Telefonisches Angebot ohne Mwst?

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2 Antworten

Grundsätzlich meine ich mal irgendwo gelesen zu haben, dass §1 PAngV auch für Anwaltsleistungen gilt. Andererseits stellt das RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) selbst die Anwaltsgebühren als zzgl MwSt dar, siehe u.a. § 34 RVG: "Die maximale Höhe der Erstberatungsgebühr für Privatpersonen liegt bei 190 € zzgl. gesetzl. MwSt.".

Wie du dem entnehmen kannst, sind deine 60€ für eine Erstberatung allerdings ziemlich preiswert.

Wie auch immer, da wir dir hier eh keine Beratung sondern lediglich Meinungen liefern können und dürfen, würde ich an deiner Stelle einfach kurz bei der zuständigen Anwaltskammer nachfragen: http://www.brak.de/die-brak/regionale-kammern/adressen-der-regionalen-rechtsanwaltskammern/

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Kommentar von Xipolis
15.07.2016, 03:00

Ist korrekt, auch die Telekommunikationspauschale nach 7002 VV RVG.

Die Auskunft war hier korrekt. Der Rest was dazu kommt, steht ja so im Gesetz.

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Ich bin der Meinung, dass §1 PANGV gilt und danach muss man bei Verbrauchern den Endpreis, also mit MwST, nennen. Zumindest aber X Euro + MwSt.

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Kommentar von Xipolis
15.07.2016, 03:02

Ja, aber laut RVG verstehen sich Anwaltsgebühren immer als zzgl MwSt.

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