Techniken um besser im Galopp aussitzen zu können?

8 Antworten

das wichtigste Lehrnst du eigentlich im Reitunterricht und es gibt keinen Grund sich zu schämen nur weil man nicht so gut galoppieren kann! das lernst du. Achte darauf dass du im galopp mitschwingst und wenn du dich festhälst, dann kann es sehr schnell sein,dass du dich fest in der Hüfte machst und da durch nicht im Sattel sitzen kannst. immer daran denken: leicht hinten anlehnen und auf den Gesäßknochen sitzen bleiben aber nicht zu sehr und immer schön mittschwingen und die Bewegungen des Pferdes spüren plus Beine nicht hochziehen sondern Hacken tief in die Steigbügel.( ich weiß hört sich leichter an als es ist) Falls du Merkst dass du außen runter rutscht , dann ist es auch kein Verbrechen sich mal kurz in die Steigbügel zu stellen und es noch mal zu versuchen. es ist noch kein Profi vom Himmel gefallen ,viel Glück;)

jeder Reiter hat sein ganz persönliches Lerntempo - laß dich nicht irre machen, wenn die anderen flotter voran kommen al du.

das Problem am Longentraining ist die Zentrifugalkraft, die dir nicht erlaubt, dein wirkliches Gleichgewicht zu finden.

meine Anfänger lernen den GAlopp immer auf der geraden Strecke für anfangs nur wenige Galoppsprünge - das geht natürlich NUR im Eimzel- oder 2er-Unterricht, bringt aber wirklich gute Fortschritte und Sicherheit, wenn es ein gutes Pferd dafür gibt

Erkundige dich, ob bei Euch sowas möglich ist UND laß es dir (ohne Reiter) vormachen !  DAS ist wichtig, damit DU die Sicherherit hast, daß der Trainer und das Pferd das auch wirklich können unhd nach einigen GAloppSchritten  auf Stimmkomando wieder durchparrieren !

Wenn es sowas bei Euch gibt, hat du ne GUTE Reitschiule erwischt,

ABER rechne damit, daß der Einzelunterricht (meist 20-30 Min) teuer ist. DAFÜR  bringt er aber was !

Viel Erfolg!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Reiten-Haltung-Zucht-Ausbildung n.LTJ u.ä.

Ich weiß gar nicht, was an Gruppenstunden so erstrebenswert sein soll. Einzelstunden, wo dir die volle Aufmerksamkeit des Reitlehrers sicher ist, sind doch so viel lehrreicher. 

Den Verweis auf den "richtigen" Sattel verstehe ich auch nicht so ganz. Der Pferde zu liebe reite ich immer mit dem richtigen Sattel, auch als Anfänger. 

Und ansonsten, üben und vom Reitlehrer helfen lassen. Irgendwelche "Beschreibungen" aus dem Internet finde ich gerade als Anfänger nicht so hilfreich. Für einen guten Reitunterricht ist es essentiell, dass der Reitlehrer dich sehen kann, sehen kann, was du tust, wie das Pferd reagiert und wie du wiederum auf die Reaktion des Pferdes reagiert. Hier können schon kleine, fast unmerkbare Dinge, die man verändert, eine große Wirkung haben - sowohl negativ wie auch positiv. Jetzt stelle dir also mal vor, man weiß nicht, wie du auf dem Pferd sitzt, was das Pferd machst, und versucht dann eine Beschreibung zu liefern, was du machen sollst. Erstmal ist gar nicht sichergestellt, dass du alles so korrekt befolgst, wie es in der Anleitung steht, weil man oftmals sehr gar nicht merkt, dass man Kleinigkeiten verändert oder nicht korrekt umgesetzt hat. Oder die Sitzposition ist für die ungewohnt, also verkrampft du. Und damit ist sogar dann wieder die möglicherweise beste Anleitung nicht hilfreich, weil die Reaktion des Pferdes eine ganz andere ist. Oder du dich durch Verkrampfungen nicht so locker bewegen könntest, wie es der Galopp erfordern würde, oder oder oder....

Insofern würde ich nicht auf die "Kleinen Galopper" schielen, sondern mir bewusst machen, dass beim Reiten eher gilt "der Weg ist das Ziel" und man den besten "Erfolg" erzielt, dran zu bleiben und zu üben und zu üben und zu üben. Auch in Geduld, wenn es nicht so schnell geht, wie man es gerne möchte.... 

Also, genieße weiter die Longenstunden und sehe die nicht als negativ oder "Hinderungsgrund", nicht in die Gruppe zu dürfen. Einzelstunden sind viel hilfreicher. Allein auf das Pferd gestellt und ständig Rücksicht auf Mitreiter zu nehmen, dass kommt noch früh genug :-) 

Danke schonmal für deine Antwort;) Wie es der Zufall will..hatte ich heute wieder eine Reitstunde, mit einer anderen Reitlehrerin als sonst. Bei ihr hat es besser geklappt als bei der, die ich sonst habe. Hat mir viele Tipps gegeben, Beispiele wie ich mir alles gut merken kann und Übungen die ich noch nie gemacht hatte;D Irgendwie lustig wie schon ein Lehrer, wie er einen was beibringt so viel von der Leistung ausmachen kann^^ Ich werde auf jeden Fall weiter üben und schauen das es klappt;)

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@Alexhund

Der Lehrer ist derjenige, der Dir alles vermitteln soll. Von dem hängt wirklich alles ab ;-)

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Wie wäre es wenn du doch noch mal Longenstunden nimmst? Denn in Longenstunden kann man sich voll und ganz auf den Sitz und das Gefühl und die Bewegung des Pferdes konzentrieren, man muss sich nicht Tempo und "Lenkung" kümmern. Das fühlt sich im ersten Moment vielleicht ein wie ein Rückschritt, da du ja schon von der Longe los bist, aber ich denke das dir das doch nochmal viel bringen kann :) Mir hat es außerdem immer geholfen (bin aber damals wie heute auch ein kleiner schisser) erst mit einem Pferd zu galoppieren wenn ich mich im Trab vollkommen sicher und eins mit dem Pferd gefühlt habe. Es gibt aber nunmal auch einfach Pferde die super leicht zu sitzen sind, und andere wo man regelrecht aus dem Sattel "katapultiert" wird. Das braucht einfach zeit :) 

Zu den Tipps haben die Anderen ja schon einiges gesagt. Da muss der Reitlehrer schauen und du lernst es mit der Zeit. Wenn es bei der anderen Reitlehrerin besser klappt, lohnt sich vieleicht ein Wechsel.

Was mir noch einfällt, du könntest fragen ob du eine Longenstunde mit Voltigier-Gurt machen kannst, wenn ihr sowas am Stall habt. Da kann man sich gut fest halten und langsam üben erst eine Hand, dann beide zur Seite zu strecken und dann so zu galoppieren. Wenn du rutschst kannst du dich besser festhalten, als bei einem normalen Sattel. Da gibt es auch keine Steigbügel in die du dich stellen könntest.

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