Telefon- und Internetanbieter vergessen zu kündigen. Jetzt der Mahnbesceid. Widerspruch einlegen?

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2 Antworten

Grundsätzlich bist du zunächst selbst Schuld. Insoweit hast du auf jeden Fall die Grundgebühren der besagten Monate zu zahlen und das würde ich auch schleunigst tun. Zweckgebunden, das heißt mit passendem Verwendungszweck. Die variierenden Rechnungszahlen könnten aufgrund von Rücklastschriftgebühren zustande kommen und auch diese wären zu bezahlen (in angemessenem Rahmen). Die Hohe Schlussrechnung kann auf Schadensersatz hindeuten und selbst der wäre (in angemessenem Rahmen) zu bezahlen.

140€ Gebühren klingen aber teilweise nach Unfug.

Ob du dir das Geld vom Nachmieter zurückholen kannst, fraglich.

Natürlich kannst du nun streng genommen meckern, denn ohne Rechnung und Mahnung warst du nicht in Verzug. Ob du dieses Risiko eingehst, ist deine Entscheidung.

Ich würde hier wie gesagt zunächst einmal die Grundgebühren der Monate + 32€ Mahnbescheid + 25€ Inkassogebühr  für MB und noch 15€ für Rücklastschriften, Zinsen und Briefporto. Dann dem Mahnbescheid vollumfänglich widersprechen (Formular ankreuzen und zum Gericht zurück). Und ein Schreiben ans Inkasso schicken. Ich würde es so formulieren: "Wertes Inkasso. Ich habe kulanter weise und ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht die Grundgebührend er Monate, eine etwaige Rücklastschrift und Briefporto, sowie Gerichtsgebühren und die 25€ Inkassopauschale für gerichtliche Mahnverfahren überwiesen. Sie wollen mir zur Klärung bitte vorlegen: Vollmacht im Original, Rechnungskopien, Mahnungskopien, sowie eine detaillierte Forderungsaufstellung. Insbesondere die variierenden Rechnungshöhen sind erklärungsbedürftig.

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Kommentar von Moni120488
24.02.2016, 08:55

Danke für die rasche antwort. Ich würde sehr gerne die Grundgebühren vorab bezahlen, allerdings hat unser Telefon- und Internet Anbieter nichts mehr damit zu tun. Alles wurde an das Inkassounternehmen übergeben. Überweise ich nun das Geld an den Prozessbevollmächtigten? Das wäre dann nicht das Inkasso Unternehmen sondern die Rechtsanwälte. Das Inkasso Unternehmen ist hier nur Antragsteller. Also... nur um sicher zu gehen was die kosten betreffen; im mahnbescheid sind diese Kosten aufgeführt: Hauptforderung gemäß Rechnungen 283.31 euro. Verfahrenskosten: gerichtskosten 32 euro, Rechtsanwaltskosten 15.75 Euro, Auslagen 9 Euro. Nebenforderung: Auskünfte 4.50 Euro, Anwaltsvergütung für vorgerichtliche Tätigkeit 70.20 Euro. Zinsen: vom Antragssteller ausgerechnete Zinsen vom 13.01. Bis 10.02. 9.69 euro. Welchen Betrag überweise ich wohin und wem soll ich nun schriftlich kontaktieren? Mit einschreiben oder auch mit Rückschein?  Danke euch....

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Bei den variierenten Rechnungsbeträgen würde ich einen Anwalt aufsuchen und den Anbieter kontaktieren und bitten, die unverhältnismäßigen Mahnkosten und die variierenden Kosten zu erklären. Erfolgt keine oder ausserhalb der Frist des Mahnbescheids keine Reaktion, würde ich diesem widersprechen, aber auch eine Erstberatung bei einem Anwalt besuchen. Du könntest auch die Verbraucherzentrale um Hilfe bitten.

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