Tavor Angst Attacken mit Bluthochdruck?

3 Antworten

Hallo,

ich finde es gut, dass du Tabletten hast, die dir im Notfall helfen können. Aber ich finde es auch zu kurz gedacht, dir einfach nur Tabletten zu verschreiben.

Und gegen die Angst helfen die ja wohl kaum. Wenn du es innerlich schaffst, würde ich zu einer psychologischen Beratungsstelle gehen. Oft gibt es im Umkreis der Kirchen Beratungsstellen; die sind nicht so teuer und man muss meist auch nicht so lange wie bei einem Psychologen warten, bis man einen Termin bekommt. Das ist der wichtigste Weg, finde ich.

Aber du kannst mit dir selbst auch was tun: Die Aufgabe klingt zwar etwas langweilig - ist aber trotzdem auch sehr schwierig: Wenn immer du merkst, dass du dir wieder Angstgedanken machst: STOPP! Nicht jetzt! Tief durchatmen! Nichts tun! Und dir selbst nur zuschauen, was gerade passiert. (Es passiert ja in Wirklichkeit gar nichts! Es rasen ja nur die Gedanken! Und die sind halt einfach nichts Wirkliches!) Also: Sich selbst einfach nur zuschauen, was gerade passiert. Und mit Sicherheit wird die Angst innerhalb von ein paar Minuten weniger werden.

Und wahrscheinlich geht das Karussell gleich wieder los. Wieder anhalten. Atmen. Nichts tun. Sich selbst zuschauen....

Das kann sehr anstrengend sein. Unsere Gedanken können uns ganz schön anstrengen! Aber - ich bin mir sicher - es ist der richtige Weg, um aus solchen fürchterlichen Kreisläufen wieder rauszukommen.

Ich wünsche dir alles Gute, PITinFR

Danke für die Antwort. Es ist ja schon so das ich weiß das es nur die Angst ist. Und ich will es auch garnicht bloß es wird dann leider nicht besser in dem Moment. Habe auch schon Entspannungsübungen probiert aber es hilft nicht sonderlich leider.

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@Mann110

Es geht - aus meiner Sicht - nicht darum, dass die Angst verschwindet. Das wäre etwas zu viel verlangt. Aber: Nur 5% Besserung - und wenn es nur für 5 Minuten ist - sind schon eine Besserung. Mikro-kleine Schritte. Vor allem, wenn die Angst schon so lange da ist, dann ist sie auch fürchterlich hartnäckig. Tatsächlich: Von Minute zu Minute.

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Da meine Frau auch unter Angst und Panikattacken leidet, kann ich dir nur raten einen Facharzt aufzusuchen. Du könntest in einen Kreislauf rein geraten, der nur schwer wieder zu durchbrechen ist. Körperliche und psychische Beschwerden sind schwer zu unterscheiden. Da bei Fachärzten schwer ein Termin zu bekommen ist, versuch es bei einer Psychiatrischen Institutsambulanz. Wir haben dort innerhalb von 2 Wochen einen Termin bekommen. Und scheu dich nicht davor evtl. auch eine stationäre Behandlung in Anspruch zu nehmen. Die im Volksmund auch Klappsen genannten Psychiatrien sind besser als man denkt. Es sind keineswegs nur Verrückte dort, sondern mehr Leute wie du und Leute mit ähnlichen Problemen.

Ich hoffe mei Rat hilft dir etwas weiter. Halt die Ohren steif. LG

Es scheint aber so zu sein, dass der erhöhte Blutdruck alleine mit der Angst zu tun hat. Also Angst hoch, dann Blutdruck hoch.

Also liegt der Schlüssel nicht darin, die Folgen der Angst (körperliche Reaktionen) sondern die Angst selber zu bekämpfen. Gibt's dafür eine Verhaltenstherapie oder ähnliches ?

Ansonsten gibt's da die Alltagsmittel: Eine davon ist Sport. Sport hat ja die Wirkung, dass der Körper beansprucht wird (wahrscheinlich ähnlich wie bei Angstattacken) aber gleichzeitig den damit verbundenen Stress (Stresshormone, etc.) abbaut. Der Körper verbrennt bei starken körperlichen Anstrengungen regelrecht jegliche Botenstoffe, die mit Angst und Stress zu tun haben. Es tritt nach dem Sport eine große Entspannung ein. Ich denke, in einer solchen Entspannungsphase kann man gar keine Angst haben. (Ich weiss nicht, ob das in der Wissenschaft auch so gesehen wird, aber aus eigenen Erleben eines runnershigh bin ich davon überzeugt.   https://de.wikipedia.org/wiki/Runner%E2%80%99s_High  )

lies mal diese Seite:  http://www.depression-therapie-forschung.de/ausdauertraining.html

Damit will ich sagen:  Hilft dir denn regelmäßiger Sport, um von der Angst herunter zu kommen? Falls du das nicht weißt, wäre es meines Erachtens notwendig, das mit täglichem langsamem Lauftraining herauszufinden.

Ich war letztes Jahr 3 mal die Woche im fitnessstudio und hatte da noch nicht diese Attacken. Dann fing ich eine zweite Ausbildung zum altenpfleger an. Ab da hatte ich keine Zeit mehr für sport. Ich gehe total gerne zur Arbeit und freue mich immer darauf. Wenn ich um halb 5 aufstehe habe ich abends keine Kraft mehr für sport. Ich wiege zwar 95kg bei 175 aber bin körperlich recht fit. Das mit dem sport gegen Angst hab ich schon öfters gelesen. Aber ich laufe in einer Schicht mal locker 8 km hin und her. Also eingerostet bin ich eher nicht. Ich bin auch körperlich sehr belastbar.

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@Mann110

O.K. Ich denke,  diese Arbeit ist gut, wenn du dich dabei auspowern kannst. Das wird dir bestimmt helfen.

Vielleicht ist dann der richtige Ansatzpunkt  im Denken. Das was PiTINFR geschrieben hat,  mit dem "Stopp !",  wenn angstvolle Gedanken kommen, ist wahrscheinlich ebenfalls hilfreich. Aber das wird nur anfangen zu funktionieren,  wenn du das mindestens 1000 mal übst. Viele Tage lang.

Ebenfalls andere Dinge, die das Angstzentrum befeuern: Kaffee trinken, zu wenig Schlaf, Fernsehen, Gedanken über bedrohliche Zusammenhänge, ... alles das sollte man reduzieren.

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Psychologin sieht mich als Hoffnungslosen Fall - was jetzt?

Hey,

ich leide seit vielen Jahren an Depressionen und hab vor etwa einem halben Jahr endlich den Schritt gewagt und gesagt ich will was dagegen unternehmen.

Nun hat es nochmal knapp 5 Monate gedauert bis ich einen Platz bei einer Psychotherapie bekommen habe (Verhaltenstherapie).

Ich hatte nun ein paar Sitzungen seither und da sagt mir die Psychologin, das sie für mich keine Hoffnung bei einer Psychotherapie sieht.

Zu meinen Fall: Ich habe panische Angst davor Arbeiten zu gehen, weil es mir beim letzten mal als ich arbeiten gegangen bin (vor etwa nem dreiviertel Jahr) so schlecht ging, das ich permanent Suizidgedanken entwickelt habe.

Ich bin jetzt seit etwa 9 Monaten Krankgeschrieben und beziehe Hartz 4 und habe panische Angst vor der Zukunft. Denn bevor ich mich wieder in einen Job wage, würde ich gerne erstmal meine Depressionen etwas in den Griff bekommen, weil ich Angst habe, mir sonst selbst etwas anzutun, wenn ich jetzt einfach in irgendeinen Job gesteckt werden würde (einfach weil ich es psychisch nicht schaffe).

Zum anderen habe ich aber auch angst was passiert, wenn ich denn 78 Wochen Krankgeschrieben bin. Lande ich dann auf der Straße? Zahlt dann Hartz 4 trotzdem noch oder nicht?

Und zum andern: Zwingt mich die Krankenkasse dann zu einer Reha?!

Denn davor hab ich ebenfalls panische Angst, weil ich nicht weg will von meiner Partnerin. Seit ich bei ihr bin, sind meine Depressionen besser geworden und die Suizidgedanken verschwunden. Aber ich habe Angst das diese wiederkommen.

Naja und wie gesagt jetzt meine Psychologin einfach, das sie mit einer Therapie keinen Erfolg für mich sieht, das sie meint, mir würde es ja am besten gehen wenn ich immer zuhause bei meiner Freundin währe und sie könne mir nur helfen in einen Job zu kommen wodurch es mir wieder schlechter geht.

Naja klar währe es für mich das beste wenn ich bei meiner Freundin die ganze Zeit sein könnte, aber wie soll das bitte gehen?!

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