Teilzeitpflege für Parkinsonkranken Vater

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6 Antworten

Viele Pflegende tun sich nach einem Tip zusammen um so eine bessere Pflege gewährleisten zu können. nicht selten wohnen in einer straße mehrere pflegebedürftige, oder "alte vereinsahmte" menschen. nach entlassung aus unserer neurologioschen reha gebe ich oft de tip diese menschen aufzusuchen und zu erfragen, ob man selbtständig morgens eine art betreuzngsgruppe macht, montags und donnerstags vormittags treffen sie sich bei A, di und fr bei B, und Mi und Sa bei C. nicht selten ist in diesen gruppen eine "rüstige rentnerin" die vieles übernehmen kann und sich über die gewonnene aufgabe freut. was auch schon oft passiert ist ist, das man zu 3. sich dann tatsächlich die polnische begleiterin leisten kann (nach meiner erfahrung sind bei 4 polnischen pflegerinen nur eine dabei, die das schonmal gemacht hat, was nicht bedeutet sie ist ausgebildet !) das teilweise sogar so,. das sie bei B wohnt, und dafir A und C zusammen 75% des gehaltes zahlen. je nach Region in deutschland, es geht nur um die morgendliche betreuung, nicht um 24 std, werden vor allem in großstätten selbstorganisierende gemeinschaften gefördert, so das es nicht die polin sein muß, sondern 2 krankenschwesern, die in mutterschaft sind, und sich freuen etwas dazuzuverdienen. was man niemals vergessen sollte: wenn der Parkinsonkranke oder überhaupt der pflegebedürftige das haus mehrmals die woche verlassen muß, oder viele leute zu ihm kommen, findet immer auch einer "alternative" ansprache stadt, die die krankheit verzögert, aber vorallem durch austausch die (er)lebens qualität steigert!

1.4.00,- kostet die Polin wenn die Steuer beschissen wird. Und ist eben nicht ausgebildet.

Es gibt in unserem Land durchaus massenweise arbeitslose Krankenschwestern. Oft genug sind es solche welche Wert auf Menschenrechte legen. Ein Inserat kann also nicht schaden. Manche sind eh von Arbeitsverbot betroffen, dürfen gar nicht mehr als 400,- Euro verdienen. Jeden weiteren Gedanken dazu hat smierock ja gut ausgeführt. Bleibt noch festzustellen dass er wohl Pflegestufe III hat. Mehr wird ihm wohl nicht zugestanden werden. In diesem Land können wir nur in Nacht- und Nebel-Aktionen unfähigen Bankern unsere Gelder nachwerfen. Dann bleibt nur noch Geld übrig um die Reichen noch reicher werden zu lassen. Was bestimmt wichtiger ist als sich in die Niederungen der Belastungen durch solche Pflege zu begeben. - Ironie off muss dann auch noch dazu geschrieben werden. Aber wir haben sie wohl gewählt heißt es.

Habt Ihr die Pflegestufe schon beantragt? Was wie eine blöde Frage klingt, liegt nahe da viele Angehörige das eben nicht tun, bzw. nicht wissen, das sie das auch tun können, wenn der Pflegebedürftige zu Hause lebt. Und darüber und die zusätzlichen zu erstattenden Betreuungskosten finanzieren sich die verschiedenen Möglichkeiten zumindest zum Teil. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten: Versorgung über einen Ambulanten Dienst. Der kommt dann eben ins Haus und tut was zu tun ist. Bis hin zu kleinen Ausflügen bspw. zum Wochenmarkt o.ä.. Eine Tagespflege wäre eine andere Möglichkeit. Da würde er Morgens hinfahren und Nachmittags nach Hause. Da würde dann alles aufgefangen was anfällt: Vom Duschen, über Mahlzeiten, Behandlungspflege, Betreuung usw. Das schöne daran ist, das er dann auch Soziale Kontakte pflegen kann.

JA, müsste nochmal kurz meine Mutter fragen welche Pflegestufe er hat. Also ein Teil wird erstattet, aber mehr wie 750€ haben wir nicht für die Pflege. Im Moment ist es so, dass die Nachbarschaftshilfe zur Betreuung 2h täglich kommt. Das ist zu wenig und die machen nichts pflegerisches. Nur ins Bett bringen und gesellschaft leisten. Am besten wäre es wenn die Pflege nachhause kommen könnte.

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@bunteswuermchen

Dann setzt Euch mit verschiedenen Pflegediensten in Verbindung und unterschreibt den Vertrag nicht beim "erstbesten" Dienst. Er wird die PS1 haben. Interessant für Euch ist folgendes: Ihm steht mehr Geld zu, wenn er einen Pflegedienst kommen lässt, als wenn Ihr das alles alleine macht. Schaut auch nach, ob Ihr die zusätzlichen Betreuungsleistungen beantragt habt. Ist nicht viel Geld, aber es hilft schon weiter.

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Es geht ja offenbar darum, jemanden zu haben, der permanent helfen kann. Es gibt sicher auch an diesem Ort Pflegedienste. Pflegedienste kommen aber nur zu vorhersehbar festen Zeiten. Es gibt vielleicht die Möglichkeit, jemanden zusätzlich zeitlich beschränkt einzustellen. Vielleicht hilft auch einfach ein "Babyphone" zum Nachbarn. Es lohnt sich aber sicher auch mal, sich nach einer Tagespflegestätte in der Nähe umzusehen. D.h: der Vater geht tagüber in eine Einrichtung und ist am Abend und in der Nacht zu Hause.

Im übrigen kostet Pflege halt viel Geld, weil es eine schwere und verantwortungsvolle Arbeit ist. Die Lösung wird nicht vom Himmel fallen. Sie wird sich nur nach intensiver Beschäfigung un Gespräche und viel rechnen andeuten.

Zum Arzt gehen,der den Papa betreut und der gibt den Pflegedienst in Auftrag. Die kommen dann so oft vorbei wie es nötig ist. Das übernimmt dann die Krankenkasse.

Fast richtig. Die Krankenkasse kommt für die Behandlunspflege auf und die Pflegekasse für den Rest- bis zum Maximalbetrag der jeweiligen Pflegestufe.

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@MrsBraindead

Das ist abhängig davon, wie umfangreich der Pflegevertrag abgeschlossen wird. Bei meiner Schwiegermutter ist es so, das der Pflegedienst jeden Morgen zum waschen kommt. Jedenfalls der langen Rede kurzer Sinn: Es wird trotzdem noch Pflegegeld auf ihr Konto gezahlt. Und mal ganz ehrlich: Scheiß aufs Pflegegeld, wenn dafür der Mann/Vater gut versorgt ist- oder?

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Na, ganz so eiinfach geht das ja dann doch nicht. @scheehaesin hat schon den richtigen Ansatz gepostet.

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24h Pflegedienste sind eher selten. Üblich sind die ambulanten Pflegedienste, die morgens und abends kommen.

Frag einfach mal beim Sozialdienst Deiner Stadt, die werden Dir Ansprechpartner nennen können.

Und was die Kosten betrifft, solltest Du Dich mal mit dem Hausarzt und der Krankenkasse unterhalten hinsichtlich einer Pflegestufe.

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