TATTOO UND BLUTVERDÜNNER!

9 Antworten

Ich nehme auch Blutverdünner (Marcumar). Wenn ich operiert werden muss, oder ein eine blutige Zahnbehandlung ansteht etc., dann muss ich die Blutverdünnung absetzen und auf Heparin-Spritzen umstellen. Unter Heparin können Operationen etc. durchaus stattfinden. Das dürfte auch bei Tätowierungen möglich sein, die zwar bluten aber doch nicht so stark, wie zB. eine OP im Bauchraum. Ich würde an deiner Stelle mit deinem behandelnden Arzt sprechen, er allein weiß, ob bei dir eine Heparinisierung möglich ist und du dich tätowieren lassen darfst. Wobei der Finger wirklich nicht gerade ideal ist, wie dir ja bereits ausführlich erklärt wurde. Ich habe schon seit Jahren ein größeres Tattoo und möchte jetzt gern noch eins, ich habe auch immer Heparin zu Hause, trotzdem werde ich meinen Arzt fragen, ob er zustimmt. Und ich würde auch in jedem Fall den Tätowierer davon in Kenntnis setzen. Einfach, dass er ganz besonderes ein Auge drauf hat.

Ich habe mal auch einer einschlägigen Messe gesehen, wie ein verantwortungsloser Tätowierer einem stark angetrunkenen Mann ein Tattoo gestochen hat. Der hat geblutet wie ein Schwein. Der Effekt dürfte in etwa derselbe wie bei Blutverdünner sein. Es ist ja nicht umsonst so, was man dieses Medikament Tage vor einer OP absetzen muss. Du solltest dir also gut überlegen, ob du wegen so einem Pipifax deine Gesundheit, wenn nicht sogar dein Leben auf Spiel setzen willst.

Blutverdünner und Tattoo stechen geht gar nicht.

Was möchtest Du wissen?