Taufe nicht möglich weil man mit dem Partner nicht verheiratet ist?

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5 Antworten

Vor der Taufe kann man so viel sündigen, wie man will. Mit der Taufe werden sämtliche Sünden, wenn man sie bereut, vergeben.


Die Taufe schließt die Reue über alle bewussten Sünden mit ein. Das heißt, die Taufe muss mit dem Willen verbunden sein, die bisherigen Sünden zu meiden.


Daher kann die Taufe gespendet werden, wenn der Täufling bereit ist, die Beziehung zu der anderen Person in Ordnung zu bringen.


Zu der Ehebrecherin hat Jesus zwar gesagt: "Deine Sünden sind dir vergeben.", aber er hat auch hinzugefügt: "Geh hin und sündige hinfort nicht mehr."


Natürlich sündigt jeder Christ wieder, aber er sollte wenigstens die Absicht haben, es nicht mehr zu tun. Und zu der Absicht gehört es, die Gelegenheiten zur Sünde zu meiden.


Dem Täufling sollte das Verständnis der christlichen Ehe erklärt werden und dass die Sexualität etwas mit personaler Liebe zu tun hat. Wenn das Verständnis dafür geschaffen ist, wird es wohl keinen Hinderungsgrund für eine Ehe, welche ja der Ausdruck der bleibenden personalen Liebe ist, geben.


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Es kommt darauf an, welcher Glaubensgemeinschaft er beitreten möchte. Bei der römisch-katholischen Kirche, evangelisch-lutherischen Kirche oder den Neuapostolen kannst du dich auch taufen lassen, wenn du in "wilder Ehe" lebst. Bei den Zeugen Jehovas ist das nicht möglich.

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Ja, so ist das.

Taufe = Christsein setzt eine bestimmte Lebenseinstellung voraus, und dazu gehört auch der Bund der Ehe. Offenbar will der Taufwillige nur einige Teile des Christentums akzeptieren. Das geht nicht, deshalb hat der Täufer zurecht abgelehnt.

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Kommentar von IbanezP
01.03.2017, 20:58

Christen sind nachwievor Sünder, Christen glauben das für ihre Sünden Jesus starb. Auch christen sündigen weiter weil sie es entweder nicht lassen können oder missgeschick, es passiert eben.

Wenn einer der bereits getauft wurde mit einer ungläubigen Frau zusammen kommt, sich verliebt, sie ihn verführt, dann kann er um vergebung bitten und ihm wird vergeben.

Ich denke dass es mehr als einmal passieren wird das man(n) da nicht widerstehen kann und auch hier wird einem vergeben.

Warum verhält es sich dann anders wenn der taufwillige eben ohne glauben aufgewachsen ist, eine Frau kennen gelernt hat und in einer unehelichen Partnerschaft lebt?

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Klar, die Bibel sagt dass JEDER aussereheliche Beischlaf Hurerei ist, und somit derjenige der es treibt und sich nicht ändert, keine christliche Grundlage hat.

Es wird deutlich an vielen Stellen auch erklärt dass er/sie so niemals in das Paradies kommt..also ein schwerer Sünder ist. z.B in 1. Korinther 6 vers 9 und 10

Auf die Meinung der Nichtchristen, kannst du bei deiner Fragen ja eh verzichten

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Kommentar von sagitarius01
01.03.2017, 20:13

mit der Auslegung der Bibel bewegst du dich sicherlich in der Welt des Mittelalters

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es kommt auf die sekte oder glaubensrichtung an?

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