicht zu Dir gelangen. Ist das nicht der Fall, müssen neue Leitungen gezogen werden, was ein Vermieter soweit ich weiß dulden muss, ein Wohnheim aber vermutlich eher nicht.

Zudem muss das Erdkabel, das vom Wohnheim zur Vermittlungsstelle (DSLAM) führt, natürlich noch ein Adernpaar frei haben, damit das VDSL-Signal für Deinen Anschluss vom DSLAM zum Wohnheim gelangen kann.

Zu guter Letzt muss am DSLAM noch ein Port frei sein, über den Du angebunden werden kannst.

Der erste Punkt dürfte das größte Potential bergen, dass die Sache am Ende scheitert.

ich zwingend eine TAE-Dose bräuchte?

Ja.

Ich nehme an, daß Du Dein Vorhaben mit der Studentenheim-Verwaltung abgesprochen hast. Die Leitung muss vom APL bis zu Deinem Zimmer gelegt werden, falls nicht vorhanden.

Ich gehe davon aus, daß Du auch die Installationskosten bezahlen musst - das Studentenheim stellt Dir ja Internet zur Verfügung, alles Andere ist Dein Privatvergnügen.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Erfahrung als Systemtechniker für TK-Anlagen

Ja.

Nicht unbedingt. Die TAE-Dose kann der Techniker (so er den darf) auch im APL-Raum setzen (ich gehe davon aus, dass da nicht jeder Zugang hat). Von dort ist es Sache der Haustechnik, das Signal passend zu 'verteilen'. Entweder adaptiert als Kupfer-Doppelader auf der internen Verkabelung oder notfalls noch den Router mit in den APL-Raum packen und dann per LAN /DLAN/WLAN verteilen.
Die Kosten übernimmt natürlich der TE ...

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@AnReRa

Da hast Du Recht, das wäre die einfachste Möglichkeit: Router-Standort im APL-Raum und sofern dort die Patchverteilung ist, die Zimmer-Datendose auf den Router-LAN-Port zu patchen.

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Hallo Benni1998,

hast du schon die Auftragsbestätigung und den Schalttermin bekommen?

Wenn ja, wann ist der Termin?

Kläre bitte vorher, ob und wenn ja, durch wen, Leitungen intern verlegt werden dürfen. Denn so wie du es schilderst, muss innerhalb des Hauses noch eine TAE verbaut werden.

Dazu muss aber der Eigentümer zustimmen.

Viele Grüße

Rebekka H. von Telekom hilft

Woher ich das weiß:Beruf – Alle Festnetz- & Mobilfunkthemen der Deutschen Telekom

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