Teilmantelgeschoss un Vollmantelgeschoss

4 Antworten

cartmann 13679-der Hinweis auf Wiki ist zwar richtig aber was in Wicki-wie so oft-steht ist FALSCH, denn(nur z.B.) Kaliber ist der Innendurchmesser des Laufe-gemessen zwischen den Feldern und nicht der Geschoßdurchmesser usw usw. Daher Vorsicht mit Querverweisen wenn man sie nicht versteht bzw erkennt dass sie falsch sind!Mit dem Lesen eines Waffentechnischen Taschenbuches könnte man .........................................

die Ursprungsform eines Geschosses ist die Bleikugel. Blei ist schwer und Kugeln ließen sich relativ einfach herstellen. Mit der Einführung von Zügen und der damit erfolgten Erhöhung der Geschossgeschwindigkeit kam es zum "Ausreißen" der Geschosse durch das weiche "Hartblei" und zu ungwewollten Deformationen im Ziel. Um das zu verhindern, wurde das Blei mit einem härteren Mantel umgeben, der sich auch in die Züge einschnitt. Als hart/weich genug erwies sich eine Messing/Kupfer Legierung-das Tombak -erkenntlich an der Geschossfarbe Die Tombakhülle wurde/wird weiterhin mit dem billigen Bleikern von "hinten" gefüllt(gepresst) es entstand das Vollmantelgeschoss, von Nichtwissern auch Stahlmantelgeschoss (richtig"Stahlkerngeschoss")genannt. Stahl ist zu hart und schneidet sich nicht in die Züge. Daher haben auch großere Geschosse-ab etwa 2cm einen kupfernen 'Führungsring.Dieser schneidet sich in die Züge ein und erzeugt mit dem Drall die Geschoßrotation. Ein Militärgeschoss ist immer ein Spitzgeschoss da alles Andere durch die Haager Landkriegsordnung verboten ist Ein "Stahlmantelgeschoss hat aussen einen Tombakmantel dann eine Bleifüllung und IN der Bleifüllung ist mittig ein länglicher Stahlkern in bestimmter Form. Beim Aufprall entsteht durch die Bleiführung des Stahlkernes eine vergrößerte Durchschlagswirkung. Das erkennt man beim einfachen Lesen eines Munitionskataloges, Beim Waffenhändler erhältlich (schockproos - wie immer lies zuerst -dann schreib!!!)Ein Teilmantelgeschoss wird üblicherweise bei der Jagd verwendet. Ausgenommen sind sogenannte "Wachegeschosse" z.B. für den S Karabiner M.95, in Unkenntnis von den Alliierten als Jagdmunition freigegeben - da im Krieg nicht verwendet!!!Sinn des Teilmantelgeschosses ist es die (möglichst die Ganze)Geschossenergie in Ziel abzugeben und keinen Durchschuss zu erzeugen. das wird durch einen segmentartigen Aufbau (Teilmantel" ) des Geschosses erreicht. Hier ist die Geschossspitze nicht mit einem Mantel umgeben sondern der Tombakmantel beginnt erst etwa im 2.Drittel des Geschosses, dem daher sogenannten Bleispitzgeschoss. Teuere Modelle haben jetzt verschiedene Formen des Mantels, der sich immer beim Auftreffen auf das Ziel " Aufpilzt" oder zumindest deformiert und so einen größeren Durchmesser erhält und sich dadurch mehr Widerstand (Energie) im Ziel ergibt. Sogenannte "Dum Dum" Geschosse wurden von den MauMaus (Maumau- Aufstand) erzeugt, indem die Tombakgeschoßpitze abgefeilt (abgezwickt) wurde und sich daher das Geschoss im Ziel unkontrolliert zerlegte und dadurch fürchterliche Wunden erzeugte (Haager Landkriegsordnung). Im zweiten Weltkrieg wurden anstelle des teuren Tombaks/Bleigeschosses Versuche mit "Sintereisengeschossen" gemacht.Hier wird Eisenpulver "gesintert" und in Form gebracht.diese Sintergeschosse hatten aber geänderte ballistische Eigenschaften und durften nur aus Gewehren(MP43/44) verschossen werden Diese "Sintereisengeschosse" waren gem.Haager Landkriegsordnung Vollmantelgeschosse. Hollowpointgeschosse sind eine Abart der Teilmantelgeschosse und auch hier wird durch die Form des vorderen Geschossdrittels eine Aufpilzung im Ziel und damit eine größere Energieabgabe im Ziel erreicht. Vollmantelgeschosse sind auch sogenannte "Flachkopfgeschosse". Durch die flache Form der Geschosspitze wird auch eine erhöhte Energieabgabe im Ziel erreicht. Aufgrund dieser Form eignen sie sich nur für Pistolen.

Ein Militärgeschoss ist immer ein Spitzgeschoss da alles Andere durch die Haager Landkriegsordnung verboten ist

Ja klar, die 9 mm NATO ist ein Spitzgeschoss da alles Andere angeblich durch die Haager Landkriegsordnung verboten ist..... Falsch geraten, mein Lieber.

Sogenannte "Dum Dum" Geschosse wurden von den MauMaus (Maumau- Aufstand) erzeugt,

Nochmal falsch geraten:

Der umgangssprachlich oft benutzte Name Dum-Dum-Geschoss leitet sich ursprünglich vom Namen der Munitionsfabrik in Dum Dum im Norden von Kalkutta in Indien ab, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die britischen Kolonialtruppen eine Gewehrpatrone mit Teilmantelgeschoss, bekannt als „Cartridge, S.A., Ball, .303-Inch Mark II C.“, fertigte. Des Weiteren wurde offiziell „Soft Point“-(SP-)Geschoss als Mark III 1897 im Woolwich-Arsenal entwickelt und zum Einsatz angenommen. Das „verbesserte“ Geschoss Mark IV wurde 1897 eingeführt. Schon während des Mahdi-Aufstands 1889 im Sudan wurden die Geschossspitzen der damals verwendeten Patrone „Cartridge, S.A., Ball, .303-Inch Mark II C.“ durch die britischen Soldaten abgefeilt, so dass der Bleikern freigelegt wurde. In den Munitionsfabriken des britischen Mutterlandes wurde hingegen solche Munition nicht gefertigt.

Als Mau-Mau-Krieg wird 70 Jahre später der Kampf der antikolonialen Unabhängigkeitsbewegung Mau-Mau in der Kolonie Kenia gegen die Herrschaft der weißen Siedler und der Kolonialmacht Großbritannien bezeichnet. Er brachte in den 1950er Jahren die Grundfesten der britischen Herrschaft in der ostafrikanischen Siedlerkolonie ins Wanken. Mit dem Kampf gegen die Mau-Mau fochten die Briten ihren blutigsten und langwierigsten Krieg im Entkolonialisierungsprozess des britischen Empires aus.

Sinn des Teilmantelgeschosses ist es die (möglichst die Ganze)Geschossenergie in Ziel abzugeben und keinen Durchschuss zu erzeugen.

Das fuktioniert vielleicht bei einer .22 Winmag oder auch noch bei einer .223er, aber so ziemlich jedes Teilmantelgeschoss, das größer ist, erzeugt mindestens einen Ausschuss (außer vielleicht bei Großwild).

¡ Sayonara !

Deine anderen Fehler und Ungenauigkeiten zu korrigieren ist mir jetzt echt zu müßig.

Und ja - ich habe dein Elaborat zuerst gelesen - und dann erst geschrieben.

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Ein Militärgeschoss ist immer ein Spitzgeschoss da alles Andere durch die Haager Landkriegsordnung verboten

Aha. Die Munition meines M1-Carbine sieht aber verdächtig nach Rundkopf aus.

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Die meisten Geschosse haben einen Bleikern wegen des hohen spezifischen Gewichts. Darüber wird bei den Vollmantelgeschossen bei Militärlangwagffenpatronen üblicherweise erstmal ein vollständiger Stalmantel gezogen . Der erhöht die Stabilität. Das dient der Durchschlagskraft, um Deckungen und leichte Panzerungen zu durchbrechen. Danach folgt der Tombakmantel. Der ist weich genug, um den Lauf nicht zu zerstören. Bei freiliegendem Stahlmantel wäre der Lauf bald hinüber und es gäbe Ladehemmungen.

Kurzwaffenpatronen kommen üblicherweise ohne den Stahlmantel dazwischen aus.

Bei Teilmantelpatronen liegt die Bleispitze der Geschosses frei. Blei ist weich und deformiert leicht. Dadurch vergrößert sich der Querschnitt/die Oberfläche und das Geschoss gibt mehr Energie im Ziel ab, was zu stärkeren Verletzungen führt und den Mannstoppeffekt steigert.

Google doch mal nach Geschoss/Patrone/Munition.

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