Taugt die alte C-Klasse (W202) aus den letzten Baujahren (Diesel 2,2 l, 102 PS) als reines Pendelauto etwas oder sollte man die Finger weg lassen?

6 Antworten

Hallo!

Mit 102 PS ist das ein C200 CDI, der C220 CDI leistet 125 PS.

Als reines Pendelauto gibt's aus eigener Erfahrung kaum was Besseres als einen W202, der ob seiner Anspruchslosigkeit gerade für Leute interessant ist, die ein sehr haltbares und stabiles Fahrzeug wünschen, aber wenig Geld ausgeben möchten & auf seltsame Elektronikprobleme keine Böcke haben. 


Allerdings sind die CDI (ab 1998) relativ selten als gepflegtes Stück zu finden, weil das meist Vielfahrerautos wurden.. der 202er war 1999 mal "Firmenwagen des Jahres" und das nicht ohne Grund ------> den CDI kaufte sich nicht der nette Opa, sondern ein Vielfahrer, entsprechend sehen deise Autos heute aus.


Ein C180 mit 122 PS ist deutlich besser & vorallem noch als guterhaltenes "Seniorenfahrzeug" vom Erstbesitzer oder Jahreswagenkäufer locker zu finden. Da der W202 derzeit noch nicht als Youngtimer gilt sind die Preise niedrig, für 1500 Euro wird man fündig. 

Der Spritverbrauch liegt im Rahmen, rund neun Liter sind machbar wenngleich eher beim Handschalter. Mein C180 Automatik von April '97 (Fünfgangautomatik) gönnt sich bei meiner Fahrweise durchschnittlich zehn Liter auf 100 Km, manchmal etwas weniger, selten mehr. Ein alter Diesel ist durch hohe Steuern, rote oder gelbe Umweltplaketten und zudem eine große Schwachstelle aber eher nicht interessant: Die Injektoren gehen gern kaputt, das wird dann teuer!

Der Fahrkomfort ist dafür hervorragend für ein gemessen an heutigen Maßstäben so kleines Auto: Im 202er wirst du nicht durchgeschüttelt, weil er nie "sportlich" sein sollte ------> du kommst entspannt am Ziel an, auch das adelt den 202 zum klasse Pendlerauto auch für längere Strecken. Ich bin nie entspannter angekommen als in meinem guten alten C180. 

Bevor man sich einen Kleinwagen kauft oder irgendein "Pappedeckel-Auto" neueren Datums, das billig konstruiert wurde, ist so ein 202er immer besser. Wie hoch der konstruktive Aufwand der damaligen Daimler-Benz AG für dieses mMn genial durchdachte Fahrzeug wirklich war, zeigt sich bei diesem Auto erst angesichts der Schwächen seiner Nachfolger, von denen der 202 profitiert :)

Die typischen Schwachstellen des W202 sind schnell erzählt: Klemmende Zündschlösser oder defekte Elcode-Schlüssel, defekte Tankgeber und dadurch nicht mehr funktionstüchtige Tankanzeigen, durchgebrannte Zylinderkopfdichtungen beim M111 Benzinmotor nach höheren Laufleistungen sowie ab 1996 der Luftmassenmesser, ausgeleierte Spurstangenköpfe so alle 80-90000 Km, Ölverlust am Differenzial und natürlich Rost an jeder Ecke. Alles das ist nicht teuer, außer es stehen Karosseriearbeiten an. Motoren und Getriebe sind extrem haltbar. 

Die "gemopften" Modelle ab Mai 1997 mit getönten Rückleuchten, wuchtigen Schwellern und dem kurzen Elcode-Schlüssel ohne Bart sind allerdings nicht immer besser, man muss aufs Blech achten denn Rost ist ein Dauerthema beim alten Benz.. aber es gibt auch hier noch gepflegte Modelle die auch nicht die Welt kosten^^ wieso nicht?

Die Motoren sind gut, die Karosserie leider nicht. Ich hatte Rostprobleme. Da sollte seitens MB nachgebessert worden sein.

Meine C Klasse war von 94. Eine Katastrophe. In Bremen wurden etwas bessere Modelle hergestellt als im anderen Werk.

Classic ist ok, die Sport Variante oder Esprit war tiefergelegt. Da spürte man jeden Gullideckel

Das stimmt, die Bremer sind deutlich besser. Deswegen achtete ich auch beim Kauf meines W202 penibel drauf, einen Bremer zu bekommen.

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Differential und Verteilereinspritzpumpe müssen trocken sein. Rost, Schiebedach, Klimaautomatik....

Beim Differential das Öl gegen synthetisches wechseln, das beugt Problemen vor.

Ansonsten ein robustes Auto. Das Fahrwerk ist etwas schaukelig aber auch recht komfortabel. Zügig kann man fahren, schnell mag das Fahrwerk gar nicht. 

Beim Differential hilft es oft, den Entlüfter, der oberhalb vom Diff sitzt zu erneuern. kostet nur ein paar Euro und bringt das selbe Ergebnis (meiner Meinung nach sinnvoller, wenn das Diff keine Geräusche macht).

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Kann man ein Auto mit über 300000 Km (1. Hand, Baujahr 1998) noch kaufen?

Hallo!

Leider ist meinem Kumpel dieser Tage jemand ins Auto gefahren ------> immerhin ist er unverletzt aber sein Wagen ist ein Fall für die Presse und ein wirtschaftlicher Totalschaden. Um mobil zu sein braucht er ein Auto, und ich habe heute zufällig was aufgetrieben..

Ein Mercedes C200 CDI (W202) von 1998, 1. Hand vom älteren Herrn ABER weit über 320000 Km, Elegance Ausstattung, Handschalter und neu TÜV... Preisvorstellung 900-1000 Euro. Rost hat er erstaunlicherweise kaum, fahren tut er sich auch ganz manierlich. Ich kenne den W202 gut, da ich selbst einen C180 habe.

Allerdings habe ich bei über 320000 Km trotz vollem Serviceheft ein zwiespältiges Gefühl und möchte meinem Kumpel nix empfehlen, was ihm nur Ärger macht... das Auto sieht top aus, alles wurde immer gemacht & Rost hat er echt so gut wie keinen. Was meint ihr, kann man ein Auto mit so viel Kilometern noch kaufen wenn die Vergangenheit passt?

Mit dem CDI habe ich leider keine Erfahrungen da ich generell nur M111-Benziner fahre & ich wollte daher auch mal nach Schwachstellen dieses Motors (102 PS) fragen.

Wäre euch dankbar.. viele Grüße, schönes WE :)

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