Taufe egoistisch?

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Hallo Duracraft91,

Du hast völlig recht, die Taufe eines kleinen Kindes ist etwas Aufgezwungenes! Und wenn man sich ein wenig mit der Bedeutung der christlichen Taufe beschäftigt, erkennt man, dass die Kleinkindertaufe in den Augen Gottes keinerlei Gültigkeit besitzt.

Natürlich ist die Taufe ein christliches Erfordernis. Durch sie wird zum Ausdruck gebracht, dass sich der Betreffende Gott vollständig und rückhaltlos durch Jesus Christus hingegeben hat, um fortan seinen Willen zu tun.

Jesus Christus erwähnte die Notwendigkeit der Taufe als er an seine Jünger folgenden Missionsauftrag weitergab: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge.“ (Matthäus 28:19, 20)

Auch wenn es sich bei der Taufe um eine symbolische Handlung handelt, so ist sie wie Jesu Worte hier zeigen, für einen Christen dennoch ein wichtiges Erfordernis. Sogar Jesus selbst ließ sich taufen, wie das z. B. aus dem Bericht im Markusevangelium hervorgeht: "Im Laufe jener Tage kam Jesus von Nạzareth in Galilạ̈a und wurde von Johạnnes im Jordan getauft. Und sogleich, als er aus dem Wasser heraufkam, sah er die Himmel sich teilen und den Geist gleich einer Taube auf ihn herabkommen;" (Markus 1:9, 10) Allerdings hatte seine Taufe eine andere Bedeutung, als die oben beschriebene Taufe. Durch seine Taufe im Jordan stellte sich Jesus dar, um den Willen Gottes zu tun. Wenn man die Taufhandlungen, so, wie sie in der Bibel beschrieben werden, genau betrachtet, so fällt auf, dass der Täufling vollständig im Wasser untergetaucht wurde. Das ist auch in Übereinstimmung mit dem griechischen Wort "baptizin" für "taufen", was soviel wie "untertauchen" bedeutet.

Das Untertauchen bedeutet, dass der Betreffende hinsichtlich seines bisherigen Lebens stirbt und durch das Emporheben aus dem Wasser für ihn ein neues Leben beginnt. Von nun an ist der Täufling bereit, Gottes Willen an die erste Stelle zu setzen.

All das zeigt, dass nach der Bibel keine kleinen Kinder getauft werden sollten, da sie noch nicht in der Lage sind, zu begreifen, was der christliche Lebensweg überhaupt ist und was er alleseinschließt. Die Kindertaufe wurde erst später (nach dem 1. Jahrhundert u.Z.) eingeführt.

LG Philipp

Vielen Dank für den Stern!

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@Philipp59

Das Untertauchen bedeutet, dass der Betreffende hinsichtlich seines bisherigen Lebens stirbt und durch das Emporheben aus dem Wasser für ihn ein neues Leben beginnt. Von nun an ist der Täufling bereit, Gottes Willen an die erste Stelle zu setzen.

Das ist so nicht  richtig! Aber mir ist schon klar, dass du als Zeuge Jehovas Jesus Christus (nicht nur in Bezug auf die Taufe) ausklammerst.

Mit der Taufe bezeuge ich, dass ich MIT CHRISTUS GESTORBEN (untertauchen), BEGRABEN (mit Wasser bedeckt sein) und AUFERSTANDEN (wieder auftauchen) bin zu neuem Leben in Jesus Christus. Das setzt voraus, dass ich Jesus Christus und sein Werk am Kreuz für mich in Anspruch genommen und Ihn angenommen habe als meinen HERRN und HEILAND. Das wiederum setzt voraus, dass ich erkannt habe, ein Sünder zu sein, der bisher ohne Gott und seinen Sohn Jesus Christus lebte und Vergebung und Rettung braucht durch das Blut Jesu Chisti.

Und dadurch erhalte ich ewiges Leben in der Herrlichkeit bei Gott.

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

2. Korinther 5, 17

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@Kessy04

Wie kommst Du denn darauf, dass Zeugen Jehovas Jesus Christus ausklammern? Nach Matthäus 28:19,20 wird auch bei uns die christliche Taufe "im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes" durchgeführt (was nicht notwendigerweise als Taufformel zu verstehen ist).

Nach unserer Taufe ist unser ganzes Leben davon geprägt, den Fußstapfen Jesu genau nachzufolgen (1. Petrus 2:21).

Und selbstverständlich erkennen wir an, dass wir zur Vergebung und Rettung das von Jesus Christus vergossene Blut benötigen. Diese Lehre gehört doch zu den Grundpfeilern christlichen Glaubens!

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@Philipp59

Vielleicht seinen Fußstapfen nachzufolgen, ja, aber das machen auch Ungläubige, sich hier und da Jesus Christus als Vorbild zu sehen. Ihr seht in ihm nur einen Propheten oder Engel,

für mich ist er mein HERR und HEILAND, mein Retter!

So seht ihr ihn nicht. Ihr redet nur von JEHOVA, Gott, aber nicht von Jesus Christus, weswegen ihr euch ja auch nicht Christen nennt, sondern Zeugen Jehovas.

Ihr redet nicht von Vergebung aller Schuld und Sünde durch Jesu kostbares, reines Blut, dass vergossen wurde am Kreuz.

Ihr glaubt nicht an ein ewiges Leben im Himmel, in der Herrlichkeit bei Gott, sondern irgendwann mal hier auf der Erde, nachdem ihr eine Weile tot wart. Im Nichts.

Und es sind auch nur 144.000 Menschen, die in diesen Genuss kommen. Wer das sein wird weiß man nicht, alle müssen bibbern und möglichst viele "Wachttürme" und "Erwachtet" verteilen und was weiß ich noch alles leisten.

Mit den 144.000 ist aber das Volk Israel gemeint, und nicht das "Volk" der Zeugen Jehovas!

Jesus Christus selbst sagt:
Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Johannes 6, 37

und

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johannes 14, 6

Diese Verse zitiert ihr komischerweise nicht.

Ich muss keine Angst haben, ich weiß, dass ich einmal ewiges Leben und Gemeinschaft mit meinem Herrn und Gott haben werde. Durch Jesu Blut und seine Auferstehung!

Ihr Zeugen Jehovas glaubt nicht an das HEIL IN CHRISTUS!

Es steht aber so geschrieben:

Apostelgeschichte 4, 10-12:

so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten - in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist.

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.
Und das tut mir sehr leid für euch Zeugen Jehovas....
Hier seid ihr blind für die Wahrheit und leider Irrlehrer.

LG Kessy



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Ich glaube nicht an die so genannte Erbsünde und daher auch nicht, dass eine Kleinkindtaufe irgendwie laut der Bibel erforderlich wäre. Im Gegenteil war es zu Zeit Jesu üblich sogar erst Erwachsene zu taufen. Kinder bedurften nach damaliger Ansicht keiner Taufe.

Von daher habe ich kein Verständnis dafür, wenn Eltern ihr Kleinkind taufen lassen wollen und sozusagen dem Kind die freie Entscheidung damit stehlen. Das Kind sollte zumindest alt genug sein, um zu verstehen, worauf es sich einlässt, bevor es sich selbst entscheiden kann, ob es getauft werden möchte. Je nach geistiger Entwicklung kann dies früher oder später sein, aber das dafür notwendige Verständnis sollte für die Entscheidung des Kindes (die Eltern sollten dazu gar nichts entscheiden), eine Grundbedingung sein.

Meine Eltern haben mir auch ebenso die Wahl gelassen, wie meiner Schwester, und wir haben uns unabhängig voneinander für die Taufe entschieden.

Ich finde Kindstaufe jetzt nicht an sich schlecht. Es gibt ja noch die Konfirmation (zumindest in der evangelischen Kirche), bei der man selbst sein Ja geben kann. Aber ich sehe es schon auch so, dass man die Kinder lieber selbst entscheiden lässt. Meine Geschwister und ich zum Beispiel sind als Säuglinge getauft worden. Ich finde den Vers, den sie damals für mich ausgesucht haben, richtig gut und hab auch sonst kein Problem damit. Drei meiner Cousins wurden aber später erst getauft, und es war nochmal ganz anders inspirierend, von ihnen selbst zu hören, warum sie sich dafür entschieden haben. Eine Tante von mir hat ihre Kinder auch vorerst nur einsegnen lassen - eine Dank- und Freudenfeier vor Gott, aber noch nichts Verbindliches. Das kommt dann schon später noch dazu.

Womit ich eher ein Problem habe, ist, dass man mit der Taufe Kirchenmitglied wird und dann für den Austritt Geld bezahlen muss. Das ärgert verständlicherweise Viele. Mit dieser Art der Verbindlichkeit macht sich die Kirche nur unnötig unbeliebt.

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  • ist die Taufe nach kath. Recht anerkannt?
  • wird die Taufe im Taufregister eingetragen?
  • wie geht das von statten?
  • ist unser Sohn danach auch wirklich kath. getauft und kein Heidenkind mehr?

Danke für eure Antworten

PS. Natürlich hab ich mit dem befreundeten Pastor darüber geredet, trotzdem interessieren mich eure Antworten :-)

Grüße Hannie

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