Telekom blockiert Leitung in neuer Wohnung?

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4 Antworten

Tobi198383. So wie du die Sache schilderst, kann ich die Aussage von FordPerfect nur bestätigen.

Wenn es einen laufenden Vertrag gibt, dann werden sich beide Vertragparteien an diesen halten müssen.

Wir müssen die Leistung liefern, für die der Kunde bezahlt.

Da können wir nicht einfach einen Anschluss abschalten.

Ich kann verstehen, dass es für dich bzw. für euch sehr ärgerlich und evtl. auch schwer verständlich ist. Allerdings werde ich da auch nichts ändern können und dürfen.

Gruß

Kai M. von Telekom hilft

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Kommentar von Tobi198383
07.02.2016, 10:26

Moin Kai, mir ist klar, dass du so etwas als Telekom-Helfer sagen musst. Die Rechtslage sieht aber anders aus. Ich habe mir gerade eine juristische Fachexpertise eingeholt. Mein Vater meine, dass die Telekom solch unlautere Dinge immer versucht und wir jetzt juristisch dagegen vorgehen (ggf. auch Verdienstausfall geltend machen, da ich Telearbeit mache) . Er hatte diesen Umstand schon einige male und jedes mal hat die Telekom nach Klageandrohung die Leitung freigemacht. Ich finde es nur traurig und bezeichnend, dass dieses Unternehmen nur noch auf Rechtsanwälte hört. Viele Grüße

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  1. Beschwerde bei der Bundesnetzagentur gegen die Deutsche Telekom machen.
  2. Eventuell eine Einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom erwirken, die Leitung innerhalb 24h freizugeben.
  3. http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Anbieterwechsel/ProblemebeimWechsel/problemebeimwechsel-node.html
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Kommentar von FordPrefect
06.02.2016, 11:08

Beschwerde bei der Bundesnetzagentur gegen die Deutsche Telekom machen.

Käse. Der bestehende Vertrag ist schlichtweg noch nicht wirksam gekündigt. Daran ändert auch eine Beschwerde nichts.

Eventuell eine Einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom erwirken, die Leitung innerhalb 24h freizugeben.

Genau. Oder die US Kavallerie nach Bonn schicken, was?

NB.: Es wäre dem Fragesteller vermutlich mehr geholfen, würde man ihm Ratschläge geben, wie er vor de. 2.6.16 zu einem DSL Vertrag kommt. Zum Beispiel, indem er den Antrag beim derzeitigen Leitungs-/Portinhaber stellt auf vorzeitige Übernahme. Das nämlich wäre der (einzige) korrekte Verfahrensweg, der durchsetzbar ist vor Ablauf der angegebenen Frist. Ansonsten bleibt nur Abwarten bis Juni. Die Differenz aus Kündigungs- und Neuvergabetermin basiert schlicht auf der Wartefrist bei Portfreigabe von 30 Tagen.

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Kommentar von Tobi198383
07.02.2016, 11:13

Danke für die Anwort. 1 und 3 sind erledigt, 2 folgt Anfang nächster Woche.

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Es ist zwar vermutlich richtig, dass der Vormieter seinen Vertrag mit der Telekom am 2.5.2015 gekündigt hat, aber das bedeutet noch lange nicht, dass der Vertrag damit beendet wurde. Bei regulärer Kündigung eines DSL-Vertrages mit MVZ kann die Kündigung nur zum Ende des jeweiligen Ablaufzeitraums erfolgen - und das ist normalerweise immer jährlich zum Vertragsablauf. Ist - wie hier zu vermuten - die Kündigung nicht rechtzeitig erfolgt, dann trifft die Wirksamkeit erst zum Folgejahr ein. Das passt exakt auf das angegebene Datum 2.6.2016. Somit zahlt der Vormieter noch bis zu diesem Datum einen Vertrag, den er nicht nutzen kann, und umgekehrt kann die Leitung nicht durch einen anderen Anbieter belegt werden, weil sie schlicht nicht frei ist.

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Kommentar von FordPrefect
06.02.2016, 11:12

Nachtrag: Natürlich kann der OP jederzeit ab sofort (!) den Anschluss nutzen - aber eben nur bei der Telekom. Die Freigabe des Ports an einen anderen Anbieter ist

a) erst nach Wirksamkeit der Kündigung und

b) erst nach Freigabe durch den Vorprovider

möglich. Und für Letzteres besteht üblicherweise eine Frist von 30 Tagen.

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Kommentar von Tobi198383
07.02.2016, 10:34

Wenn ich zur Telekom wechseln würde, würde die Telekom die Leitung sofort frei machen. Dieses Argument zählt also nicht. Es geht der Telekom nur darum, andere Anbieter schlecht zu machen. Tolle Firma.

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Man sollte meinen, dass es vernünftigere Möglichkeiten gäbe, aber wenn die sich auf diese dümmliche Art rechtswidirg verhalten, dann lass das mal Papa regeln.

Der wiederum sollte daraus unbedingt zum Wohle der Allgemeinheit auch persönlich Nektar aus der Sache ziehen, indem er die Sache prominent und medienwirksam skandalisiert!

Fundamentale Rechtsidee: Die Telekom steht in Vertragsbeziehungen mit Kunden - und nicht mit Leitungen...

Einstweilige Verfügung, Schadensersatzklage... Papi ist der Profi und wird schon wissen, wie man denen gepflegt in den Allerwertesten tritt. :-)

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Kommentar von FordPrefect
06.02.2016, 09:03

Einstweilige Verfügung? Schadensersatz? Wogegen respektive wofür? Die Leitung ist nicht freigegeben, das ist schlicht das Versäumnis des Vormieters - der dafür sinnfrei weiter zahlen muss, bis seine Vertragskündigung wirksam wird. 

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