Tattooverbot auf der Arbeit=Freiheitsentzug?

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8 Antworten

Dein Arbeitgeber ist berechtigt, gewisse Kleiderordnung und Bedingungen für das Aussehen zu fordern. Ich stelle mir hier nur eine Bankangestellte vor, die mit dreckiger, zerrissener Jeans, ungewaschen und Zottelhaaren versucht mir seriös einen Kredit oder Versicherung zu verkaufen. Hier ist es wie beim Essen: "das Auge isst mit" . Da in manchen Berufen einfach ein gepflegtes Aussehen wichtig ist, fallen hierunter auch manchmal die Tatoos. Keiner wird dich daran hintern, dir ein Tattoo zu stechen, an einer Stelle, die du im Beruf gut verdecken kannst. Alles andere kann dein Arbeitgeber schon seinen Mitarbeitern vorschreiben. Wer sich nicht daran hält, muss sich halt einen anderen Job suchen.

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Kommentar von Knopperz
06.11.2015, 17:23

Auch an dich... was hat Hygiene, zerrissener Jeans, ungewaschen und Zottelhaare mit Tattoos zu tun? Muss ich aufhören mich zu waschen sobald ich Tattoos habe?

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für amerikanische Geschäftsleute und chinesische die in Konzernen arbeiten sind Tatoos und pearcings billig, zeigen von unreife..... und ist etwas für das primitive Volk. Nicht aber für seriöse Geschäftsleute. Das ist nun mal so. Wer in dieser Liga mitspielen möchte, der muss sich an diese Etikette halten. Deshalb schauen international agierende Firmen und auch gute Hotels nach Mitarbeitern die da rein passen und das ist auch richtig so. Wenn ich in einem Tatoo Laden arbeiten möchte bestehe ich ja auch nicht darauf, dass ich Anzug und Krawatte tragen möchte, denn es würde auch nicht passen. Im Brillenladen arbeite ich nicht mit einer Aldibrille auf der Nase und im New Yorker nicht im Tennisdress. Wir sind überall Zwängen ausgesetzt, keiner wird gezwungen mitzuspielen. Tatoo das man nicht sieht ist doch ok. DAS ist dann Freizeit. Ein Tatoo das man sieht ist NICHT Freizeit sondern Alltag und dazu gehört auch der Job

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Also ich finde Tätowierungen ok. Wenn der Arbeitgeber nun mal verlangt sie wenigsten bei der Arbeit bedeckt zu halten, finde ich das okay. Aber dem Arbeitnehmer es zu verbieten, sich Tattoos stechen zu lassen, naja fragwürdig. :/ Letzten Endes sitzt aber irgendwie doch immer der Arbeitgeber am längeren Hebel und wenn ihm etwas nun mal nicht passt wird er so oder so handeln. Traurig aber wahr. Kenne ich von meinem Arbeitsplatz nur zu gut, einer meiner Kollegen hatte eine sehr kurz geschnitten Frisur, die etwas "klischeehaft" aus sah, sprich evtl. etwas Rechtsradikal mäßig. Natürlich ist mein Kollege NICHT dieser Bewegung angehörig. Unser Arbeitgeber ging diese Frisur gegen den Strich und verbat meinem Kollegen die Haare so zu tragen, jetzt muss er sie länger tragen.... Also so viel dazu von mir....  

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Wenn dein Arbeitgeber so kleinlich ist, und sich an ein bischen bunter Haut aufhängt, dann hat er deine Arbeitskraft und deine Zeit nicht verdient. Gute Arbeitgeber stellen dich wegen deiner Fähigkeiten ein und achten dabei nicht auf solche Dinge. Das ist meine Meinung.

Es geht bei diesem Thema übrigens nicht um "Freizeit", sondern die souveränität deines eigenen Körpers und Geist. Keiner hat das Recht dir vorzuschreiben was du darfst, und was du nicht darfst. Es ist DEIN Körper.

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Dein Arbeitgeber macht ein Angebot: Joberfülllung (+Beschreibung) gg. Lohn/ Gehalt.

Der AG kann das an bestimmte Voraussetzungen knüpfen, etwa, dassd ie Arbeiter auf Körperhygiene achten, konservativ gekleidet sind u.ä.

So wie du das Recht hast zu sagen, wenn du da arbeitest, willst du aber einen Betriebsrat, einen Haushaltstag pro Monat, weil du Haushaltsvorstand und eben damit mehr zu tun hast u.s.w.

Passen die Vorstellungen nicht zusammen, macht man halt keinen Arbeitsvertrag.

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Kommentar von Knopperz
06.11.2015, 17:11

Also sind tätowierte Menschen unhygienisch, und können sich nicht konservativ anziehen?

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Sie verbieten es dir ja nicht. Es hindert dich ja niemand daran dir ein tattoo zu machen aber dein Job ist dann halt futsch

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Ein Verbot..wenn überhaupt.. richtet sich auch nicht auf deine Freizeit.

Versetz dich mal in den AG..du hast mit seriösen Kunden zu tun..und trittst dann mit auffälligen sichtbaren Tatoos einem Kunden gegenüber !?

DAS kann natürlich auch geschäftsschädigend sein..immer mal über den Tellerrand hinaus denken!

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Wenn du im Kundenkontakt stehst, ist deine Außenwirkung im Interesse des Arbeitgebers und er kann Verbote aussprechen, die rechtlich erlaubt sind.

Beispiele: Mindest- und Höchstgrößen für Stewardessen, Piercingverbote bei Polizei, Zoll und Bundeswehr (sichtbare), Tattooverbot (sichtbare) in sog. seriösen Berufen wie Versicherungen, Immobilien, Finanzen, Steuerberater.

Ein Arbeitgeber darf Kleidung vorschreiben oder verbieten und Dresscodes einführen. Oder Arbeitskleidung bestimmen.

Es steht dir frei, dich tätowieren zu lassen, wie immer du willst. Es steht dem Arbeitgeber aber genauso frei, dich deswegen nicht einzustellen oder zu entlassen.

Und was das mit Freiheitsentzug zu tun kann, kann ich nicht logisch nachvollziehen. Freiheitsentzug ist, wenn dich dein Arbeitgeber einsperren würde. Freiheitsentzug ist, wenn dir der freie Weggang aus einem Raum oder Gebäude verwehrt ist (da es abgeschlossen oder anderweitig versperrt ist)

Das hat ja nun mit Tattoos überhaupt nichts zu tun

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