Telefonica (Alice) Mahnung obwohl seit 7 Monate kein Kunde. Drohung mit Inkasso

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4 Antworten

  • Bei Zweifel an der Rechnung des Telefonanbieters kann binnen 8 Wochen nach Rechnungsversand das Prüfprotokoll nach § 45i TKG angefordert werden. Dieses muss eine genau aufgeschlüsselte Positionenliste mit allen Details beinhalten. Ein EVN genügt dem Anspruch laut aktuellen Urteilen bei weitem nicht.
  • Der Forderung sollte gegenüber dem Anbieter also widersprochen werden und im gleichen Schreiben, sollte das Prüfprotkoll angefordert werden. Versenden per Einwurfeinschreiben. Untersage auch die Weitergabe deiner persönlichen Daten gem. BDSG.
  • Abwarten, was kommt, nochmal posten.
  • I.d.R. (es gibt Ausnahmen) braucht man den Anwalt erst im streitigen Verfahren.

EINSCHREIBEN

Mit Ihrem Schreiben vom z.b xx.xx.2013 werde ich erstmalig von einer angeblich offenen Forderung in Kenntnis gesetzt Gegen die Inrechnungstellung dieses Betrages lege ich hierdurch Widerspruch ein. Sie berechnen hier eine Leistung, die ich nicht in Anspruch genommen habe. Ich fordere Sie hierdurch auf, mir das kostenlose Prüfprotokoll der technischen Prüfung gem TKG § 45 i zu übermitteln. Ich weise explicit darauf hin das ich auf einen sogenannten " Prüfbericht " mit vorgefertigten Textbausteinen nicht aktzeptieren werde Amtsgericht Papenburg Urteil (Entscheidung vom 30.10.2008, Az. 4 C 247/08 Solange dieser Nachweis nicht vorgelegt wird, kann die Forderung zurückgewiesen werden. Bis zum Eingang der Unterlagen mache ich gegenüber Ihrer o. a. Forderung von meinem Zurückbehaltungsrecht (§ 273 BGB) Gebrauch."

Schilder dieses Problem doch einfach Deiner Rechtschutzversicherung telefonisch und frag die, ob die das übernehmen. Wir wissen ja nichtmal wo Du versichert bist.

Wenn sie es übernehmen, dann würde ich auch einen Anwalt nehmen und mich auf den "Spaß" einlassen, wenn Du 100%ig nichts getan hast, was die Dir da auflisten :)

auf jeden Fall gehst du bei denen in Widerspruch! Eine Rechtsschutzversicherung zahlt den Anwalt nur wenn Aussicht auf Erfolg besteht!

Also soll ich jetzt schon widersprechen oder wenn vom Gericht oder Inkasso Schreiben kommt?

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@lottsar

Ein Widerspruch an den Gläubiger ist angebracht, da dieser

  • Den Eintrag bei der Schufa vorbeugt
  • Die Einschaltung eines Inkassobüros rechtswidrig machen würde

Reagieren müsstest du dann nur im Falle eines gerichtlichen Mahnbescheides oder dem Zugang einer Klageschrift.

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