Teilung in Eigentumswohnungen

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist an sich eine gute Idee - da es sonst wohl früher oder später es zu ernsthaften Problemen kommen wird. Ein Selbstnutzer hat andere Interessen als ein Kapitalanleger. Z.B. ein Kapitalanleger würde die Heizung gerne in ein Wärmecontracting umwandeln - da dann fast alle Kosten auf den Mieter umgelegt werden können. Ein Selbstnutzer will wohl lieber die Heizung selber kaufen und selber über die Wartung entscheiden. Davon gäbe es noch etliche Beispiele.

Allerdings kann auch bei der Wandlung in ETW viel falsch gemacht werden. Ich kann oftmals nicht nachvollziehen, welche problematische Formulierungen oftmals in den Gemeinschaftsordnungen gemacht werden.

Ich würde das Stimmrecht entweder auf MEA oder nach dem Objektprinzip aufteilen - keinesfalls beim geseztlichen Kopfprinzip belassen. Zwangsläufig wird dann jedoch einer die Mehrheit haben und könnte den anderen in fast allen Angelegenheiten dominieren.

Daher rate ich die kleinste Wohnung zu verkaufen - den Erlös ist Goldmünzen anlegen und somit ggf. einen Ausgleich in finanzieller Natur, zu gegebenerzeit schaffen.

Das Problem ist dann wohl, dass ein Verwalter notwendig ist - wenn dies ein Miteigentümer fordert. Ein externer "prof." Verwalter hat daran evt. wenig Interesse, bzw. er ist zu teuer. Ggf. macht der Käufer auch die Verwaltung - sofern er geeignet ist, da es wohl die Kinder untereinander dem anderen nicht gönnt.

Durch einen dritten Miteigentümer wäre gewährleistet, dass sich beide Kinder immer wieder kompromissbereit zeigen müssen, da der "Fremde" bei den Entscheidungen den Ausschlag geben wird.

Es wird wohl schon einige tausend Euro kosten, ein unverbindlicher Anruf bei einem Notar sollte die Frage in etwas klären.

Eigentumswohnungen haben halt auch den großen Vorteil, dass diese unabhängig verkauft werden können, wenn z.B. Geld für ein eigenes Haus oder ... - nötig ist.

Das Problem ist dann wohl, dass ein Verwalter notwendig ist - wenn dies ein Miteigentümer fordert. Ein externer "prof." Verwalter hat daran evt. wenig Interesse, bzw. er ist zu teuer. Ggf. macht der Käufer auch die Verwaltung - sofern er geeignet ist, da es wohl die Kinder untereinander dem anderen nicht gönnt.

die Einsparung eines neutralen Verwalters birgt nach meiner Erfahrung ein hohes Streitpotenzial. Wenn einer der Miteigentümer den Verwalter miemt entdet das über kurz oder lang vor dem Gericht mit der Bestellung eines Notverwalters. Alles schon gehabt und Geklage vor gericht ohne ende. Also die Lösung ist wirklich Sparen am falschen Ende.

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@Tabaluga1961

Andersherum genauso - ich kenne genug WEG's die einen "Kotzbrocken" als Verwaltung/Verwalter haben und die WEG's nach Strich und Faden abzocken. Die wären froh, wenn Sie keinen "prof." Verwalter hätten.

Die sind genauso Stammkunden bei Gericht, weil die Jahresabrechnungen nicht nachrechenbar geschweige plausibel sind. Oder weil Ihnen Luxussanierungen zu nicht vorstellbaren Preisen auf's Auge gedrückt werden sollen.

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Die Idee ist schon nicht schlecht. Wenn du aber dein Testament machst denke dran auch einen Testamentsvollstrecker zu benennen, sonst gibts evt. Streitigkeiten. Aber warum läßt du dich zu dem Thema nicht von einem Notar beraten. das ist so umfassend, dass dir hier keiner genau was sagen kann. Und es geht ja nicht um die Kosten der Teilung und was da alels dran hängt.

Seit wann berät ein Notar ;-) ? Die lesen in atemberaubender Geschwindigkeit vor und kassieren ... - zumindestens in Bayern. In Thüringen scheint es anders zu sein, denn dort haften Sie auch eher.

Ein Freund hat gerade 1 Mio. an Erbe verloren, weil der Erblasser 5 Jahre vor seinem Erbvertrag einen anderen Erbvertrag gemacht hat und der ältere hat Vorrang. Und das beim gleichen Notar! - Der hat sich 10 Jahre um den Alten gekümmert und nun muß er zusehen, wie das Vermögen die ehemalige bekommt.

Auch da muss man verdammt aufpassen und selber schlauer sein, als diese Herren.

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@chriskmuc

ich war beim Notar wegen Erben und Pazientenverfügung udn der hat sich richtig Zeit für die Beratung genommen. ähm - wer nicht nachfragt is selber schuld.

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