Teilungsversteigerung, Kosten bei vorzeitigem Abbruch des Verfahrens?

3 Antworten

Hallo Michael1408,

es ist richtig, dass die Kosten der Antragsteller trägt, wie lesterb42 und ronox ja bereits gesagt haben.

Nur gibt es in Ihrem Fall ja zwei Antragsteller, da Sie ja dem Verfahren beigetreten waren, was einer eigenständigen Antragstellung gleichkommt. Dann sind beide Antragsteller gesamtschuldnerisch haftbar. Das bedeutet, das Gericht kann die Kosten bei jedem von beiden einfordern – auch die gesamten Kosten. Die beiden Gesamtschuldner müssten sich dann im Innenverhältnis daran auseinandersetzen. Da Sie beide das Verfahren betrieben haben, würde ich es für fair halten, die Kosten hälftig zu teilen.

Sie haben doch sowieso eine Einigung gefunden, aufgrund derer Sie dann einvernehmlich das Versteigerungsverfahren beendet haben. Im Rahmen einer solchen Einigung ist es natürlich sinnvoll, sich dann auch über diese Kosten zu einigen.

Da das Verfahren ja noch vor der Festsetzung eines Versteigerungstermins beendet wurde, ist nur eine Verfahrensgebühr angefallen (das ist eine halbe Gerichtskostengebühr), nicht aber die Terminsgebühr und nicht die Verteilungsgebühr. Und es sind natürlich die Gutachterkosten angefallen, aber ich vermute mal, dass diese für Sie sinnvoll waren, weil das Gutachten wahrscheinlich dazu geführt hat, dass dann eine Einigung gefunden werden konnte.

Viele Grüße

Klaus Dreyer

Ich als Beigetretener habe/hatte die selben Rechte als die Antragsstellerin. Danach die Kosten zu Teilen wäre das Logische:

Nur: Die Antragstellerin wollte mit der TV Druck auf die ganze Sache ausüben was nach hinten losgegangen ist. Demnach gab es die Einigung nicht unter "Besten Umständen" sondern als Abwehr eines drohenden finaz. Übels für die Antragsstellerin quasi. (das ist ein anderes Thema)

Die Frage für mich: Ist es grundsätzlich so, dass die Kosten bei bei vorzeitigem Abbruch nur die Antragsstellerin übernehmen muss? ->§26 GKG? Punkt.  Und sie sich im Innenverhältnis, selbst um eine Kostenteilung bemühen kann?

Oder falle ich auch, durch meinen Beitritt in den §26 GKG?  und demnach wird?, oder kann? das Gericht von dem Beigetretenem  eine 50/50 Aufteilung der Kosten/Gutachterkosten vornehmen.

Danke

0
@michael1408

und haftbar, bedeutet ja nur, falls die Antragstellerin nicht zahlen kann (Insolvenz...) würde ich an deren Stelle in Haftung treten?

0

Nach meiner praktischen Erfahrung beträgt die Gebühr für den Beitritt 50 €. Nach deinen Ausführugen sind die beiden Gesamtschuldner. Gibt  es hierfür eine gesetzliche Grundlage und wenn ja welche?

0

Die Kosten trägt der, der das Verfahren beantragt hat.

Die Kosten trägt der Antragsteller.

Guten Tag! Ich habe folgende Frage: Teilungsversteigerung mit 10 "Erben"

Ich möchte demnächst aus einer "Teilungsversteigerung" gerne auf ein Haus bieten. Die "andere Seite" ist eine Erbengemeinschaft von 10 Personen, die lt. Rechtspfleger alles andere als sich einig sind. Die wollen an Geld, viel und schnell ! Vor Gericht lassen sich aber alle von 1 RA-Kanzlei vertreten. Wir (mein Mann und ich) sind an dem Haus vorbeigefahren und haben gesehen, dass dort jemand wohnt. Und wir haben im Gutachten Fotos gesehen. Beides macht deutlich, dass diese "Bewohner" einen irrsinnigen Haufen Dreck hinterlassen werden, wenn sie ausziehen. FALLS sie ausziehen...Ich habe beim Gericht angerufen und gefragt, ob ein Mietverhältnis bekannt sei - das ist es NICHT !! Das Gericht denkt, das Haus wird leer übergeben, aber es sieht jetzt aktuell nicht nach einem Auszug aus dort ! Der Termin beim Gericht ist in 3 Wochen. Wird das Haus noch leer ? MÜSSEN die raus ??

...zur Frage

Wer zahlt bei einer Teilungsversteigerung die Kosten?

Bei einer Erbengemeinschaft mit meiner Schwester wurde von Ihr eine Teilungsversteigerung beantragt. Wer zahlt die Kosten incl. Gutachten des Gerichts, Gerichtskostenvorschuß, Gutachterkosten, Verfahrenskosten. Mein Anwalt meint, die beantragende Partei. Der Auktionator des Gerichts hat mir heute erklärt, das die Kosten des Verfahrens nach Verkauf von beiden Parteien zur Hälfte gezahlt werden m üssen. Wer hat Recht?

...zur Frage

Ich bin erwerbsgemindert und habe Teilhabe zum Arbeitsleben beantragt, weshalb möchte die Richterin wissen weshalb meine Arbeitsverhältnisse gelöst wurden?

Ich bin erwerbsgemindert und habe Teilhabe zum Arbeitsleben beantragt, weshalb möchte die Richterin wissen weshalb meine Arbeitsverhältnisse gelöst wurden?

Und das so spät.

Ich muss sagen, dass ich jetzt bei 2 Gutachten gewesen bin. Ich habe die Richterin angerufen, sie meinte die Gutachten wären für mich positiv ausgegangen. Dann stand im Gutachten noch drin, dass es sich empfiehlt, begleitend zur entsprechenden beruflichen Wiedereingliederungsmassnahme eine geeignete ambulante Psychotherapie zu machen.

Was mich jetzt aber stört, ist die Tatsache, dass die Richterin plötzlich einen Lebenslauf möchte und wissen möchte warum die Arbeitsverhältnisse gelöst wurden. Das macht für mich keinen Sinn, da ich jetzt für 2 Gutachten 1,5 jahre gebraucht habe, weil die mit dem ersten Gutachten nicht zufrieden war wollte sie das nochmals von einem anderen Gutachter bestätigt haben. Da gibts auch nichts dagegen einzuwenden.

Das zweite Gutachten war wie das erste auch wieder positiv.

Nur weshalb kam die Richterin nicht schon vor 1,5 Jahren und wollte wissen, warum die Arbeitsverhältnisse gelöst wurden. Da müsste die Richterin auch die Arbeitgeber fragen weshalb sie die Arbeitsverhältnisse auflösten. Viele sind Konkurs gegangen.

Warum kommt die Richterin jetzt erst daher?

Wenn jetzt die LTA wieder abgelehnt wird, dann frage ich mich natürlich folgendes: Weshalb hat man dann 2 teuere Gutachten gemacht. Eines soll um die 1000Euro kosten wurde mir von der RV gesagt. Da wäre eine Weiterbildung/Zerifikat als Design Manager mit 1600€ für 4 Monate günstiger gewesen.

Ist hier was faul? Versucht die Richterin jetzt solange zu suchen, bis sie die LTA ablehnen kann? Diesen Eindruck habe ich nämlich. Sie lies deshalb ein Zweitgutachten machen, weil sie gehofft hat, dass der Zweitgutachter LTA ablehnt. Da der Zweitgutachter nicht ablehnte, möchte sie jetzt wissen weshalb die Arbeitsverhältnisse gelöst wurden?

Was kann ich da schreiben wenn ich die gelöst habe? Soll ich schreiben, dass ich das gesundheitlich nicht mehr machen konnte, weil ich gemobbt wurde und dann ein Studium aufgenommen habe? Oder soll ich schreiben weil mir die Arbeit zu monoton war und ich keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten gesehen habe?

Beide Aussagen sind richtig. Aber welche Aussage ist besser, um LTA zu erhalten?

Hat hier jemand Erfahrung? Ich habe jetzt den Eindruck dass die Richterin solange sucht bis sie LTA ablehnen kann.

...zur Frage

Grundbucheintragungen... keine Gläubiger?

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal wieder ein Frage, die mir das Internet nicht so 100%ig beantworten wollte... :(

Und zwar interessieren wir uns für ein Haus, das beim Amtsgericht versteigert wird (zur Teilung der Gemeinschaft). Auch wenn es eine Teilungsversteigerung ist, kann es ja dennoch sein, dass Gläubiger existieren und im Grundbuch stehen. Das ist für die Wertgrenzen im Termin durchaus wichtig, deshalb möchte ich vorher wissen, ob es welche gibt.

Im Auszug aus dem Gutachten (Exposé) steht folgendes:

 

"grundbuchlich gesicherte Belastungen: Zwangsversteigerungsvermerk

Eintragungen im Baulastenverzeichnis: Das Baulastenverzeichnis enthält keine Eintragungen"

 

Bedeutet das, dass es keine Gläubiger im Grundbuch gibt? Oder könnte es dennoch welche geben? Darf ich als Interessent der Zwangsversteigerung das Grundbuch einsehen, um sicher zu gehen?

Im Voraus DANKE für alle Antworten!

...zur Frage

Nießbrauch bei einer Teilungsversteigerung?

Eigentümerverhältnis des Hauses 50:50

Die Teilungsversteigerung wird durch einen Insolvenzverwalter beantragt. Der schuldenfreie Miteigentümer (Antragsgegner) hat einen Eigentümernießbrauch eingetragen. Das Nießbrauchrecht geht durch Versteigerung verloren, das habe ich auch gelesen.

Geht nun der Wert des Nießbrauches in das geringste Gebot mit ein? Und was bedeutet, was ich zum Teil gelesen habe, Kapitalstock?

...zur Frage

Antrag auf Zwangsversteigerung gestellt, wie hoch werden die Gerichtskosten sein bei 1,2 Mio Euro?

Mein Cousin hat sich in einer Erbengemenschaft zuerstritten. Jetzt ist da Streit pur. Die Zwangsversteigerung wurde beantragt. Frage, was wird die Erbengemeinschaft dieser Streit kosten, so ne Zwangsversteigerung muss doch irre kosten. Kann bei google nichts finden.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?