Teilsicherheitskonzept Baukonstruktion (Fraktilwerte: Einwirkung/Wiederstand)

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1 Antwort

klingt recht krude was du da schreibst, so ganz nachvollziehen kann ich das jetzt nicht. Diagramme und kuven haben ja ein grund warum wir so so darstellen und keinen text draus machen :-)

also deine Kurven sind nur glockenkurven - gaussche verteilung. Baustoffe verhalten sich so, das bei Mittelwert der Tragfähigkeit die meisten Ergebnisse liegen, an den Extrempunkten nur wenige werte. Je nach Baustoff ist die kurve flach oder steil. Dann geht es nur um Wahrscheinlichkeit. mit welchem faktor muss man den Mittelwert beaufschlagen um damit X% aller werte größer oder gleich sind.

Auf der anderen Seite hat man die Einwirkungen, diese sind aber eher selten in art einer Glockenkurve verteilt, es kommt dann start drauf an über welche einwirkung wir reden. Eigengewichte zB schwanken eher gar nicht :-) trotzdem kann man natürlich keine allgemeingültigen sicheren Zahlen nennen, also kommt wieder die wahrscheinlichkeitsrechnung und man erhält einen Faktor für den Mittelwert, sodass nur X Prozent aller Einwirkungen darüber liegen.

Ob mit einem Faktor dividiert oder multipliziert wird, hängt dabei aber nur von der Definition des Faktors ab. Ich kann ja den Faktor mit 2,0 als Multiplikator festlegen oder als 0,5 als Divisor.

Teilsicherheitskonzept bedeutet nun lediglich, das Faktoren sowohl auf der Einwirkungs als auch auf der Widerstandsseite verwendet werden.

Hallo Jackie,

ja, wenn ich meine Frage in ein paar Monaten nochmal lese, werde ich bestimmt drüber lachen müssen. Ich bedanke mich sehr für deine Antwort. Sie hat mir sehr weitergeholfen. Habe anhand des Stichwortes "Glockenkurve" ganz einfach die Erklärung gefunden. Es lag wohl (um jetzt eine Ausrede zu haben ^^) am Dozenten, der das nur sehr kurz angeschnitten hatte und die Kurven auch freihand auf die Folie gezimmert hatte.

Also nochmal vielen Dank für deine Mühe "Daumen hoch" =)

LG Leon

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