Tauschbörse Mahnung - Soll man Zahlen oder durch die Verjährung ist es nicht mehr Angreifbar?

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4 Antworten

Solange kein rechtswirksamer ( gerichtlicher ) Mahnbescheid ergeht, bzw. vom Gläubiger nicht spätestens zum 31.12.2016 beim Gericht einginge, so wäre die Angelegenheit regulär ab dem 01.01.2017 grundsätzlich verjährt.

Sollte der gerichtliche Mahnbescheid doch noch rechtzeitig vor Fristablauf bei Gericht eingehen, so würde sich die Verjährungsfrist zunächst um weitere 6 Monate verlängern. Werden dann gegen den Mahnbescheid seitens des Schuldners keine Rechtsmittel eingelegt, so erhält der Gläubiger ab Rechtskraft des MB einen vollstreckbaren Titel für weitere 30 Jahre.

Letzteres träfe auch auf die Möglichkeit eines rechtzeitig eingeleiteten ( gerichtlichen ) Mahnverfahrens, oder gar Klageerhebung zu. 

Rein privat aufgesetzte Mahnungen hemmen den Ablauf der Verjährung indes nicht.

Daher sollte der Gläubiger zunächst noch rechtzeitig mindestens einen gerichtlichen Mahnbescheid oder ein gerichtliches Mahnverfahren beantragen.

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Kommentar von Parhalia
14.11.2016, 18:09

Nachtrag : 

diese Antwort berücksichtigt aber nur seinerzeit in 2013 vereinbarte Zahlungsmodalitäten ( Ratenzahlung ) die insgesamt auch bis spätestens 31.12.2013 laut Vereinbarung hätten abgeschlossen sein sollen.

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Kommentar von mepeisen
14.11.2016, 18:09

Solange kein rechtswirksamer ( gerichtlicher ) Mahnbescheid ergeht, bzw. vom Gläubiger nicht spätestens zum 31.12.2016 beim Gericht einginge, so wäre die Angelegenheit regulär ab dem 01.01.2017 grundsätzlich verjährt.

Vorausgesetzt, die letzte Zahlung war noch in 2013. Denn jede Teilzahlung lässt die Verjährungsfrist von Neuem beginnen.

Rein privat aufgesetzte Mahnungen hemmen den Ablauf der Verjährung indes nicht.

Und nur zur Klarstellung für die Leser :-) Auch Anwaltsmahnungen/Inkassomahnungen haben 0 Einfluss auf die Verjährung.

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Kommentar von FQFQFQFQ
14.11.2016, 18:38

Dankeschön für deine Hilfe!

Meines Wissens nach war ich im 2013 zum Zahlen angefordert und habe daher auch eine Dauerüberweisung eingerichtet die anscheinend nicht vollständig überwiesen worden ist. Jetzt meldet sich die Anwaltskanzlei und will den rest haben. Da es kurz vor den Verjährung ist, wollte ich wissen welche Risiken und Möglichkeiten vorstehen.

Es sollte angeblich eine "Vergleichsvereinbarung" vorliegen, was ich auch angefragt habe.

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Erstmal ist dies unfassbar schlechtes Deutsch.

Zu trennen sind der Unterlassungsanspruch und die Geldforderung.

Kannst du zu beiden Dingen mal etwas mehr schreiben? Ratenzahlung läuft aktuell? Schuld wurde schriftlich anerkannt? Unterlassungserklärung unterschrieben?

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Kommentar von FQFQFQFQ
14.11.2016, 17:28

Entschuldigung, wollte niemanden damit verärgern. Man verbessert sich ständig. Trotzdem vielen Dank für deine Hilfe!

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Da ist nix mit verjährung, da du deine Strafe in Raten abzahlst. Sonst würde ja jeder ein Auto für 100.000€ kaufen und nach 3 Jahren sagen ich zahle nicht mehr, da verjährt. Da musst du deine Suppe wohl oder übel weiter auslöffeln :)

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Kommentar von mepeisen
14.11.2016, 18:10

da du deine Strafe in Raten abzahlst

Wie kommst du hier auf Strafen? Privatpersonen und Unternehmen dürfen gegenüber Verbrauchern keine Strafzahlungen verlangen oder erheben.

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Danke schön für eure Hilfe!

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