Teich ist grün

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3 Antworten

Phosphat-Problematik bei Trinkwasser

Bei Neubefüllung, Teilwasserwechsel und Nachspeisung wegen Verdunstung wird in der Regel ganz normales Leitungswasser über einen Gartenschlauch in den Teich gefüllt. Nur Insider wussten bisher, dass der alljährliche massive Algenbefall in zehntausenden von Gartenteichen durch diese Vorgehensweise von den Betreibern selbst verursacht wird.

Die in der Regel unvermeidliche Befüllung mit Leitungswasser schafft optimale Lebensbedingungen für die Algen.

Algen sind die am schnellsten wachsenden Organismen im Gartenteich. Und ausgerechnet die, die man nun überhaupt nicht im Überfluss haben will...

Aber kaum ist die Arbeit getan, färben Faden- und Schwebealgen das Teichwasser erneut grün, was oft zu ungläubigem Staunen und zu neuem Frust führt.

Was aber viele Teichbesitzer nicht wissen: Sie schaffen durch Befüllung mit Trinkwasser ungewollt immer wieder neue Grundlagen für das Algenwachstum.

Trinkwasser enthält stets auch Phosphat

Trinkwasser enthält stets auch Phosphat – neben Licht und Wärme der dritte wesentliche Faktor für das massenweise Wachstum der Algen. Die Phosphat-Belastung unseres Trinkwassers ist sehr gering und für uns Menschen absolut unbedenklich. Aber für Algen...

Schauen wir uns einmal die Zahlen an:

Der behördliche Grenzwert liegt bei 6,5 mg pro Liter (Fragen Sie doch einmal nach). Dieser Wert wird von den Wasserwerken in der Regel deutlich unterschritten aber…

…diese sehr geringe Phosphat-Konzentration ist für die Algen geradezu ideal. Schon ab einem Wert von 0,035 mg Phosphat pro Liter ist mit stark vermehrtem Algenwachstum zu rechnen. Das ist lediglich ein Zweihundertstel des behördlichen Grenzwertes.

Manche Wasserversorger, verstärken diesen Effekt noch durch Einbringung von zusätzlichem Phosphat in das Trinkwasser, da das Phosphat ein guter Korrosionsschutz für das Leitungsnetz ist, in dem es Kalkablagerungen verhindert.

Darüber hinaus ist das Wasser biologisch keimfrei, was Schwebe- und Fadenalgen maximalen Vorsprung bei der Aufnahme der verfügbaren Nährstoffe gibt.

Jürgen Saladin

Hör mal auf mit dem Wasserwechseln. Wenn Du mit Trinkwasser befüllst, hast Du wieder jede Menge Nahrung für die Algen. Wenn Wasserwechsel, dann entweder Regenwasser oder aber Trinkwasser mit einem Torfsäckchen, welches Du hinein hängst. Der Torf senkt den pH-Wert.

Die Gruenalgen, schlimme Plage. Das Torfsäckchen kann man Nähe des Filterauslaufes auch längerfristig hängen lassen. Für extreme Fälle gibt's im Handel "Teichklaerer"

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@YarlungTsangpo

Wasserfloehe klären aus sehr gut "grünes Wasser". Ein Wasserfloh- Käfig mit feinem Netz gespannt ins Wasser gelassen wirkt Wunder.

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Das hatten wir auch obwohl der Teich ab 12 Uhr im Schatten war. Wir haben es mit einem UV-Licht Filter super wegbekommen (hat fast 1/2 Jahr gedauert).

Du kannst aber einen Sonnenschirm oder ein Sonnensegel über den Teich spannen das hilft schonmal.

und wir haben auch Schnecken und Hornkraut drinnen das hatte nicht gegen das grün weren geholfen

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