Techem Heizkostenabrechnung seit 2010 doppelt so hoch

4 Antworten

Alles ganz gut und schön die spekulationen hin und her, hier hilft nur eins, ab zu den profis d.h. mieterverein. Denn einsprüche zu der heizkosten müssen substantiiert vorgetragen werden.

Hallo,

ja auch wir haben diese Erfahrung gemacht. Leider!!! Es ist alles genau wie bei Ihnen, Fernablesegeräte, Techem etc. Unsere Wohnung ist 124 qm groß. Wir haben in der ganzen Wohnung mehr als 6000 Einheiten weniger verbraucht, haben aber dennoch mehr zu zahlen, als noch im Vorjahr. Wie kann das angehen? Im Abrechnungsjahr 2010 kostete die Einheit 0,111689, im Jahr 2011 betrug die Einheit 0,267180. Im Jahr 2010 verballerten wir 15.899,000 Einheiten, im Jahr 2011 9.331,000 Einheiten. Unsere Heizkosten für 2010 betrugen € 2.253,41, wie bereits geschrieben bei mehr als 6000 Einheiten mehr, und im Jahr 2011 kostet uns der ganze Spaß € 3.134,50. Ich habe im Internet eine Seite gefunden, welche TECHEM selber mitgeteilte. Bitte lest es Euch durch. Bei focus.de:

In diesen Tagen landen die Heizkostenabrechnungen für 2011 in den Briefkästen. Der Winter war zwar mild – doch wer mit Öl heizt, dem droht ein Schock. Schuld sind die hohen Steuern auf den Brennstoff. Der Winter 2011/2012 war reichlich mild. Die Durchschnittstemperatur von Anfang Oktober bis Ende April lag bei 4,6 Grad, das sind 1,1 Grad mehr als im langjährigen Mittel und 0,7 Grad mehr als im Jahr zuvor. Weniger Kälte heißt: weniger Heizen, weniger Verbrauch von Öl, Gas und Fernwärme- und damit weniger Kosten.

Die meisten Wohnungen in Deutschland werden mit Gas (49 Prozent) oder Fernwärme (13 Prozent) beheizt. Ihre Mieter und Eigentümer können mit Rückerstattungen und niedrigeren Abschlagzahlungen rechnen, wenn das nächste Mal die Abrechnung der Heizkosten im Briefkasten liegt. Der Energie-Dienstleister Techem hat für das Kalenderjahr 2011 ausgerechnet, dass der Verbrauch an Heizenergie ungefähr um 18 Prozent zurückgegangen ist. Damit könnten die Nutzer von Gasheizungen rund 13,5 Prozent Kosten einsparen, die Kunden der Fernwärme mehr als acht Prozent gegenüber 2010. Dabei hat Techem nur die Daten bis Dezember erhoben, also etwa die der halben Heizperiode.

Wer mit Öl heizt, wird wohl nachzahlen müssen Auf etwas andere Größenordnungen kommt das Internet-Portal Verivox, das bis Ende März gerechnet hat und für Gasheizungen auf eine Kostenersparnis von rund vier Prozent kommt. Da ist der kalte Februar schon mit drin. Die Jahresrechnung für eine drei- bis vierköpfige Familie in einem frei stehenden Einfamilienhaus würde nach diesen Angaben rund 1045 Euro betragen, das sind 42 Euro weniger als im Jahr zuvor. Tatsächlich aber lassen sich die Kosten nur sehr schwer und modellhaft berechnen. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle, von der geografischen Lage und dem Regionalwetter bis zum baulichen Zustand und der Größe des Gebäudes, der Isolierung und dem Tarif des Lieferanten. Deshalb lassen sich nur Trendaussagen treffen.

Die Verlierer auf dem Wärmemarkt sind auf jeden Fall jene 28 Prozent der Haushalte, die ihre Wohnung mit Öl heizen. Natürlich profitieren auch sie von der milden Witterung, aber ihr Brennstoff Heizöl hat sich so stark verteuert, dass sie trotzdem nachzahlen müssen. Techem errechnet ein Prozent mehr Kosten, Verivox dagegen neun Prozent. Besonders gegenüber der Gasheizung ist die Ölheizung bei den Brennstoffkosten schwer ins Hintertreffen geraten. Nach der Fachzeitschrift „Brennstoffspiegel“ waren im April für 3000 Liter Heizöl 2780 Euro zu bezahlen. Die gleiche Energiemenge kostete als Gas nur 2266 Euro, also 514 Euro weniger. Fernwärme liegt mit 2463 Euro dazwischen.

Mieter sollten auf Energieeffizienz achten Heizöl hat sich in den vergangenen Jahren noch stärker verteuert als Benzin und Diesel. Das liegt auch daran, dass die Steuern auf Heizöl geringer sind und die Preisveränderungen deshalb sichtbarer. Kostete ein Liter Heizöl im Durchschnitt des Jahres 2010 noch 68 Cent (bei Abnahme von 3000 Litern), so waren es im vergangenen Jahr 85 Cent, eine Steigerung von rund 25 Prozent. Auch in diesem Jahr liegt der Heizölpreis durchweg deutlich über dem Vorjahr. Aktuell sind es 88 Cent, oft aber auch über 90, in der Spitze fast 95 Cent. Nach dem bisherigen Verlauf des Jahres müssen die Heizölkunden also abermals mit einem Rekordjahr bei den Preisen rechnen. Wenn dann noch ein kalter Winter folgt, kann es richtig teuer werden. ... Heizkostenabrechnung 2011: Öl-Heizern droht eine saftige Nachzahlung - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/heizkostenabrechnung-2011-oel-heizern-droht-eine-saftige-nachzahlung_aid_755750.html

Hallo yoyo,

der Betrag von € 1.170,58 entspricht € 1,37 pro m² und Monat. Bekannte Durchschnittswerte liegen bei ca. € 1,-. Da liegt ihr also deutlich darüber.

Allerdings sind bei solchen Vergleichen einige Punkte zu berücksichtigen: Alter und energetischer Standard des Gebäudes, Art und Alter der Heizung, Art der Beheizung ( z.B. Gas oder Fernwärme) usw. Dazu kommt, dass es bei Fernwärme in verschiedenen Städten große Preisunterschiede gibt. Durchschnittswerte können also nur ein grober Orientierungspunkt sein.

Schaut in eurer Abrechnung mal nach, warum die Kosten so gestiegen sind. Wieviel haben die Einheiten 2010 gekostet? Wieviel kostet die Energie (Gas, Öl oder Fernwärme)? Sind die Nebenkosten, wie z.B. Ablesen der Werte, Wartung der Heizung usw., gestiegen?

Wenn ihr weitere Fragen habt, könnt ihr mich auch gerne direkt kontaktieren.

Viele Grüße

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Hallo Goetz,

vielen Dank für Deine Antwort!

Das Haus ist ca. Baujahr 1962- 1968 ( das weiß ich leider nicht so genau!). Wurde ca. 2007 Wärmegedämmt ( 3. Zimmer Einfachverglast, Balkontür Einfachverglast, Balkon wurde von der Wärmedämmung ausgespart, da ist die Außenwand und die Heizung vom dritten Zimmer!). Außerdem wurde das Flachdach bis jetzt nicht gedämmt. Geheizt wird bis Oktober 2012 mit Fernwärme, durch Öl in einem Wärmekraftwerk auf dem Areal des Gebäudes produziert. Es ist ein Mittelhaus links und rechts sind Häuser daneben. Unsere Wohnung ist die obere, rechts unterm Flachdach ( ich weiß, dass wir oben mehr heizen müssen!). Damit Du Dir ein Bild machen kannst: Kosten für 2008 493,75 € ( Preis je Einheit 0, 338040 Cent) 2009 643, 06 € ( Preis je Einheit 0, 274792 Cent), 2010 1187, 03€ ( Preis je Einheit 0, 278458 Cent) und 2011 1170, 58 € ( Preis je Einheit 0, 427296 Cent pro Einheit). Ich hoffe das hilft Dir bei der Antwortsfindung ein wenig weiter. Wir wohnen in einer Wohnung, die die Eigentümerin vermietet hat. Ca. 200 Euro Nebenkosten müssten wir pro Monat zahlen, damit die Kosten auf - 34 Euro abgedeckt wären! Wir wohnen in Hannover.

Lieben Dank für Deine Antwort und liebe Grüße Yoyo

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@yoyo1305

Da kommen mehrere Punkte zusammen:

Haus aus den 60ern, teilweise Einfachverglasung, oberste Etage, wie du ja selbst angeführt hast.

Dazu kommt, dass Öl deutlich teurer geworden ist. Das ist unabhängig von der Stadt.

Auffallend ist allerdings der Preis für die Einheiten, der von 2010 auf 2011 um 50 % (von 0,28 auf 0,43 cent - oder sind € gemeint?) gestiegen ist. Mit der Folge, dass ihr trotz viel weniger verbrauchter Einheiten die gleichen Heizkosten habt wie in 2010.

Ich würde mir da die Heizkostenabrechnung noch mal genau anschauen, um zu überprüfen warum die Einheiten so viel teurer geworden sind. Oder lasst es euch von der Vermieterin oder von techem erklären. Wichtig: alles immer schriftlich machen.

Viele Grüße

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Kann mir jemand bei der Abrechnung von techem helfen?

Hallo, vielleicht hat kann mir jemand von euch weiterhelfen. Wir sind im Oktober 16 in die Wohnung gezogen und haben nun die Nebenkostenabrechnung für 10/16-12/16 erhalten. Hier sind die einzelnen Zähler mit Verbrauch aufgeführt. Auf unseren Zählern werden folgende Daten angezeigt: die ZählerNr, den letzten abgelesenen Wert und den aktuellen Verbrauch. Sollte der letzte abgelesene Wert nicht mit der Abrechnung übereinstimmen!? Zb habe ich bei einem Zähler lt techem-Abrechnung 1332/Einheiten verbraucht lt Anzeige auf der Heizung ist der letzte abgelesene Wert aber 1188/Einheiten....? Wenn ich die Differenz nehme der komplette. Abrechnung macht das einen Unterschied von 1600/Einheiten.. Das verstehe ich nicht.. 

Vielen Dank für eure Hilfe

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