Teilerwersminderungsrente

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4 Antworten

Hallo nilsmann,

eine teilweise Erwerbsminderung liegt vor, wenn man unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes nur noch weniger als 6 Stunden am Tag arbeiten kann. Wie viele Stunden in der Woche gearbeitet werden, spielt keine direkte Rolle.

Wenn er regelmäßig mindestens 6 Stunden am Tag arbeitet (auch wenn er dies nicht jeden Tag tut), ist das natürlich ein starkes Indiz dafür, dass sich sein Gesundheitszustand gebessert hat. Dass bedeutet nicht zwangsläufig, dass keine teilweise Erwerbsminderung mehr vorliegt, die "Gefahr" ist aber recht hoch. Die Rentenversicherung wird das (nach Aktenlage oder einer medizinischen Begutachtung) überprüfen und im schlimmsten Fall für die Zukunft keine Rente mehr zahlen. Wenn die Rentenversicherung feststellt, dass er die Arbeit "auf Kosten seiner Restgesundheit" ausübt, wird die Rente weitergezahlt.

Grüße

Dickie59 02.07.2014, 15:59

wenn die rente ertwilt ist, interressiert es der grv nicht mehr in welcher zeit er zuverdient, vor allem in der halben erwerbsminderungsrente. mir ist in 20 jahren widerspruchsausschuß eine solche diskussion in der drv nord nie hochgekommen. wenn der smd (sozialmedizinische dienst) eine mögliche leistung bestätigt, dann wurde ohnehin eine hohe hürde durch den versicherten genommen. sie legen sich ein eigentor ins nest, wenn sie sich widersprechen würden.

beste grüsse

dickie59

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InderRuhe 04.07.2014, 08:10
@Dickie59

Hallo Dickie,

Gut zu hören, dass das wohl doch nicht die Regel ist, aber es kommt leider immer wieder vor. Mir sind jedenfalls einige Fälle bekannt, wobei da die medizinische Beurteilung schon mindestens 1-2 Jahre her war, bevor dann wieder negativ entschieden wurde. Hängt wohl auch ein bisschen von Gutachter ab.

Grüße

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Dickie59 04.07.2014, 11:46
@InderRuhe

bei zeitrenten immer, klar bei unbefristet ist es anders. die negative begutachtung der stundenanzahl bei erneuter begutachtung (bei befristungen) spielte bei uns keine rolle, da ja ein leistungsvermögen festgestellt worden ist. wenn dann noch andere tätigkeiten mit stundenanzahl auf wenige tage begrenzt geleistet werden konnten, hat sich das eingeschätzte leistungsvermögen für eine tägliche wöchentliche leistbare arbeitszeit nicht geändert. er schafft es lediglich auf 3 tage, mehr stunden als unter 6 stunden zu arbeiten, aber nicht täglich, 5 tage.... es ist davon asuzugehen, das der zugang weiterhin durch viele sozialgerichsfälle, welche entschieden wurden, immer schwieriger wird. bei psychischen erkrankungen ist es leichter, jedoch bedarf es einer langwierigen behandlung im bereich der krankenkasse, sonst werden anträge gleich abgelehnt.

beste grüße

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nein das darf er nicht. die Rentenversicherung fragt im Rahmen der Rentenbewilligung beim Arbeitgeber nach, in welchem Rahmen die Arbeitszeit erfolgt. da man als Teil-EM-Rente nur noch 3-unter 6 Stunden täglich arbeiten darf/kann, würde eine Überschreitung dieser täglichen Stundenzahl den Rentenanspruch verwirken.

Es geht danach, wie lange man täglich arbeiten kann. Das ist eindeutig geregelt.

hallo,

die grv reglt den anspruch auf erwerbsminderungsrente im SGB (sozialgesetzbuch) VI. man bekommt rente, wenn man weniger oder von bis stunden nur nochtäglich arbeiten kann.

der zuverdienst kann nach erteilung der rente durchaus an 1-5 tage erfolgen, entsprechend seiner zuverdienstgrenzen. also er darf es.

beste grüsse

dickie59

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