Tausendfache Eigenwerbung per PN innerhalb einer Schnäppchen-Community, wie vorgehen?

5 Antworten

1.

Ein Meldesystem für derartiges einbauen.

2.

Die Firmen dürften ja identifizierbar sein.

3.

Unerwünschte Werbung, kann vom Empfänger eingeklagt werden.

4.

Verstoß gegen die AGB kann an sich einfach nur zu einer Aufhebung des Vertrags führen.

Ihr könntet aber entsprechende Klauseln eintragen, die das senden von personalisierter Werbung über das PN-System der Plattform unter Strafe stellen.

Am Besten auch anderswo darauf hinweisen, da es mehr oder weniger nicht gültig ist, sollte es unerwartet sein.

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4. ist evtl. nicht möglich...

Ich recharchiere gerade noch...

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@Destranix

Punkt 3. ist evtl. auch so möglich, wenn die Nutzer ihr Recht auf Unterlassungsansprüche an euch weitergeben und euch bevollmächtigen(in den AGBs z.B.) Unterlassungsansprüche gegen Werber zu stellen...

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Die Firmen dürften ja identifizierbar sein.

Witzlos. Deren Betreiber sitzen i.d.R. im EU- oder Nicht-EU Ausland.

Unerwünschte Werbung, kann vom Empfänger eingeklagt werden.

Aber nicht, wenn der Versender weder identifizierbar noch juristisch greifbar ist. S.o.

Ihr könntet aber entsprechende Klauseln eintragen, die das senden von personalisierter Werbung über das PN-System der Plattform unter Strafe stellen.

Strafen verhängt die Judikative, und Vertragsstrafen setzten einen Vertrag voraus. Weder das eine noch das andere ist hier auch nur ansatzweise durchsetzungsfähig.

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@FordPrefect

1. Hast du dir den ersten Kommentar durchgelesen?

2. Firmen könnten evtl. identifizierbar sein, wenn sie für sich selbst Werbung machen! Also hör auf mit deiner Klugscheisserei!

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@Destranix

Hast du dir den ersten Kommentar durchgelesen?

Den, indem du dich selbst widerlegst? Ja.

Firmen könnten evtl. identifizierbar sein, wenn sie für sich selbst Werbung machen!

Genau. Weil die bestimmt so bescheuert sein werden, mit ihren Firmenaccounts sich bei Konkurrenzplattformen anzumelden, was? Wenn überhaupt sind das bezahlte Akteure, die mit der beworbenen Firma gar nicht in Verbindung stehen, und die auch nichts zu verlieren haben, weil sie nichts besitzen. Und das noch vorausgesetzt, dass die sich überhaupt mit echten Identitäten angemeldet hätten, was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht der Fall sein wird.

Also hör auf mit deiner Klugscheisserei!

Das sagt der Richtige.

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38
@FordPrefect

@FordPerfect

Kenne mich damit sehr gut aus und mir sind die Probleme der eindeutigen Identifizierung im Netz bewusst!

@gudruhnhamm

Es wäre z.B. möglich, die Firmen vorher auf ihre Existenz zu prüfen!(also persönlich, nich maschinell)

Und man prüft, ob die verwendete E-Mail die E-Mail des Unternehmens ist.

Dann sollten die Firmen nämlich auch rechtskräftig identifizierbar sein.

Evtl. funktioniert das auch irgendwie maschinell, denn die Firmen sind ja alle im Handelsregister registriert.

@FordPerfect

Und ich bin ein Klugscheisser, das stimmt!

In ich gebe es auch offen und ehrlich zu!

Aber ich bin halt einfach schlau, dagegen kann ich nichts machen!

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@Destranix

Technisch gesehen müsste eine Email aber schon weitreichender gesichert sein, als nur mit der Absenderadresse oder? Die kann man schließlich genauso fälschen wie Accountnamen. In der Frage ist das so genau nicht beschrieben.

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@Lolligerhans

Jede Firma hat ja eine Geschäftsmail, die kein anderer haben kann(Weil sie schon vergeben ist).

Wenn diese Mail in irgendeinem Handelsregister oder so drinsteht(Was sinnvoll wäre, aber nicht unbedingt der Fall), dann könnte man die Firma anhand der E-Mail eindeutig identifizieren.

Damit kein anderer bei der Accounterstellung die E-Mail einträgt, kann man das ganze mit Double-Opt-In sichern...

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17
@Destranix

Die Email für ein Double-Opt-In Verfahren müsste aber immer noch gesichert werden. Eine Bestätigung zu verlangen hindert mich ja nicht daran, eine Bestätigung zu fälschen.

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@Lolligerhans

Die E-Mail muss natürlich auf zugehörigkeit zum Unternehmen geprüft werden.

Die Bestätigung sollte aber nicht gefälscht werden können, da mit ids gearbeitet wird!

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17
@Destranix

Ich sehe das führt zu nichts. Hier müsste wohl die Website eine Absicherung fordern, was weniger Nutzerfreundlich wäre.

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38
@Lolligerhans

Vielleicht funktioniert es ja in 20 Jahren.

Dann sollte sich so einiges getan haben...

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Rechtlich dürfte es sich bei der PN-Werbung um unzumutbare Belästigungen gem. § 7 Abs. 2 UWG handeln. Daraus ergibt sich für dich ein Unterlassungsanspruch aus § 8 Abs. 1 UWG. Problem ist jedoch die Durchsetzbarkeit. Denn leider hast du als Marktteilnehmer keinen Auskunftsanspruch gegen Internetunternehmen (Auskunft wer hinter einer IP steckt). Diesen Anspruch haben nach § 8 Abs. 5 UWG leider nur Wettbewerbsverbände, Kammern (wie IHK, HWK) und Verbraucherschutzverbände. Damit wird nur weiterhin die sofortige Sperrung als Möglichkeit übrig bleiben.

38

An sich ist die Identifizierung wohl schon möglich, den wenn die Unternehmen Werbung für sich machen, verwenden sie ja ihren Namen!(Wenn ich das richtig verstehe)

Das Problem könnte sein, dass die Firma, für die er arbeitet, ja nicht die Werbung bekommt, sondern ein Nutzer.

Der Nutzer müsste der IP-Abteilung also das Recht abtreten, Unterlassungsansprüche zu stellen!

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1
@Destranix

Danke vielmals. Also ich sehe es ist ganz schön schwer an die Täter ran zu kommen. Gibt es Beispiele für solche Prozesse?

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@gudruhnhamm

Weiß nicht!

Meistens sind die Täter ja nicht identifizierbar!

(Evtl. bei euch ja schon...)

Es gab schon Prozesse gegen Spammer, aber kaum in der Art, wie ihr da habt, sondern eher Mailspamming...

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1
@gudruhnhamm

Direkt passend auf diesen Fall nicht. Aber es gibt zB ein Urteil vom AG Kerpen vom 10.04.2017 - 102 C 297/16  (virtuelles Hausrecht in einem Internet-Forum) Dort wollte der Kl. seinen Foren-Account nach Sperrung durch den Betreiber (Bekl.) wieder freigeschaltet haben. Der Bekl. verlor in diesem Prozess. Dadurch dass der Kl. nach Ermahnung das Werben unterlassen hatte, musste der Bekl. ihn wieder freischalten und die Prozesskosten tragen. 

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1
@Freethinker89

Also es kann gegen mich dann noch ausgelegt werden?

Danke dir! Vielmals! Weißt du es z.B. wie mydealz das handhabt, die sind ja schon recht berühmt?

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@gudruhnhamm

Wenn du den Verstoß gegen die AGB ordentlich dokumentierst.(Mit ip und Zeitpunk des Sendens und ip des Empfängers mit Zeitpunkt des Empfangens und den Inhalt der Nachricht), sollte es nicht gegen dich ausgelegt werden können.

Wie mydealz das regelt, weiß ich nich, aber mir ist eine Idee zur Besseren identifizierung des Nutzers gekommen(Siehe meinen Kommentar auf meine Antwort), sofern du es nochnicht gesehen hast...

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Nun habe wir mit unserer IT Abteilung entdeckt, dass an unsere
registrierte User PN (Nachrichten) mit Eigenwerbung verschickt werden.

Dann sollte die IT Abteilung mal besser filtern.

Dies ist bei uns auf der Plattform verboten.

Und? AGB Verstoss -> Accountsperre.

Die User haben wir natürlich gesperrt, aber sie versuchen es immer wieder mit neuen Accounts.

Na, dann werden die eben auch gesperrt.

Wie kann ich rechtlich gegen solche Spammer vorgehen

Gar nicht. Ein Verstoß gegen die AGB eines privaten Betreibers kann von diesem nur geahndet werden, indem eben die Nutzung untersagt wird.

bzw. weiß jemand wie das mydealz oder ähnliche Communitys machen?

Indem man nur Accounts erstellen kann mit ID Überprüfung zum Beispiel. Wenn ihr auf eurer Plattform anonyme Useraccounts zulasst ohne Prüfung / Identifizierung, dann ist das eben euere Entscheidung.

Habe ich Aussichten auf Erfolg?

Nein. Wie auch - ihr kennt ja nichtmal die Identität der User.

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Danke! Aber wir sehen für was die Werbung machen, reicht das als Indiz nicht aus, oder können die sich rausreden von wegen das waren wir nicht beweist es doch mal, oder?

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@gudruhnhamm

Selbst wenn - was würde das nützen? Strafrechtlich ist da nichts zu holen (kein Offizialdelikt) und privatrechtlich ist das null und nichtig, weil - selbt wenn man die Nutzungsbedingungen als vertrag ansehen wollte - derartige Strafgebühren nicht einklagbar wären.

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@FordPrefect

Das unerlaubte Senden von Werbung ist ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte!

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50
@Destranix

Blafasel.

Welche Persönlichkeit soll denn hier in ihren Rechten verletzt worden sein? Es geht um eine Webplattform!

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Ich habe die Domain mal gegoogelt. Kann jemand mit den folgenden Infos etwas anfangen?:

HTTP/1.1 200 OK

Date: Sat, 16 Jun 2018 07:46:34 GMT

Server: Apache/2.4.23 (Debian)

Last-Modified: Wed, 06 Jun 2018 20:30:10 GMT

ETag: "4667-56dff08832e29"

Accept-Ranges: bytes

Content-Length: 18023

Vary: Accept-Encoding

Connection: close

Content-Type: text/html

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Bei virustotal werden zu der URL keine Ergebnisse angezeigt.

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