Techn. oder physikalische stromrichtung verwenden in physik-prüfung?

6 Antworten

das ist eine sehr gute frage. ich denke es kommt auch immer ein wenig darauf an, in welche Richtung das Ganze geht.

wenn es ums Schweißen geht, oder um elektrochemische Prozesse, z.b. Elektrolyse oder Akkus, dann steht wohl die Physikalische Stromrichtung im Vordergrund...

geht es mehr in die elektromechanik, z.b. Motoren oder Elektromagneten, dann die teschnische...

lg, Anna

Eine Stromrichtung kann man nicht verwenden, bestenfalls anwenden.
Wenn es um Erklärung, Definition geht (Aufgabenstellung im Lehrbetrieb, Beschreibung etc.), dann wird die Richtung des Stromflusses (vektoriell) angegeben - somit bei Physik-Prüfung die 'physikalische'; daraus resultiert dann auch die Richtung des Magnetfeldes. Ganz sicher in der Beantwortung ist man, wenn dies auch noch ausgeschrieben ist (also 'technisch' oder 'physikalisch').

Ansonsten ist das für einen Elektriker schnurzpiep-egal, ob mus oder plinus; der Polarität sind entsprechend die Farben zugeordnet: rot ist blau und plus ist minus.

Das kommt auf die Aufgabe an.

In den meisten Fällen ist es egal, hier drehen sich nur Vorzeichen um und die meisten Physikalischen Effekte werden über die "Handregeln" bearbeitet. Und hier nimmt man die linke für die Physikalische Stromrichtung und die rechte für die Technische Stromrichtung. Da Pluspol und Minuspol immer gleich sind, ist das Endergebnis das gleiche, egal ob man den Weg der Elektronen mit der linken Hand oder die Gegenrichtung mit der rechten Hand benutzt, die M und E Felder die dabei raus kommen sind identisch.

Es gibt nur dann Unterschiede wenn man den Weg bzw. die Interaktion von Elektronen betrachtet. Hier spielt es natürlich eine Rolle in welche Richtung sich die Elektronen bewegen. Möchte man den Weg eines Elektrons durch einen Feldeffekttransistor oder in einer Fernsehröhre berechnen, dann spielt das natürlich eine große Rolle wo das Elektron wie beeinflusst wird. In der technischen Stromrichtung würde ein Elektron ja im Bildschirm erscheinen und dann auf wundersamme weise zur Ablenkeiheit flitzen wo es dann genau in das Loch des Weneltzylinders umgeleitet wird um da in der Glühkathode zu verschwinden. Das macht ja keinen Sinn, woher weiß das Elektron wo es herkommen soll?

Ich schätze mal die technische wird die richtige sein, weil wir die rechte-hand-regel benutzen

die 'Rechte-Hand-Regel' bezieht sich auf die physikalische

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grundsätzlich hast du immer die technische stromrichtung, außer in der aufgabe wird es anders gesagt.

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