Taxifahrt von Arbeitgeber bezahlt. Allerdings steht auf Quittung nicht von wo bis wo die Fahrt ging. Problem?

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5 Antworten

Wieso ändert der das Datum? War das vorher falsch? Dann ist die Streichung eine korrekte Korrektur.

Bei der Erstattung der Taxikosten gibt es ganz andere Probleme. Schließlich darf in der Regel nur die Entfernungspauschale sich steuerlich auswirken.

Ob bei Dir oder dem Arbeitgeber spielt keine Rolle. Es gibt aber so viele Türen und Hintertüren, ob man das als lohnsteuerfreien Sachbezug, als Annehmlichkeit behandeln darf, sollen das mal die KollegInnen prüfen, die das eben zu prüfen haben. Das ist nämlich richtig aufwendig.

Ebenso ist dann die Frage ob die Strecke zu vermerken ist. Wobei viele gar nicht wissen, wenn von der kürzesten Strecke abgewichen wird, dann ist eigentlich die Route zu nennen und der Grund der Abweichung.

Aber lassen wir das mal alles schön im Dorf, besser gesagt die sprichwörtliche Kirche. Es ist gar nicht falsch, wenn bei einer Prüfung durch das Finanzamt Dinge zum Prüfen gefunden werden.

Mache einfach folgendes und das meine ich wörtlich. Also bitte keinen tollen Computer-Brief oder so. Schreibe auf einen Zettel, dass Du das Geld für diese Taxifahrt am 5.08. bekommen hast.

Gab es einen besonderen Grund? Betriebsausflug oder zu lange gearbeitet? Öffentliche Verkehrsmittel alle weg/ausgefallen? Dann schreibe dazu bitte aber auch nicht mehr. Hefte das nicht an den Beleg, sondern reiche ihn mit ein.

Kannst ja dazu sagen, falls der Buchhaltung der Beleg des Taxifahrers nicht ausreicht. Eigentlich darf man so ein Dokument nicht verschwinden lassen, deshalb kannst Du ja fragen, ob Du das dazu geben sollst oder nicht.

Einen Grund Dir das Geld vom Lohn abzuziehen gibt es eigentlich nicht oder sagen wir besser, dass ich keinen erkenne. Dein Chef wollte es Dir doch geben, also das Geld.

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Ich würde die Buchhaltung nachfragen ob denen der Beleg reicht, ansonsten kannst du (oder auch die Buchhaltung wenn sie das übernehmen) das Taxi unternehmen kontaktieren und um einen ordentlichen Beleg fragen.
Das sollte kein Problem sein.

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Hauptsache der Betrag steht auf der Quittung und "Taxifahrt". Mach dir da mal weiter keine Sorgen. Der Arbeitgeber zahlt die Rechnung auch nicht aus eigener Tasche, sondern mach sie beim Finanzamt geltend. Wenn dann auch beim Datum der falsche Tag steht, spielt das keine Rolle - das falsche Jahr wäre nur doof.....

Gruß

Henzy

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Kommentar von Dirk-D. Hansmann
07.08.2016, 09:55

Habe extra auf Deine Themen geguckt. Da steht auch Lehrer. Tipp: Auch wenn Leute dieses Berufsstandes meinen, dass sie für alles eine Antwort geben können, so ist dies außerhalb des Unterrichtes oft gar nicht richtig... Der Arbeitgeber zahlt die nicht aus eigener Tasche? Macht sie beim Finanzamt geltend? Dann bezahlt das Finanzamt?

Ich will Dir gar nicht um den Kopf hauen was an den Aussagen alles falsch ist, war ja nett gemeint. Aber wie kommt es dann, dass Unternehmen überhaupt ein Minus haben können? Eine Null wäre doch dann ohne Einnahmen das Minimum.

Arbeitnehmer haben einen Brutto-Arbeitslohn. Ziehen davon ihre Werbungskosten ab. Sind die größer als der Pauschalbetrag, brauchen sie nicht für den ganzen Lohn Steuern zu zahlen.

Daher die Erstattungen, weil das bei der Lohnabrechnung in der Regel nicht bekannt ist.

Bei Unternehmen läuft dieses genau so. Die haben ihren Umsatz. Keine Werbungskosten, auch in der Regel keine Pauschale und kein extra Freibetrag.

Aber was sie betrieblich als Ausgaben hatten, dass beantragen auch die Unternehmer von den Umsätzen abziehen zu dürfen.

Bezahlen dann auch nur die Steuer für Umsatz abzügl. Betriebsausgaben. Das ist deren Gewinn.

Niemand bekommt vom Finanzamt seine Ausgaben ersetzt. Nicht einmal zum Teil. Es ist höchstens nicht alles zu versteuern.

Macht man nun beim Antrag auf Abzug (egal ob Werbungskosten oder Betriebsangaben) einen Fehler, dann bezahlt man diese aus versteuertem Geld.

Das kann daran liegen, dass die Ausgabe unangemessen ist. Ein Kiosk braucht keinen Bugatti, darum würde ein Finanzamt sagen, dass vielleicht 80 oder 90% der Aufwendungen nicht abgezogen werden dürfen.

Häusliches Arbeitszimmer, ein Ausschlusskriterium nicht erfüllt und der Abzug ist weg. Ein nicht ausreichender Beleg und die Anerkennung kann ebenfalls verweigert werden.

Daher ist die Frage prima und die Sorge gar nicht unberechtigt. Ob sie angemessen ist, da muss man eben gucken, was denn die Lohnsteuerrichtlinien dazu sagen. Und das ist komplexer im Bereich Reisekosten, als alles was ich bisher geschrieben habe...

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Nein, mach dir keinen Kopf, die Fahrtstrecke lässt sich ausrechnen, notfalls, was ich nicht glaube, könnte man dort anrufen und nachträglichen Nachweis anfordern

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Das dürfte kein Problem geben den du hast meistens ja uch dieselbe summe die du bezahlen muhst je nach ampelwartezeitem. zb. Außerdem könnte das auhc bei der funkzentrale nachgefragt werden.

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