Tattoos und ihre gesundheitlichen Risiken minimieren?

8 Antworten

Hi,

was manche nicht wissen oder wissentlich ignorieren wird oder schlicht nicht wahrhaben wollen, ist, dass die Farbe/Tinte nicht an dem Ort bleibt, an dem sie appliziert wird. Sie fängt mit der Zeit an zu wandern, über das Lymphsystem und sammelt sich auch in den Lymphknoten an.

Präparierte Lymphknoten verstorbener Tattooträger, sehen von innen aus wie ein Farbkasten.

Es ist naheliegend, dass solche Knoten ihre natürlichen Aufgaben eventuell nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wahrnehmen können und der Körper darunter zu leiden hat, wo man im Alter die Füße hochlegen könnte und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

Man weiß über die Langzeitfolgen viel zu wenig, als dass es vertretbar wäre, diesen Massentrend an der Bevölkerung und an jungen Trägern auszuprobieren. Über Skepsis wird sich hinweggesetzt oder sie nicht Ernst genommen.

Nun, dann wird es vielleicht später lange Gesichter geben, "hätte man", heißt es dann, aber dann lässt sich das Rad nicht mehr zurückdrehen.

Du musst es halt wissen und die Risiken abwägen, ob es das wert ist, an einem Massenexperiment, mit ungewissem Ausgang teilzunehmen. Gruß

Nachdem es nun erstmals Langzeitstudien gibt, konnte nachgewiesen werden, dass sich auch die allerbeste Farbe mit der Zeit in den Organen absetzt.

Pathologen schlagen bereits Alarm, dass sie etliche Präparate aufgrund der Farbüberlagerungen nicht mehr beurteilen können.

Schon irgendwie blöd, wenn nicht mehr feststellbar ist, ob z.B. ein Tumor gut- oder bösartig ist, oder?

Beantworte dir selbst, ob sich dieses Risiko auszahlt.

Die Tinte. Wenn du zum Beispiel einen sehr reaktivarmen Stoff nimmst, wie Goldpartikel zum Beispiel, dürfte es wohl kaum schädliche Auswirkungen haben.

Ansonsten würde ich nicht an der Farbe und der Qualität sparen.

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