Teilgutachten + Bestätigung vom Reifenhersteller

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1 Antwort

Der Ingenieur der DEKRA hat Recht, wenn du eine Änderungsabnahme nach §19(3) StVZO haben willst, dann kannst Du nur Reifengrößen verwenden, die in dem Teilegutachten aufgeführt sind. Wenn Du einen niedrigeren Querschnitt verwenden willst, dann läuft das auf eine Begutachtung zur Erlangung einer Einzelbetriebserlaubnis nach §19(2) in Verbindung mit §21StVZO aus. Damit ist der Ingenieur der DEKRA rechtlich aus dem Rennen, wenn die Abnahme in einem westdeutschen Bundesland stattfinden soll, dort ist dann ein amtl. anerk. Sachverst. eines TÜV zuständig. In den Ost-Bundesländern wäre das dann umgekehrt, da ist DEKRA dafür zuständig und der TÜV darf das nicht. (rein rechtliche Regelung) Ein niedriger Querschnitt bedeutet aber auch einnen geringeren Reifendurchmesser, daher ist der zurückgelegte Weg bei einer Radumdrehung auch aufgrund des geringeren Umfangs auch geringer. Der Tacho zeigt aber eigentlich Raddrehzahlen an, somit ist dann die von Tacho angezeiget Geschwindigkeit höher als die gefahrene. Der Tacho muß dann darauf angeglichen werden. Wenn Du schon bei DEKRA Ost gefragt hattest, dann kann es sein, das solche Änderungen nicht mehr zulässig sind, ist mir aber nicht bekannt. Ich würde aber den Aufwand nicht betreiben und eine Reifengröße wählen, die im Teilegutachten genannt ist und dann eine Änderungsabnahme bei DEKRA machen lassen.

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