Tattoo--Schriftzug--Schriftarten bzw -zeichen gesucht!

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1 Antwort

Es gibt eine Riesenanzahl von interessanten Schriften auf der Welt. Allein am indischen Subkontinent sind ungefähr 25 in Gebrauch (manche nur sehr kleinräumig), in Südostasien gibt es noch ein paar mehr (viele davon historisch mit nur eingeschränkter Verwendung heute). In Ostasien findest Du Chinesisch und Koreanisch, in Westasien die diversen semitischen Schriften (Aramäisch, Arabisch, Hebräisch, und -zig ausgestorbene Keilschriften) und dazu noch georgisch und armenisch, die aber eher europäische Schriften sind. In Europa hast Du heute ja außer Latein noch griechisch und kyrillisch. Afrika hat nicht so viel zu bieten (Ge‘ez in Äthiopien und Eritrea), aber dafür gibt es die ägyptischen Hieroglyphen. Und es gibt erfundene Schriften, wie die Tengwar im Herrn der Ringe.

Auswahl hast Du also genug. Viele der erwähnten Schriften kann ich schreiben.

Problem ist aber, daß Schriften an Sprache gebunden sind. Keine Schrft (außer IPA) kann alle Wörter aller Sprachen festhalten. In den meisten indischen Sprachen (und daher auch Schriften) gibt es kein F, Arabisch hat kein P, Griechisch kein SCH, Kyrillisch kein H etc. Manchmal haben die Schriften irgendwelche Tricks, wie sie es trotzdem hinbekommen (auch ein Russe muß ja über Hitler reden können; er schreibt dann Khitler, wobei das KH eigentlich dem deutschen CH in Bach entspricht; die Ukrainer schreiben übrigens Gitler). Dadurch wird die Auswahl eingeschränkt.

Die semitischen Schriften schreiben Vokale nicht oder nur teilweise. Daher eignen sie sich nicht sonderlich gut zum Schreiben deutscher Namen, aber in Ausnahmefällen geht es. Wenn der Name ursprünglich semitisch ist, kann man auch z.B. eine arabische Form verwenden, statt deutsch Maria also arabisch Maryam bzw. مريم

Du mußt also viele Entscheidungen treffen. Zum Beispiel, ob Du mir verrätst, wie Du eigentlich heißt.

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