Taugt das Objektiv Olympus M.ZUIKO 14-150mm f/4.0-5.6 etwas?

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6 Antworten

Im Weitwinkel freistellen ist schwer. Denn WW-Brennweiten liefern sehr hohe Schärfentiefe.

Zuerst mal die Basics, denn die scheinen dir komplett zu fehlen:

XX-YYmm ist die Brennweite.

Gehen wir mal von MFT Modellen aus dann gilt:

  • 1-12mm = Ultraweitwinkel 
  • 12-25mm = Weitwinkel
  • 25mm = Normalbrennweite (menschl. Sehfeld - je nach Crop-Faktor)
  • 30-150mm = Tele
  • ab 150mm = Supertele

Alles unter der Normalbrennweite zeigt mehr im Bild als wir sehen können. Das wird zB in Hotels eingesetzt... Man kennt die schönen, großen und geräumigen Zimmer aus dem Katalog, die in natura dann doch 1-2 Nummern kleiner sind... Das ist der WW/UWW Effekt.

Tele holt entferntes Näher ran und sorgt für einen "Tunnelblick" - Je größer die Brennweite umso Stärker der Effekt.

Es gibt jedoch auch noch andere gaaanz wichtige Nummern. Die werden normal mit f/X-Y bzw. f/X oder 1:X-Y bzw. 1:X angegeben.

Das ist die s.g. Lichtstärke. Grundsätzlich gilt je kleiner die Nummer umso teurer. Stell dir ein Objektiv wie eine Pipeline vor - Je kleiner die f-Nummer umso größer der Durchmesser und umso mehr Licht kann in der gleichen Zeit durch.

Dies ermöglicht es zB schöne Stimmungsbilder bei Kerzenschein oder Lagerfeuer zu schießen ohne allzuviel Rauschen zu haben. Weiters wird dadurch aber Bereich der Schärfe (Schärfentiefe / Schärfenebene) geringer. Das kann man auch zum Freistellen (scharfes Motiv vor unscharfem Hintergrund) verwenden!

Bessere Objektive haben eigentlich eine konstante Offenblende - zB 28-75mm f/2.8 oder 70-200mm f/2.8. Das bedeutet, dass egal bei welcher Brennweite die Lichtstärke immer gleich ist.

Günstigere Modelle haben eine Variable Lichtstärke - zB 18-105mm f/3.5-5.6. Hier gilt die 3.5 bei 18mm und die Lichtstärke schwindet dann auf 5.6 bei ca. 2/3 (ca. 70-75mm) der max. Brennweite.

Dann gibt es Objektive mit nur einer mm-Angabe zB 50mm f/1.8 - Das sind s.g. Festbrennweiten. Die kann man nicht Zoomen aber dafür sind die Objektive in der Regel sehr gut und lichtstark!

Zurück zum Thema:

Eigentlich liefern nur Festbrennweiten die ausreichende Lichtstärke um bei WW-Aufnahmen noch freizustellen. Aber was genau willst du damit machen? Was für Bilder schweben dir da vor?

Diese Objektive entsprechen mal deinen Kriterien: http://geizhals.at/?cat=acamobjo&xf=227_18~229_2.0~816_Festbrennweitenobjektiv~8219_Micro-Four-Thirds

Das von dir ausgesuchte 12-150mm ist ein sogenanntes Superzoom-Objektiv. Das ist in der Regel einzig dafür gedacht auf Reisen kein zweites Objektiv mitnehmen zu müssen. Dafür erkauft man sich das "leichte" Reisegepäck mit erheblichen Qualitativen Einbußen...

Also, 14mm an MFT ist zwar weitwinklig, aber nicht wie man es vermuten mag.

Das entspricht vom Bildausschnitt halt 28mm an meiner Vollformat. Aber es reicht für schöne Landschaftsaufnahmen.

Das mit dem Freistellen ist dann wieder ein anderes Thema.

Klar kannst du damit freistellen. Denn das Patentrezept"offene Blende und alles ist gut" ist nur die halbe Wahrheit.

Am besten schaust du mal, was du unter dem Stichwort "Hyperfokaldistanz" findest.

Denn Freistellen ist immer ein Zusammenspiel von Blende, Brennweite, Entfernung Kamera zu Objekt und Entfernung Objekt zu Hintergrund.

Blende 4 bei 14mm. Ein wenig freistellen kann man damit schon. z.B. das Gänseblümchen vor dem Berg.

Die Qualität des Objektivs ist wohl einigermaßen in Ordnung.

Für welches Format?

Bei 35mm Film, ist 14mm ein starkes Weitwinkel (Fisheye).

Olympus → MFT

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Für Olympus Pen-PL5 im MFT-Format.

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Bei 35mm Film, ist 14mm ein starkes Weitwinkel (Fisheye).

Quatsch! "starkes Weitwinkel" heißt mal UltraWeitWinkel, kurz UWW. Ein Fisheye und UWW sind zwei verschiedene paar Schuhe!

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@mbauer588

Bildung, mein Lieber!

15mm im 35mm-Format, haben einen Blickwinkel von 180°

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@hoermirzu

Dann zeig mal wo genau du das her hast! Und von welchem Bildwinkel sprichst du genau?

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@hoermirzu

Was quatscht und streitet ihr hier eigentlich sinnlos über Vollformat wenn es um MFT geht? Sinn? Streitlustig? 

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@unpolished

Ne aber wenn wer Unfug schreibt versuche ich das richtig zu stellen bevor das noch jemand anders glaubt.

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@mbauer588

Ist doch scheiß egal ob und was geschrieben wurde, da es mit MFT eh nichts zu tun hat. Für diese Frage hier gerade also völlig unerheblich! 

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@mbauer588

M-Bauer, aus einem Lehrbuch für Optik. So Du lesen kannst, solltest Du auch einen Blick in geschriebene wissenschaftliche Abhandlungen wagen, bevor Du polterst!

Leider werden die "Poltergeister" auch in der Politik immer mehr; die Wissenshaft ist, auch wenn einige Enten das Gefühl haben, dass es keinen Klimawandel gibt, nicht so leicht zu täuschen.

PS: Das M, hat nichts mit Gülle zu tun?

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@hoermirzu

Titel? ISBN? Das will ich mit eigenen Augen sehen!

Ich glaube im Zweifel der Masse, aber du behauptest ja die Angaben der Hersteller sind Falsch und zwar um gut 60% daneben. Dutzende weitere Webseiten irren sich auch laut deine Aussage...

Dann zeig mal her was du wo gefunden hast. Am besten mit Seitennummer damit ich mir das mittels Google-Books auch mal ansehen kann.

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@mbauer588

Lieber M. Bauer, mich als Deinen Assistenten könntest Du nicht bezahlen. Suche Dir Deine Infos gefälligst selber zusammen, wenn Du Dich schon nicht an einer technischen Hochschule einschreiben willst!

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@unpolished

Superweitwinkelobjektive

Weitwinkelobjektiv für Kleinbild-
Spiegelreflexkameras

Als Superweitwinkelobjektive werden Weitwinkelobjektive mit diagonalen Bildwinkeln über 80° angesehen. Superweitwinkelobjektive werden auch als Ultraweitwinkelobjektive bezeichnet, gängige Abkürzungen sind SWW und UWW. Solche Objektive werden gezielt beispielsweise in der künstlerischen und Naturfotografie, aber gelegentlich auch in der Aktfotografie eingesetzt, um spektakuläre Effekte durch die für diese Brennweiten typischen Verzerrungen zu erzielen. Das Superweitwinkelobjektiv mit der kürzesten Brennweite, das noch relativ verzerrungsfrei und scharf abbildet, ist das Goerz-Hypergon, das einen Bildwinkel von 130° abbilden kann.

Typische Superweitwinkelbrennweiten für das Kleinbildformat sind:

24 mm (diagonaler Bildwinkel 84°),

20 mm (diagonaler Bildwinkel 94°),

17 mm (diagonaler Bildwinkel 104°) und

14 mm (diagonaler Bildwinkel 114°).

WW-Objektive zeichnen überwiegend Verzerrungsfrei ab! Sprich das Bild ist (möglichst) gerade ohne wahnwitzige Verzerrungen...

Da liegt der Unterschied!

Von Fischaugenobjektiv (engl. fisheye lens) spricht man bei Brennweiten unter 20 mm dann, wenn sie rund verzeichnen, also gerade Linien biegen (siehe Bild). Ein Fischauge, das die diagonalen Ecken in einem Bildwinkel von 180 Grad erfasst, hat eine Brennweite von 16 mm. Ein Fischauge, das in jeder Diagonale rundum mindestens 180 Grad abbildet, hat nur eine Brennweite von 8 mm. Das Bild ist dann mittig kreisrund mit schwarzen Restflächen. Ein Fischaugenobjektiv weist also im Gegensatz zu Superweitwinkelobjektiven eine andere Art der Projektion auf

Fischaugen verzerren immens stark und das geht soweit, dass sogar nur ein kreisrunder Bereich in der Bildmitte belichtet wird und der Rest vom Bild schwarz bleibt!

Auch wenn sich die Brennweiten-Bereiche teilweise überlappen sind das 2 paar Schuhe!

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Weitwinkelobjektiv

PS.: Wenn man wie du von dir behauptest "einen Blick in geschriebene wissenschaftliche Abhandlungen wagt" muss man auch den Sachverstand haben zu verstehen was man ließt und nicht Begriffe durcheinander würfeln und dann pampig werden wenn einen jemand auf die Fehler aufmerksam macht.

Allein, durch deinen letzten Post hast du eindrucksvoll bewiesen, dass du weder Ahnung hast wovon du redest und absolut nicht verstehst was du da auf Wikipedia gelesen hast!

Es ist nämlich möglich mit 14mm 114° abzubilden und das halbwegs verzerrungsfrei und dann nennt man das UWW. Wenn ich aus den 14mm 180° raushole und die dadurch entstehenden starken Verzerrungen in Kauf nehme dann nennt man das Fischauge!

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@hoermirzu

So jetzt wird es lächerlich. Die von dir zitierte Webseite, die deine Aussage bestätigen sollte widerspricht dir klar und deutlich.

Jetzt kommst du mit einer Hochschule daher? Ich würde dir eher die Grundschule / Volksschule ans Herz legen. Dort lernt man das Lesen.

Und dann willst mir erzählen, dass ich mir dich als Assistent nicht leisten kann? Warum zum Geier sollte ich? Wenn ich mir einen Assistenten nehmen würde dann wären die Anforderungen erstens Lernbereitschaft und zweitens etwas grundlegendes Wissen.

Bei dir finde ich weder das eine noch das andere. Lernresistent, großspurig und waages Halbwissen kann ich nicht brauchen. Lass mich mal raten: Minderwertigkeitskomplex oder gerade voll in der Pubertät?

Ich bin mal raus. Aber wenn du so ein hochqualifizierter Spezialist bist... Wie viele Bücher zum Thema Fotografie hast du denn geschrieben? Ich arbeite gerade an meinem dritten Sachbuch. Wie viel Fotozubehör hast du Entwickelt? Ich release nächsten Monat einen Drehteller für 360° Produktfotografie und das dazugehörige LR-Plugin über Indigogo. Wie viele Photo-Workshops hast du schon gegeben?

Sorry Leute, ich wollt's mir verkneifen aber das musste dann doch raus. Da versucht man Leuten was zu erklären, sagt denen wenn Sie was falsch wiedergeben in der Hoffnung, dass die in Zukunft blutigen Anfängern nicht wieder den gleichen Unfug einreden und dann sowas ...

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Die Zuiko Objektive sind recht gut. Ich hastte früher mal analoge Olympus Spiegelreflexe mit den Originalobjektiven und die waren recht fein.

Aber sehr viel freistellen kannst du bei Blende 4 und nur 14 mm
Brennweite nicht gerade.

Das liegt aber nicht am Objektiv, sondern an der Brennweite.


Falsch! Es liegt am Objektiv. Mit zB 24mm 1.4 (KB) lässt sich gut freistellen! Mit 24mm 4.0 (KB) dagegen nicht so gut... Liefert ein WW-Objektiv eine ausreichend hohe Lichtstärke dann kann man auch damit freistellen.

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@mbauer588

Was ist an meiner Aussage "Falsch!", Herr Oberlehrer? :-)

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@Herpor

Die Zuiko Objektive sind recht gut. 

Veralgemeinerung! Manache aber nicht alle...

Ich hastte früher mal analoge Olympus Spiegelreflexe mit den Originalobjektiven und die waren recht fein.

Nicht vergleichbar. Film war deutlich größer als mFT-Sensoren. Daher ganz andere Anforderungen. Was auf Film reichte kann heute dank der hohen Auflösungen schon lange nicht mehr hinterherkommen. Ob ein Objektiv ausrechende Schärfe liefert um die jeweilige Auflösung zu bedienen sagt zB die MFT-Tabelle.

Aber sehr viel freistellen kannst du bei Blende 4 und nur 14 mm 

Brennweite nicht gerade.

Stimmt. Auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn ;-)

Das liegt aber nicht am Objektiv, sondern an der Brennweite.

Falsch! 

Mit 14mm kann man Freistellen sofern die Lichtstärke groß genug dafür ist! 

Mit f/4 kann man Freistellen wenn die Brennweite lang genug ist. 

Versuch mal ein 12mm f/2 und du wirst sehen, dass eine Freistellung durchaus machbar ist. siehe: https://www.flickr.com/photos/philip\_morris/20228964263/

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