Technische Stromrichtung-Elektron oder Proton?

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Zu einer früheren Zeit kannte man zweierlei Arten elektrischer Ladungen , z. B. dadurch, daß diese sich, je nach Kombination, gegenseitig anziehen oder abstoßen, und wollte zur Unterscheidung Namen für diese beiden Arten haben; man entschied sich für die Bezeichnungen "(elektrisch) positiv" und "(elektrisch) negativ", meines Wissens ziemlich willkürlich.

Man hatte die Vorstellung, bestimmte Wirkungen der Elektrizität (z. B. Leuchten einer Glühlampe, magnetische Wirkungen) kämen dadurch zustande, daß elektrische Ladungen durch elektrische Leiter, z. B. Drähte, strömten.

Es ergab sich die Notwendigkeit, über die Richtung dieser Strömung einig zu sein. Mangels genaueren Wissens legte man fest: Der elektrische Strom ist eine Strömung (elektrisch) positiver Teilchen, und hatte, wie sich später zeigen sollte, im Falle metallischer Leiter genau daneben getroffen, denn zu dieser Zeit wußte man noch nichts von Elektronen, Protonen usw.

Nachdem man seit einiger Zeit weiß (eigentlich: sich vorstellt), daß sich in den Metallen Elektronen, also elektrisch negativ geladene Partikel, und nicht elektrisch positiv geladene bewegen, war man zwar etwas bekümmert ob dieses Mißgeschickes, blieb aber bei der Festlegung der (technischen) Stromrichtung, weil man sonst sämtliche bis dahin verfaßten Bücher usw. über Elektrizität ändern müßte.

In diesem Sinne ist die sog. "technische Stromrichtung" ein abstrakter Begriff, aber als solcher allgemeingültig.

Ergänzung: Du mußt damit rechnen, daß einige Antworter die Begriffe "positiv" und "negativ" mit den Begriffen "Nordpol" und "Südpol" in einen Topf werfen. Das ist eine kaum ausrottbare Verwechslung, die zu heftigen Fehlern führt.

Die magnetischen Wirkungen des elektrischen Stromes zeigen zwar, daß elektrischer Strom etwas mit Magneten, und wenn man so will, mit Magnetpolen, zu tun habt, aber nicht in dieser einfachen Weise, wie sie oft vorgebracht wird!

Elektronen sind viel zu klein um die zu sehen. Man kann nur deren Auswirkungen beobachten. In den Anfängen konnte man also nur ionenwanderungen in leitenden Flüssigkjeiuten beobachten.

Man ging zunächst also auch davon aus, dass die Ionen in JEDEM Stromleiter fü den Stromfluß verantwortlich sind. Das es so was wie Elektronen gibt bzw. dass die für die Stromleitung in metallischen Leitern verantwortlich sind wusste man nicht.

Der erste Beweis war ein sehr langes Kabel auf einer Trommel auf sehr hohe Drehzahlen zu beschleunigen und dann schlagartig anzuhalten. Durch die Massenträgkeit bewegen sich die elektrischen Ladungsträger weiter und erzeugen einen messbaren Strom. Die Polarität verrät welche Ladung die haben und man fand heraus dass diese negativ ist, es waren tatsächlich die Elektronen die sich in einem metallischen Leiter bewegten.

Die technische STromrichtung zu korrigieren war da bereits ein Ding der Unmöglichkeit, denn man hätte neben dem Fachbereich der Physik auch gleich den der Chemie umschreiben müssen wenn man die Polarität von Protonen und Elektronen vertauschen müsste.

  1. dein satz kein verb
  2. Protonen sind positiv geladen und elektronen negativ. der elktr. nirdpol ist positiv. dh die protonen gehn zum südpol und die elektronen zum nordpol. war das deine frage?

ja so halb, und wovon spricht man jetzt bei technischer Stromrichtung?

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ja so halb, und wovon spricht man jetzt bei technischer Stromrichtung?

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Dein Satz 1 hat auch kein Verb!

Ach so, ein Schertz. (?)

Gruß, B.

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