Teilzeit-Befristungsgesetz: Öffentlicher Dienst.

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3 Antworten

Das ist gesetzlich halt so festgelegt worden. Zum Schutz davor, dass - ohne Sachgrund - Arbeitgeber nicht ständig nur befristete Arbeitsverhältnisse vereinbaren, da sie damit ja auch den Kündigungsschutz umgehen können.

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Kommentar von nanuschka
08.07.2011, 10:22

Ok, wenn es Unternehmen betrifft, seh ich das noch ein. Aber ein ganzer Landkreis mit Schulen, Rathäusern, Arbeitsämter usw...

Das ist doch übertrieben!

Kann man nicht mal nach ein paar Jahren wieder da anfangen?

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Laut Urteil des BAG vom 6.04.2011 (Az.: 7 AZR 716/09) ist eine neue Befristung möglich, wenn die vorherige Beschäftigung länger als 3 Jahre zurückliegt.

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Kommentar von bitmap
08.07.2011, 20:24

Da war jemand schon drin.

So aus dem Zusammenhang gerissen klingt das zwar gut, aber in dem Fall (7 AZR 716/09) ging es um eine Lehrerin, die bereits im (zweiten befristeten) Arbeitsverhältnis war und auf Entfristung geklagt hat.


Da will jemand erst mal rein kommen.

Ob man eine Chance hätte ein befristetes Arbeitsverhältnis einzuklagen als Bewerber, der sich mit der Begründung rein klagen möchte? Ich vermute mal, eher weniger. Zumindest wenn noch andere Bewerber zur Verfügung stehen mit gleicher Eignung.

jmtp

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Nicht nur im öffentliche Dienst gilt diese Regelung.

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