Teilnahme an Aufbauseminar angeordnet, wurde jedoch geblitzt nach der Probezeit?

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3 Antworten

Ja,bitte Widerspruch einlegen.Vermutlich hat man die Frist nicht berechnet.Das geringe Vergehen kann keine Rolle spielen.Die Ausnahme wären ,wiederholte,so genannte "beharrliche" geringe Verstöße,die zu Auflagen führen können.Das trifft aber nicht zu.Eventuell würde ich sogar erst anrufen.Mit Glück wirst aufgefordert,bzw.Dein Mann  natürlich,eine Kopie des Führerscheines einzureichen.Dann könnte das Verfahren eingestellt werden.Liebe Grüße.

Danke für deine Antwort. Ich habe mehrmals angerufen, aber leider nimmt dort wie üblich auf den Ämtern, keiner ab. Schreibe vorab jetzt mal eine E-Mail und schicke im Anschluss einen Widerspruch via Einschreiben und lege einen Kopie des Führerscheines bei.

Wie formuliere ich das am besten? 

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@dingotina

Hiermit lege ich gegen den Bescheid vom..bla bla Nummer az,etc.Widerspruch ein. Ich begründe:Die Probezeit als Fahranfänger war bereits vorbei,als der mir vorgeworfene Verstoß....bla bla bla,den ich einräume und das Bußgeld akzeptiere,bzw.am ...gezahlt habe. Die Fahrerlaubnis wurde erteilt am: Die Probezeit endete am: Beweis: Kopie meines Führerscheines. Ich bitte das Verfahren einzustellen.

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Ich glaube nicht, dass er eine Chance hat, denn diese "geringfügige" Strafe betraf auch das "Zuschnellfahren" . Damit ist für jeden deutlich, das er ein "unzuverlässiger" Verkehrsteilnehmer ist. Deshalb sieht man das Aufbauseminar als erforderlich an.

Wurde vielleicht die Probezeit verlängert, als er das erstemal geblitzt wurde? Wäre ja möglich.

Wir haben dazu keine Information erhalten, beim ersten Blitzen. Nur die Zahlungsauffordernung. 

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@dingotina

Nun da das erste Blitzen noch bekannt ist, und das zweite kurz nach der Probezeit, wäre es wohl geschickt daran teilzunehmen. Ansonsten wäre noch der Weg über Anwalt und Gericht möglich ohne Gewissheit über den Ausgang der Sache.

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@FragaAntworta

Eigentlich,vielleicht und hätte...die Verlängerung der Probezeit ist grundsätzlich mitzuteilen.Wenn dies unterblieben ist....

Klar könnte das so laufen.-Der Widerspruch kostet nur ein paar Euro extra,wenn es nicht zum Erfolg führt.Der Erfolg ist nicht unwahrscheinlich.Also Widerspruch einlegen und genau so begründen.Und dann entweder siegen,unterliegen,akzeptieren,oder auch dann zum Anwalt.Eine RS Versicherung sollte dann aber vorhanden sein.Wird teuer!

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